Tears for BeerZ – “Wenn alles endet, lasst uns Tanzen” EP Review

Cover_Seite1Deutschrock aus Duisburg

Ende 2009 gründeten Pit Liss (Bassist) und Chris Winchester (Gitarrist) in Duisburg die Band Tears for BeerZ. Sänger und Schlagzeuger waren schnell gefunden und regional war die Band schnell bekannt.
Anfang 2013 gingen die Interessen der Band auseinander und Sänger und Schlagzeuger standen wieder auf der Suchliste. Mitte 2013 kam Andreas Kiwitt (Schlagzeuger) zur Band.
Das Projekt Tears for BeerZ stand auf neuen Beinen. Die kleine „Rattenfamilie“ hat sich gefestigt, viel geprobt und möchte jetzt die Bühnen wieder rocken.

Die erste EP *Wenn alles endet, lasst uns Tanzen* haben die Jungs überwiegend in Eigenregie eingespielt. Sie ist seit März 2015 fertig.

EP/ Wenn alles endet, lasst uns tanzen

Pit Liss – Bass/Gesang
Chris Winchester – Gitarre/Gesang
Andreas „Kiwi“ Kiwitt – Schlagzeug

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Cover_Seite4 (1)Titel:
1. Leck mich am Arsch
2. Respekt
3. Pennymarktschlampe
4. Der Weg nach vorn
5. 1902
6. Wenn alles endet, lasst uns tanzen

*Leck mich am Arsch* „…so ist es im Leben es kommt anders als man denkt, tausend Herzen sind vernarbt, man merkt zu spät wenn etwas klemmt…“ „..Nicht hält für Ewig…“ Es wird kräftig gerockt.

Sehr gradlinig wird weiter gerockt wie in Titel eins *Respekt* „…ich weiß zwar nicht wofür, wir alle danken Dir…“ Respekt kann man auch vor negativen Beispielen haben, so sieht man wie man nie werden sollte.

In Titel 3 geht es weiter im sozialen Brennpunkt: „…es war einmal ein Haushalt voller Dreck…die Kinder waren schmutzig, der alte immer drauf. Er sagte zu der Schlampe, ,,Abmarsch zum Einkauf…“ „…*Pennymarktschlampe*, bring ne Pulle Rotwein mit und Bier von der Tanke.“ Realität in so manch einem Leben bis es endet.

*Der Weg nach vorn* klingt voller und hat mehr Melodie als die ersten Titel „…neuer Anfang, neue Wege, neue Ziele, neues Glück, neues Schicksal, neue Freunde sieh nach vorne nie zurück…“ Im Text eine klare Ansage.

*1902* eine rockige Fußballhymne an den MSV Duisburg.

*Wenn alles endet, lasst uns tanzen*…denn alles geht einmal vorbei. An meinem Grab sollt ihr nicht weinen, ihr sollt euch auf euer Leben freuen…“ Ist für mich der beste Titel auf der EP.

Mein Fazit: Es rockt und es geht voran. Live bestimmt eine Band die mitzieht. Es sollte allerdings noch etwas mehr Abwechslung in den Rhythmus gebracht werden. In Titel 4 und 6 ist starker Fortschritt zu erkennen. Eine Band die am Anfang steht und mit Sicherheit Potenzial hat.

Text: Anke Sommer/ Redaktion

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