Sterilium

Sterilium – Es begann als alles eigentlich zu Ende schien

Rock aus Willsbach

Die Band besteht zurzeit aus:
Tom – Gesang/Text
Roy – Solo-Gitarre
Thorsten  – Bassist
Patrick – Schlagzeuger

Seine ersten Banderfahrungen machte Tom in seiner Jugendzeit. Allerdings versaute er sich da die Stimme – es war vorbei mit dem Singen. Von der Musik infiziert, wollte er sich und die Musik natürlich nicht aufgeben. Also fing er an Texte zu schreiben und analysierte Textstrukturen. Ein neues Hobby kam hinzu, er begann mit Tontechnik zu arbeiten.
Sein größter Traum war eine eigene Deutschrockband, doch er hat nie Gleichgesinnte gefunden um eine Formation auf die Beine zu stellen. Tom hat dann angefangen Kraftsport zu treiben und hat das Rauchen aufgegeben. Da er alle Kraft in sein neues Hobby steckte und in der Tontechnik keinen Sinn mehr fand, wollte er sein Equipment verkaufen.
Auf der Arbeit lernte er dann einen Kollegen kennen, der Gitarre und Bass spielte, dieser hat ihn davon überzeugt, alles zu seinem Geburtstag nochmal aufzubauen, damit sie zusammen etwas Musik machen können. Am besagten Tag kam der Kollege, brachte einen Freund mit der Gitarre spielen konnte und auch sein Cousin Jan war anwesend, der die E-Drum benutzte. Es wurde drauf los gejammt. Tom hat an diesem Abend festgestellt, dass seine Stimme wieder da war und dass besser als jemals zuvor, er hat rumprobiert und es war ein geiler Abend. Der Traum von der eigenen Band war wieder da.
Tom und sein Kollege haben sich noch mal zusammengesetzt. Auf der Akustikgitarre haben sich schnell Melodien gefunden und Tom hat Texte dazu geschrieben. So entstand der Song *Ast im Wind* und ruck zuck waren 6 Songs da. Es wurden Plakate ausgehängt um Bandmitglieder zu finden. Unter anderem hing auch eines im Dönerladen, worauf sich Roy gemeldet hat – ein philippinischer Deutschrocker an der Gitarre und er konnte spielen als wäre er mit der Gitarre im Arm geboren. Ein Schlagzeuger ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein Proberaum war gefunden und so sollte es los gehen. Roy war mit seiner Gitarre in seinem Element, machte die Melodien und Tom ließ sich davon inspirieren und schrieb Texte. Tom und Roy haben alles sehr ernst genommen und sich richtig reingekniet, in das Projekt „eigene Deutschrockband“. Die Band sollte kein abklatsch sein, es sollte was Einmaliges werden. Was dabei rauskam, war sehr vielseitig, was die Art der Texte, so wie die Art 12376779_989755577739578_6320049264264152444_ndes Gesangs ausmacht. Die Texte bewegen sich nicht in der Politik, sondern eher in der Neuzeit, z.B. „Borderline“, „Burnout“ etc., Dinge mit denen wir in unserer Zeit zu kämpfen haben oder Dinge aus Tom seinem Leben. Das Thema „sozial zerstört“ klingt aber nicht traurig sondern lädt zum Pogo ein. Wie bei jeder Deutschrockband gehören natürlich auch die Themen Freundschaft und Zusammenhalt dazu.
Es wurde viel experimentiert. So entstanden 50 Songs, davon wurden 22 unter der Kritik von Freunden ausgewählt. Der erste Gig wurde geplant, das Lokal in Hößlinsülz bei Willsbach/ Heilbronn wurde gemietet.
Also wurde die Live-Setlist eingespielt. Zeitgleich versuchte Tom: mit seiner erlernten Tontechnik die Aufnahmen für ein Album zu machen, er schrieb weiter an Texten und da er der Veranstalter war organisierte er alles rund ums Konzert. Dann die Erkenntnis – die Songs waren zu ungenau gespielt um sie professionell Live zu spielen oder gar ein Album zu produzieren – die Grenze war erreicht. Der Schlagzeuger hatte kein Bock Metronom zu spielen und auch der Bassist war nicht bereit an seinem Stil zu arbeiten. Das Ganze hat Tom so mitgenommen, das er einen absoluten Burnout hatte. Der Gig musste abgesagt werden und so standen Roy und Tom wieder alleine da.
Durchhalten war jetzt die Devise. Tom hat fast ein Jahr daran gearbeitet körperlich wie mental wieder auf die Höhe zu kommen und der Wille weiter zu machen war da. Die beiden haben ihren Traum nicht aufgegeben und versucht die passende Formation für ihre Musik zu finden.
Ein Kumpel kam ins Spiel, ein befreundetes Tonstudio wollte ein neues Mischpult testen und ihnen wurde angeboten 2 Songs kostenlos aufzunehmen. Leider war die Band zu dieser Zeit nicht mehr vollständig.
Hilfe kam von zwei Freundinnen, die den Rhythmus-Gitarristen Günni und den Bassisten Jan mitbrachten. Das Schlagzeug machte noch Jan. Diese Formation traf sich zum ersten Mal im Tonstudio, sie hatten die Titel vorher noch nie gehört, aber irgendwie passte es direkt. Die Titel *Mit Schmerzigen Herz* und *Lebenslust* wurden aufgenommen. Das war die erste Bestätigung, die Jungs bringen es, es passt und sie haben ein Angebot für ein Album bekommen. In dieser Formation ist es professionell und die Band hat sich entschieden zusammen zu bleiben. Zurzeit stehen sie vor der Entscheidung für einen Schlagzeuger, der in die Band passt. Die zweite Bestätigung bekam die Band bei einem Live-Auftritt, am 30.04.2015 in Großbottwar.

Das Buch der Geschichte wird hier geschlossen und die Zukunft der Band beginnt!!

Text: Anke Sommer

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