Shoes Without souls

Deutsprachiger Hardrock mit Punkeinflüssen aus Bayreuth

Der ursprüngliche Name „Shoes Without Souls“ wurde am 16.07.2007 durch zwei Freunde aus Kindheitstagen ins Leben geschrien. Diese „Gründung“ ohne Musiker vollbrachten die auch heute auch noch besten Freunde, von denen einer der beiden im eigentlichen Bandgeschehen nur noch eine sehr kleine Rolle einnimmt.

Nicht der erste Abstecher in die Welt der Bildenden Künste, denn die beiden Wortpoeten versuchten sich auch an an Kurzgeschichten und Gedichten. Jahre zuvor entdeckten sie mit ihren ironischen Texten die „Neue Deutsche Härte“ , die auch heute noch die Songtexte der Shoes prägen.

Aber in die Welt der guten, alten Rockmusik schaffst du es nicht, wenn du „nur“ mit dem exzellenten Talent im Schreiben von literarischen Texten gesegnet bist. So drohte auch das Projekt „Shoes Without souls“ im Sande zu verlaufen.
Doch weit gefehlt – nach intensiven Wochen des Songwritings in Süd-Ost-Europa kam man mit dem ambitionierten Ziel zurück, auf die Bühne zu gehen. Zu den unterirdischen Gitarrenfähigkeiten von Björn Weidner gesellte sich Alexander „Ali“ Guth. Nach ersten Proben und Recordings stand so am 16.08.2007 das erste Mal auf einem Flyer „Shoes without Souls“. Die Wirtin ihrer Stammkneipe, dem Bayreuther Kult-Rock&Metal-Keller „Folie Douce“, stellte ihren breiten Treppenaufgang zur Verfügung und ein Traum wurde für die beiden wahr. Nicht zuletzt weil jeder Gast die zwei kannte, wurde der Abend zu einem echten Erfolg.
Auch wenn man das Konzert unterbrechen musste, immer dann wenn jemand zur Toilette wollte oder neue Gäste in die Bar kamen. (Gott sei Dank wurde zu dieser Zeit noch in Kneipen geraucht.)
Angefixt von diesem Erlebnis und den Reaktionen der Zuschauer schaute man nach vorne und entschloss sich so, wenige Wochen später, Kai Beutler als Bassisten zu gewinnen. Diese drei Shoes, die auch heute noch, zusammen mit Gregor Anger (seit 2012) am Schlagzeug, das Gesicht der Band sind, feierten dann am 20.10.2007 ihre Bühnentaufe. Dazu verabschiedete man sich aber vom Treppenhaus, und eroberte erstmalig die Bühne des „Folie Douce“ anlässlich des Bayreuther Kneipenfestivals.
Im Februar 2008 schließlich kam die erste große Bühne und mit dem „L.O.S.-Festival“, eine Veranstalungsreihe, die man von nun an regelmäßig bespielte. Zu dieser Premiere vergrößerte sich die Band um einen Schlagzeuger/Percussionisten (Florian Sammet).
Im Juli 2008 schließlich folgte die erste LP mit dem Titel „Shoes Without Souls – live at Schoko“. Die Releaseparty stieg im neuen Proberaum der Shoes, der in der Bayreuther Schokoladenfabrik, nach viel Blut und Schweiß, zum ersten echten „Schuhkarton“ wurde. Wenige Tage später ging es wieder in den gemeinsamen Arbeitsurlaub und man kam mit neuem Material und dem Willen, häufiger auf der Bühne zu stehen, zurück. Es folgten erste unplugged Auftritte und die zweite, dritte und vierte Auflage des L.O.S.-Festivals, das ab der 3.Auflage zu einem Zwei-Tages-Festivals ausgebaut wurde. Unschön bleibt der Band, und Fans dieser Zeit, die Misere am 4. L.O.S. in Erinnerung, in Yoko-Ono-Manier wurde dieser Auftritt wenige Minuten vor Beginn abgesagt. Schmerzlich vor allem, da es keine 5. Auflage dieser Veranstaltungsreihe mehr gab.
Nach monatelanger Funkstille im März 2009 tat sich wieder etwas und das erste Mal stand die Idee im Raum, einen echten zweiten Gitarristen neben Ali auf die Bühne zu holen. Gesagt-getan stand so wenige Wochen später Hajo Vlachos im Proberaum. Es folgten Monate des Probens, Schreibens und Aufnehmens und schlussendlich der erste gemeinsame Auftritt im ehemaligen Starclub Nürnberg, der zu dieser Zeit den Namen Coalclub trug. Es folgten Auftritte im Münchner Feierwerk und im fränkischen Raum.
Im folgenden Jahr (2011) wurde die Arbeit für die als Album geplante Platte „Sell your Soul“ aufgenommen, eine Platte die in dieser Besetzung jedoch niemals erscheinen sollte. Nach Schwierigkeiten mit dem Produzenten und Uneinigkeiten in der Band (bandintern heute noch als „Yoko-Ono-Vorfall 2“ bezeichnet), wurden die Aufnahmen im Herbst gestoppt und Florian und Hajo verließen die Band. Kurzerhand entschied man sich, die seit Monaten angekündigte Platte zu einer EP umzuwandeln, um den Fans wenigstens die vier fertigen Tracks zugänglich zu machen. Schnell einigte man sich auf den Titel „Just a CD“ und das ursprüngliche Artwork und der Albumtitel sollten noch Jahre in der Schublade auf ihren großen Auftritt warten.
Da standen die drei Freunde also wieder, Kai, Björn und Ali, mit denen alles irgendwie einmal angefangen hatte. Der Proberaum war gekündigt und die Stimmung im Keller. Man murkste an ein paar Songideen, doch allen war klar, dass man den Sound, den man in über vier Jahren kreiert hatte treu bleiben wollte. Im Februar 2012 wurden ihre Gebete erhört, gerade noch in der Kündungsfrist des Proberaums, stand da plötzlich Gregor Anger, ein Schlagzeuger, der passenderweise nicht nur einen Proberaum direkt um die Ecke hatte, sondern auch noch einen spielwütigen Gitarristen, Julian Büttner.
Man verständigte sich darauf, neu miteinader anzufangen und es folgten Jahre, die sich in erster Linie im Proberaum abspielten. Neben neuen Songs entstand auch ein neues Selbstverständnis für die „Shoes“. So verfügen die Shoes mittlerweile über einen Proberaum, der dank handwerklichen Talents von Gregor, einem professionellen Studio in kaum etwas nachsteht und mittlerweile auch anderen Projekten zur Verfügung gestellt wird. Während dieser Zeit nahm man aus beruflichen Gründen auch Abschied von Julian und auch 3 weitere Versuche, einen zweiten Gitarristen zu etablieren, schlugen fehl. Wahrscheinlich ist eine ungerade Zahl an Schuhen einfach ungeeignet.
Im Frühsommer 2013 wurde die Schublade wieder geöffnet und die Aufnahmen zu „Sell your soul“ sollten noch 5 Jahre andauern. Nicht zuletzt wegen der Erfahrungen 2011 mit externem Produzenten und anderen Zu- und Absagen von „Aufnahme-Profis“, beschloss man, wie einst im elterlichen Keller alles wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Aufnahme, Mixing und Mastering mit all ihren Schikanen wurden zu einem nicht zu unterschätzenden Zeitfaktor, der das Selbstbild der Band nachhaltig ausmacht und zur DNA der Band wurde.
Nach etwa drei Jahren des Probens und unsichtbarer Arbeit konnten die Shoes 2016 endlich die Früchte ihre Arbeit ernten, auch wenn der Release von „Sell your Soul“ weitere zwei Jahre auf sich warten lassen sollte. Das bis ins kleinste Detail durcherprobte Set sollte in den folgenden zwei Jahren unzählige Mal die Fans zum Feiern bringen und den Fankreis erweitern.
Ende 2018 mit der Release von „Sell your Soul“ nach über 7 Jahren Arbeit, versprach man schließlich neues Material zu liefern und 2019 mit neuen Songs und neuem Album die Bühnen zu beglücken. Genau daran arbeitet die Band gerade und so viel sei verraten: die ersten 6 Tracks sind schon im Kasten. Wir sehen Euch vor der Bühne.  (Fotoquelle: Band)

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