Review/Xtraschicht – Licht und Schatten

Review/Xtraschicht – Licht und Schatten
Xtraschicht ist eine Junge Band aus Oberhausen. Die Band rockt seit 2010 zusammen und setzt sich zusammen aus:
unbenannt
Marcel – Gesang / Bass
Pete     – Gitarre
Daniel  – Gitarre
Kenny – Drums

Das Album Licht und Schatten erscheint am 19.06.2015 und ist das 3. Album der Band.
Mix: Vivid Sound Lab/Oberhausen
Master: Conn Mastering/Düsseldorf

11196549_1039145566107052_702971478_o1. Licht und Schatten
2. Stein auf Stein
3. Es soll stürmen
4. Ohne dich
5. König ohne Herz
6. Stück für Stück
7. Herzdenken
8. Dieser Brief
9. Lass uns tanzen
10. Wolke sieben
11. Tausend Wege
12. Schnauze voll

Was ich hier zu hören bekomme ist für mich eher ungewöhnlich, da ich eigentlich eher im Street-, Deutsch- und Punkrock unterwegs bin.

Der Rock ist ja sehr vielseitig und ich würde sagen, ja das Album rockt, es hat einen flotten Rhythmus, die Gitarrenriffs stimmen und es hat eingängige Melodien – durchaus tanzbar und gut als Partymusik vorstellbar.
Die Stimme von Marcel dazu sehr harmonisch, warm, lässt es an den richtigen Stellen aber nicht an Biss fehlen.
Die Texte spiegeln einige Facetten des Gefühlslebens wieder, die jeder in seinem Leben mal erfährt. Sie sind gut verständlich und die Refrains laden zum mitsingen ein. Mit fünf der zwölf Titel versuche ich mal einen Eindruck zu vermitteln.

*Licht und Schatten* der Albumtitel ist auch Titel Nr. 1 und beschreibt das Album ganz gut. Wo Licht ist gibt es auch Schatten und man sollte sehen, dass das Licht den Schatten erhellt. „… du bist der Schatten in der Nacht, der durch meine Gassen irrt, ich seh das Licht, das von Sekunden immer blasser wird. Es ist die Fassade, die mir ständig meinen Atem nimmt, ich hoffe dass ich mit Licht zu deinem Schatten find…“

Verlassen werden tut weh, und *Ohne dich* spiegelt die Gefühle „…In der Ferne seh ich ständig dein Gesicht, du fehlst mir. Zu den Sternen schau ich ganz allein, ohne dich, du fehlst mir. Es frisst mich auf nicht bei dir zu sein, ganz allein ohne dich, ohne dich. In jeder Nacht schlaf ich allein, ohne dich…“

Und auch in *Der Brief* geht es ums verlassen werden und der Hoffnung das es doch nicht alles war. „…Ich lieg wach und denke nach, wie du riechst und wie du lachst. Es ist vorbei, war das die Zeit, will dich halten, will bei dir sein. Ich schrieb dir Mails und sprach aufs Band, benutzte Worte die ich in mir fand – tief in mir fand. Und so schrieb ich diesen Brief, mit der Frage ob du mich noch liebst. Ich wart´ seit Wochen und seit Tagen auf dieses Stück Papier. Muss schwer atmen kann kaum schlafen, denn ich weiß, er liegt bei dir. Wann kommt die Antwort auf all die Fragen, wann tut es nicht mehr weh…“

Partystimmung kommt bei *Lasst uns tanzen*auf „…lasst uns feiern, lasst uns tanzen, bis die Schwarte kracht, lasst uns singen lasst uns lachen, wir springen durch die Nacht…“ Nicht nur der Text fordert zur Party, auch das Instrumental geht ordentlich ab.

Der letzte Titel auf dem Album ist *Schnauze voll* und er rechnet mit der verlogenen „Welt“ ab „…Ich hab die Schnauze voll von falscher Moral. Ich will euch Lügner nicht mehr sehen. Scheiße erzählen ist heute wohl normal, ich kann euch nicht mehr sehen. Ich hab die Schnauze voll von eurem Müll, denn euch soll der Teufel holen. Der Tag wird kommen an dem die Rechnung naht, an dem ihr für eure Sünden zahlt…“ mit Biss in der Stimme kommt genau das Gefühl rüber, was der Text aussagt.

Mein Fazit: Mainstream fähiger Rock, der bestimmt ein breites Publikum anzieht, auch wenn es für mich etwas zu artig ist.

Zum rein hören: 

…ReverbNation
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Text: Anke Sommer/Redaktion

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