Review Steaktransfer Album ”Lunatic Kingdom”

Review Steaktransfer Album ”Lunatic Kingdom”

1513298_442804082515261_1281488131_nSteaktransfer sind:
Julius P. / Drums
Felix O. / Bass
Max P. /  2nd Guitar
Roman R. / 1st Guitar
Sascha J. / Vocal

Steaktransfer aus Dresden sind fünf junge Männer die den Entschluss gefasst haben, nach einem Festival Besuch eine Rock Band zu gründen. Quasi bei Genussmittel Verkostung, Grillspieß und einem Haufen besoffener Leute soweit das Auge reicht. Als die Idee zum Plan umgesetzt wurde und die Herrschaften sich in die Katakomben des Proberaums zurückzogen, bewiesen Sie Ausdauer, Kreativität und Kontinuität. Nach 2 Jahren des Schaffens liegt das Resultat nun auf der Hand. “Lunatic Kingdom”, ein mit acht Songs gespickter Kracher für Genießer des Rock. Wobei sich Steaktransfer dem Genre nicht stur ergeben hat. Die Jungs lassen sich u.a. durch Einflüsse des Stoner Rock cover_front2.pdfoder des Heavy Metal inspirieren. Sie schaffen es, aufgrund des Riffings und dem Arrangement der Songstruktur einzelne Lieder mit einem psychedelischen Touch zu versehen – Klasse! Das sorgt beim Hörer zum einen für Abwechslung und gibt der Platte die Qualität sie mehr als nur einmal zu hören. Des weiteren ist die Sound Qualität, für die erste Veröffentlichung, hervorragend. Hier ist zu bemerken, dass Steaktransfer den klassischen Weg gegangen ist. Das Recording erfolgte über Bandmaschine, 100% analog, ”old school“, geil! “Roland” , der erste Titel beginnt etwas verhalten, dieser Eindruck verfliegt jedoch sofort als der Gesang einsteigt und ein gut getimtes double Bass Spiel das TrommelfellRueckseite_pfade.pdf massiert. Der folgende Titel “The Key” überzeugt durch die Kreativität an der Gitarre, und die hat es in sich. Jeder Song stellt förmlich einen Gitarren Battle dar. Der Titelsong “Lunatic Kingdom” beginnt angenehm ruhig, man möchte meinen eine Ballade zu hören. Zum Teil ist es das auch aber im Verlauf werden die Zügel angezogen und somit das Sitzfleisch zum Tanzen angeregt. Die kommenden Songs spiegeln genau diese Charakteristiken wieder. Es existiert kein Titel der aus dem Kontext fällt. Dies kann sowohl positiv als auch negativ betrachtet werden. Im positiven Sinne gesehen, bleibt die Band sich treu und feuert permanent ein Feuerwerk ab. Im Gegensatz dazu, steht die Frage im Raum ob und wie das Potenzial der Band völlig ausgeschöpft werden kann.

Fazit: Mit “Lunatic Kingdom” ist ein überzeugendes Album gelungen, welches sich lohnt gehört zu werden. Ab auf die Bühne!

Text: Sven Kröger

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