Review – Rockwasser – Immer noch nicht Satt

Review – Rockwasser – Immer noch nicht Satt

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Am 11.09.2015 ist es so weit Album-Release vom 4. Album von Rockwasser. Es wurde schon viel geschrieben und auch ich habe das gute Werk auf die Ohren genommen.

12 Titel hält das Album bereit und erscheint unter dem Label Premium/Soulfood Music.

Rockwasser_bTitel:
1. Immer noch nicht satt
2. Narben der Zeit
3. In der Hand
4. Auf Los!
5. Keinen Tropfen mehr
6. Grenzenlos und frei
7. Was ich nicht weiß
8. 10 Tode
9. Kein Zurück
10. Die Zeit vergisst man nie
11. Was wir waren was wir sind
12. 1000 Volt

Dann schauen wir doch mal wie die vier Münsterländer ihre fünf Jährige Pause genutzt haben und was sie für uns bereit halten.

Die Titel *Immer noch nicht satt* (Link) und *Grenzenlos und frei* habe ich ja bereits in der EP im Juni vorgestellt.

Also wir starten dann mal mit *Was wir waren was wir sind* hier sagen uns die vier warum sie wieder da sind und zeigen auch gleich das sie ganz heiß drauf sind weiter zu rocken.

*Narben der Zeit* geht Instrumental straff nach vorn. Er beschreibt die Geschichte der Band „…Wir sind den Weg zusammen gegangen, zusammen schafften wir es bis hier und jede Narbe dieser Zeit steht mir so gut wie dir. Jedes Jahr in unsern Leben, jede Stunde, jeder Tag – wir schreiben unsere Geschichte die vielleicht niemals enden mag…“

Weiter geht’s im Country-Style ein Rhythmus der eingängig ist und mitzieht *In deiner Hand* sagt klar an, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft, liegt es in deiner Hand was du daraus machst.

„…Wir haben viel zu lang gewartet, unsere Sehnsucht ist so groß. Wir kenne nur noch einen Weg auf los geht’s los…“ Ja manchmal ist im Kopf schon lange alles klar und man muss eigentlich nur noch starten und es läuft *Auf los!* bringt genau dieses Gefühl rüber.

In *Kein Tropfen mehr* finde ich Rockwasser wie ich sie kenne und wie ich sie mag. Der Morgen danach, zum schmunzeln.

*Was ich nicht weiß* geht in dieselbe Richtung und es wird mit einer Portion Ironie eine Ansage an alle Besserwisser gemacht „…was ich nicht weiß macht mich nicht heiß, was ich nicht brauch sag ich dir auch. Sowas wie dich und dein verdammtes Arschgesicht, ich will nur klarstellen, das ich kräftig auf dich scheiß – und du das weißt…“ klasse

Der Moment wo man denkt jetzt ist es vorbei und dann geht es doch weiter, als wäre nichts gewesen *10Tode* umschreibt diese Momente mit viel Schwung

„…Jetzt gibt es *Kein Zurück* mehr, wir haben nichts mehr zu verlieren. Wir leben den Moment und müssen gar nichts mehr kaschieren…“Melodie, Text und Gitarrenriffs alles geht ins Ohr und bleibt und *Diese Zeit vergisst man nie* steht dem in nichts nach.

*1000Volt* lässt das Album mit sauberer Stimme und um einiges ruhiger ausklingen.

Mein Fazit: Ein gelungenes Album, sauber gesungen, eingängige Melodien, der Gitarrensound überzeugt und vom Instrumental geht es einfach nach vorn. Allerdings lässt sich in den Titeln *In der Hand* und *Diese Zeit vergisst man nie* auch erkennen das sich die Band seit vielen Jahren im Deutschrock bewegt und auch inspirieren lässt.

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Anke Sommer/Redaktion
     Clio69 Musicworld

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