Review Loz Tinitoz – Majestät

Review Loz Tinitoz / Majestät
 
„Loz Tinitoz“ sollte mittlerweile jedem, der sich im Deutschrock bewegt ein Begriff sein. Die Band ist seit 2006 unterwegs und bringt mit Majestät am 24.07.2015 das dritte Album unter  „ES&L Entertainment“ heraus. In der Band hat es allerdings eine Neubesetzung gegeben. Gitarrist Christian Böger hat die Band verlassen und der Platz an der Gitarre, wurde von Olly Lagemann übernommen. Somit ist die neue Band wie folgt besetzt:

Timo Januschewski – Gesang / Gitarre
Norman Gerber – Bass
Skinny G Moe – Drums / Gesang
Olly Lagemann – Gitarre

Na, dann werde ich euch das Album Majestät mal nähervorstellen. Als Genre nehme ich mal ganz einfach Deutschrock, denn das Album ist vielseitig und lässt sich nicht unbedingt in eine Kiste packen. Es beinhaltet 10 Titel und 5 davon werde ich hier mal genauer betrachten.

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1. Respekt
2. Magga
3. Ein Stück vom Himmel
4. Die besten Nächte
5. Xhoch3
6. Konsum
7. Majestät
8. Selfmade-Millionär
9. Kopf hoch
10. Reserviert

Timo ist nicht nur mit Gesang und Gitarre aktiv, er schreibt auch die Texte, welche alle sehr lebensnah und teilweise emotional sind.

Als erstes schauen wir da doch mal auf *Magga*, beim Text muss ich schmunzeln, gibt es denn immer noch Männer die Probleme haben mit Frauen wie mir? ^^
„Ich hab gelernt, dass Männer stark sind, Herzen brechen und Frauen zum Wein bring. Ich hab gelernt, dass Frauen schwach sind Kinder kriegen und des Mannes Lied sing´…“ – hm und dann kam eine wie ich? „…bei euch ist alles anders, denn sie hat die Hosen an…“ „…Magga, Lass dich nicht so verarschen, lass das nicht mit dir machen, bleib stark egal – was sie auch sagt…“ Der Titel rockt und wird bestimmt gefeiert. Also mir macht er auch als „starke Frau“ Spaß.

Richtig rockig wird es mit *Diese Nächte*, die Gitarre haut mir eine Melodie ins Ohr, die mich fesselt, der Rhythmus passt und Timo legt härte in seine Stimme, was mir gefällt. „…Während andere feiern, sitz ich hier zu Haus…“ „…denke an damals zurück…“ „…ich träum schon viel zu lang, viel zu lang davon, bring mir diese Nächte zurück. Ich will noch mal das was ich einst verlor – die besten Nächte meines Lebens…“

Gefühl kommt dann beim Titelsong *Majestät* ins Spiel „…ja ich denke jede Nacht noch, jeden Tag noch an dich. Für mich bist du das Allerbeste…“ „…es tut mir leid, ich vermiss dich… du bist und warst die Einzige die mich jemals liebte…“ vom Instrumental ist dieses Stück um einiges ruhiger, aber nicht langweilig. Worte die ehrlich rüber kommen und zeigen die Ex-Freundin hat Gefühle zurück gelassen.

„All meine Freunde sind weggezogen. All meine Frauen haben mich betrogen. Vielleicht gibt es einen Grund. Vielleicht soll es so sein…“ „…ich lieg seit Stunden wach und denke einfach nach, über das was mal war, über das was noch kommt. Ich kriege keinen Schlaf…“ „…ja alles ist scheiße, doch ich halt meinen Kopf hoch…“ *Kopf hoch* ein „Mutmacher“ der grade nach vorn rockt.

Das Album schließt mit einer Akustik-Ballade an die verlorene Liebe „… den allerschönsten Moment meines kleinen Lebens, hab ich *Reserviert* für dich.“ Schön.

Mein Fazit: Instrumental ist „Loz Tinitoz“ gereift. Sie liefern hier ein facettenreiches Album ab, auf dem man vom Punkrock über Rock bis zum Akustik-Stück alles findet und es passt doch zusammen. In den Texten findet man Momente des Lebens wieder. Zum Gesang – naja, da hat Timo so seine eigene Art, er zieht immer noch an vielen Stellen die Silben sehr lang – entweder man mag es oder nicht.

Am 07.06. wurde auch das Video zu *Ein Stück vom Himmel* veröffentlicht hört doch einfach mal rein : YouTube- Kanal von Loz Tinitoz

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Redaktion/Anke Sommer

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