Review – Inge & Heinz – Musik zum Möbel uffbauen

Review – Inge & Heinz – Musik zum Möbel uffbauen

Ihr kennt Inge&Heinz nicht? Dann habt ihr was verpasst. Die Band stammt aus Luckenwalde und setzt sich zusammen aus:

943832_1028578587163804_5684248316032507546_nDer Alte – Voc./Bass
Gorgorott – Guitar
Sandrachen – Performance/Voc.
Mackse – Tanz/Voc./Eierlikör/Eisbein
Der Papst – Keyboard/Pyro
Atze – Drums
Mark Mosby – Performance, Schminke, falsche Hupen

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Mir liegt hier nach der EP Obst von 2012 mit Musik zum Möbel uffbauen das 2. gepresste Werk der Brandenburger vor. Das Album hatte am 1.4.2016 sein Release und setzt sich aus 11 Titeln zusammen. Auf dem limitierten Digi, was mir hier vorliegt findet man noch drei Bonustracks.

Aufgenommen wurde im Olliwood-Audioproduction-Studio und Gemischt und gemastert von Olliver Wal.

Songs:
cover-front-vorschau1. Revolverdiele
2. Hund feat. Paul Bartsch
3. Dönerteller
4. Liebe
5. Abitur
6. From Jazz to Death feat. Kevin Talley
7. Ick will nich mehr ick sein
8. Kautsch
9. 20 Jahre U! feat. Paul Bartsch
10.Ei gegessen 
11. Ich packe meinen Koffer für die Reise nach Jerusalem 
Bonussongs (nur auf limitiertem Digi erhältlich):
12.Talentlos
13.Die Glatze juckt
14.Tonne

Ja dann mal ran an den Brutal-Hart-Schlager, denn so bezeichnet die Band selber das Genre in dem sie sich bewegen.

Das Einspiel von Revolverheld könnte auch die Melodie in einem Sciencefiction sein, bevor melodischer Metal einsetzt, dem per Keyboard immer wieder Spannung eingehaucht wird und einem dann mit „…Heute gehen wir nicht nach Hause! Wir haben Durst auf ein Tablett Brause!…“ klar gemacht wird hier geht’s um Fun.

Weiter geht’s auf einem melodischen Metalspaziergang mit dem Hund „… ich gehe mit dem Hund spazieren, wie immer auf allen Vieren…“ growlt es mir ins Ohr und dann haut Sandrachen mit ihrer sehr markanten Stimme dazwischen „…Wie du hat nen Hund…?“ ich könnt mich wegrollen…

Eine harmonische Keyboard-Melodie setzt sich in mein Ohr, das Tempo im Instrumental wird zurückgefahren und es geht ab zu einem  „romantischen“ Döner for one

Das Tempo was im Vorgänger rausgenommen wurde wird in Liebe noch mal oben drauf gelegt und es geht straight nach vorn Sphärische Klänge bringen mir mit Abitur das Alphabet bei.

From Jazz to Death – das Stück braucht keine weitere Beschreibung der Titel sagt es schon aus und mich überzeugt das Stück auch nicht wirklich.

Eine mir irgendwie bekannte Melodie setzt sich in mein Ohr fest, instrumental toll umgesetzt und „…Ick will nicht mehr ick, Ick will nicht mehr ick sein. Ick will nicht mehr, Ick will nicht mehr ick sein…“ der Refrain sitzt sofort – mein heutiger Ohrwurm ist fertig :D                                                                                                        

Die Wohnung passt nicht zur Kautsch, heißt bei Inge&Heinz wir nehmen die Hörer mit auf eine instrumentale Reise und lösen im Text das Problem. Natürlich auf eigene Art.                                                                                                                          

20 Jahre hat mich einfach so überrascht, dass ich da nichts zu sagen möchte. Oh man, ich brüll mich gleich weg!!

50 Shades of Ei eine Anleitung der besonderen Art.

Der Metalsound holt mich zurück zu,  Ich packe meinen Koffer für die Reise nach Jerusalem  und nehme mit „…Schmalzstulle, Bohnerwachs, Pürierstab…“ hilfe ich kann nicht mehr, hör rein und have Fun.

Zu den Bonustracks sag ich jetzt nur noch lasst sie euch nicht entgehen, denn ich glaube jeder hat verstanden…

Fazit: Jede Menge Fun, instrumental super verpackt. Nur ein ist es für mich nicht „Musik zum Möbel uffbauen“ denn da würde ich vor Lachen auf dem Boden liegen und die Möbel oben drauf.

Text: Anke Sommer/ Redaktion

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