Review – Harte Worte Retro in Via

Ein weiteres Album was meine Neugier geweckt hat ist, das neue Album von Harte Worte. Retro In Via ist das dritte Werk der vier Mannen aus dem Ruhrpott und so bezeichnen sie ihre Musik auch als Pottcore. Nach familienbedingten Umbesetzungen in der Band im letzten Jahr, muss ich einfach hören was sich getan hat.

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Die Band Harte Worte sind:
Vocals: Marco
Bass: Mario
Gitarre: Thiemo
Drums: Fetzo

Harte Worte_Retro in viaTiteliste:
01.Retro in Via
02. Wahrheit
03. Das hat mit Freiheit nichts zu tun
04. Ich bin ich (Cover Rolf Zuckowski)
05. Kinderaugen
06. Laut extrem und hart
07. Ich liebe dich
08. Traum vom Paradies
09. Hochmut kommt vor dem Fall
10. Sinn des Lebens (remastered)
11. Punkrock Allianz
12. Outtakes

Also ran an den Silberling und durchgestartet mit  Retro in Via, dem Intro was mich sofort erstaunt, viel Instrument, mit power nach vorn gespielt und einer Texteinlage…  – selber hören, der ist geil ;)

Die Gitarren treiben weiter nach vorn das Schlagzeug gibt den Takt und Marco verkündet auf seiner bekannten Art wie hart die Wahrheit ist.

Das hat mit Freiheit nichts zu tun ist aus dem vorab erschienenen Video jedem im Ohr.

Harte Worte – Das hat mit Freiheit nichts zu tun (Video)

Ich bin Ich ein Cover von Rolf Zuckowski hat Verstärkung von den Kids Janina und Juline bekommen,an der Gitarre hat Marcel Brozeit/Emscherkurve77 mitgewirkt und zusammen haben sie den Song geil umgesetzt.

„…denn ich möchte doch so gern mit Kinderaugen sehn…“ Eine Aussage, die sicher viele Menschen bestätigen können. Eine Melodie die immer wieder kehrt und im Ohr bleibt und ein Marco der die Melodie findet und seine Härte im Gesang was ausbremst. Top

„…Ja wir treten aus dem Schatten in das Licht und stehn in Flammen…“ „…Bevorzugen ein Leben Laut extrem und hart…“ Ein Song der die Fans mit Sicherheit mitzieht.

„…Ich liebe Dich und das für immer…“ Dass Marco in Sachen Liebe die richtigen Worte findet, zeigt er ja nicht zum ersten Mal. Auch wenn es nicht zärtlich klingt, so aber doch ehrlich.

Traum vom Paradies, der Traum des Flüchtlings und die Realität. Den Text muss man einfach ganz hören und sollte ihn nicht aus dem Kontext reißen. Ein Instrumental das sauberer Rock ist, mit Unterstützung an der Sologitarre von Thomas Wißner/“Das Weisse Rauschen“.

Und es wird weiter gerockt. Mit Marcel Brozeit an der Sologitarre und einer Ansage an die „Anonymen, die ihre Scheiße aus dem Hirn mit Hochgenuss verteilen“ Hochmut kommt vor dem Fall

Wer kennt es nicht dieses Meeresrauschen und Der Sinn des Lebens einfach eine Liebeserklärung die man immer wieder hören kann. Schön dieses Stück hier noch mal in neuer Aufnahme zu hören.

Punkrock Allianz eine Hymne für die Szene im Ruhrpott. Let`s go „Pogo“!!!

Outtakes , die man nicht beschreiben kann aber mit Spannung und schmunzeln hört.

Fazit: Unverkennlich Harte Worte, wobei Instrumental so wie Gesang gereift sind und die Texte mal zum Nachdenken anregen und dann wieder einfach zum mitgröhlen einladen.

Text: Anke Sommer/Redaktion

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