Review GrenzenLos – Es ist nicht alles Gold was glänzt

Grenzenlos ist eine Deutschrockband aus dem Oberallgäu, die sich 2013 gegründet hat.

Das Album *Es ist nicht alles Gold was glänzt* (VÖ-Datum: Oktober) ist das Debüt-Album der vier Allgäuer.

11206014_972449232788848_9133339547839475523_nMitglieder:
Gitarre/Gesang : Martin
Gitarre : Marco
Bass : Vitzi
Schlagzeug : Jo

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GrenzenLosnTitel:
1. Es ist nicht alles Gold was glänzt
2. Es zählt wer du bist
3. Grenzen|Los
4. Wieder jung
5. Wenn ich dich sehe
6. Lauf der Zeit
7. Mach die Augen auf
8. Falsche Freunde
9. Bilder der Vergangenheit
Rückseite_n10. Kopfsache
11. Ohne dich
12. Irgendwann

In der Musik von GrenzenLos finden sich viele Einflüsse wieder und es wird auch experimentiert.

Instrumental findet man von Titeln, die einfach nur straff nach vorn gehen und sich klar im Bereich Punk einordnen lassen, über ausgereiftere Titel die schon einiges an Gitarrenriffs bereit halten, bis hin zu ruhigen gefühlvollen Songs eigentlich von allem etwas.

Die Texte sind im Alltag zu finden: *Es ist nicht alles Gold was glänzt* – oder wie schnell lässt man sich von falschen Leuten blenden. „…Es ist nicht immer, alles wie es aussieht. Es ist nicht immer alles, Gold was glänzt! Es ist nicht immer, alles wie es aussieht. Es ist scheiße, und dass weißt du ganz genau…“
*Es zählt wer du bist* „…Dummheit verleiht ihnen, ihren Mut. In der Menge, geht es Ihnen gut. Verleugnen ihre Bildung bei jeder Gelegenheit. Kennen nur das Böse, Hass und Selbstmitleid…“
Wer ist *Grenzen|Los* „…Wir sind Grenzen|Los. Laufen über Berg und Tal. Durchbrechen alle Mauern. Zerschneiden jeden Stahl…“
*Wieder jung* – ein Titel mit Melodie und Pepp der mitzieht „…Ich wünschte wir wären wieder Jung, es war so leicht wir wagten den Sprung. Doch es ist vorbei, die Zeit holt uns ein, die Uhr läuft vorwärts, nun bist du allein…“
*Immer wenn ich dich sehe* , überkommt mich das Gefühl von ewiger Sehnsucht nach dir. Immer wenn ich dich sehe, ist es die Zeit, die man nie wieder vergisst…“ „…Wenn ich dich jetzt sehe, bekomm ich das Gefühl, ich bin der größte Idiot…“
Mit *Lauf der Zeit* findet man ein ruhiges Instrumentalstück.
*Mach die Augen auf* ist ein Mutmacher „…Es geht voran, mach die Augen auf. Sieh nach vorne und geb deine Träume niemals auf…“
*Falsche Freunde* – der Refrain bleibt im Ohr.
*Bilder der Vergangenheit* ist dagegen wieder sehr ruhig und melodiös.
Mit *Kopfsache*, *Ohne dich* und *Irgendwann* finden sich noch drei Titel die gerade nach vorn gehen.

Gesanglich trifft es bei mir nicht immer. Die Worte werden teilweise lang gezogen, wobei Martin an anderen Stellen zeigt, dass er es besser drauf hat den Texten auch Ausdruck zu geben.

Fazit: Ein Debüt-Album das noch nicht ganz rund ist, aber Potenzial hat.

Anke Sommer/Redaktion

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