Review Foiernacht/Thekenproleten Album *Wir drehen durch*

11076715_738383112946550_4736289855283902367_oFoiernacht aus Südtirol, das sind:
Florian „Flou“ Larcher – Bass
Martin „Schüri“ Schürmann – Schlagzeug
Lenz Kilian „Gogo“ Ossanna – Gitarre
Seppi „Seppo“ Florian – Gitarre/Gesang

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Die Band gibt es bereits seit 7 Jahren. Sie haben bereits 4 Alben heraus gebracht und be11040507_936614816383630_1089763986811139309_nzeichnen ihren Musikstil als „Southcore“.

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Thekenproleten aus dem Schwarzwald, das sind:
Basti (Gesang)
Paddy (Gitarre & 2. Gesang)
Niklas (Rhythmusgitarre)
Steffen (Bass)
Fino (Schlagzeug)

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Die Band ist ebenfalls seit 7 Jahren unterwegs und hat 2 Alben hervorgebracht. Sie nennen ihren Musikstil „Prollrock“

2 Bands mit eigenem Musikstil treffen aufeinander und machen…… Ja was machen sie? Diese Frage habe ich mir auch gestellt und das Album * Wir drehen durch* mal angeschaut.

10845724_738386226279572_3608001541657314438_oTitel:
Intro
Des kleinen Mannes Sonnenschein
In die Hölle und zurück
Stoß mit an
Aus einem Blut
Wir drehen durch
Stück für Stück
Prollrock Hit the Town
Baggerfahrer Erika
Der Biervampier
Ich falle
Zeit bleib stehn

Beim ersten Blick auf die Titel habe ich gedacht: „Naja, ein Sampler und was Gemeinsames?

Denn *Des kleinen Mannes Sonnenschein*/ *Baggerfahrer Erika* oder *Stück für Stück* waren mir ja von den Thekenproleten bekannt.

Genauso wie die Titel *In die Hölle und zurück* oder *Reggea Hit the Town*(ok, hier ist es Prollrock Hit the Town) von Foiernacht.

Also ab durchs Hörorgan mit der Musik und schon beim *Intro* werde ich eines besseren belehrt.

„Aus den Tiefen des Schwarzwaldes entsprang ein musikalisches Unikum namens Thekenproleten um in den Bergen und Tälern Südtirols nach Liedgut zu wildern…“ Ja so kommt es düster aus den Boxen „…Sie fanden eine Wahnsinnige Kapelle namens Foiernacht. Sie beschlossen nach 1001 Schnäpsen sich gegenseitig ihre Songs zu klauen…“ „welch Ohrengraus ist dabei Wohl entstanden…“

Zum Text von Titel 2 brauch ich nichts zu sagen, denn wer hat ihn nicht schon auf irgendeiner Party mit gegrölt *Des kleinen Mannes Sonnenschein…* das ganze bekommt man hier aber von Foiernacht zu hören, das Tempo wurde doch direkt mal einen Takt angehoben und so richtig „rotzig“ durch Seppo zum besten gegeben. Es klingt frech und mir macht es Spaß.

Weiter geht es mit *In die Hölle und zurück*, gradlinig, von der Stimme und dem Instrumental volltöniger kontern die Thekenproleten.

*Stoß mit an*, wie es der Titel schon sagt: „…heute Zeigen wir der Welt wie viel man trinken kann…“ Und nicht nur das, mit eingängiger Melodie und Refrain wird gezeigt wie viel Spaß Musik machen kann. Mit Sicherheit ein Titel der auf so manch einem Fest dazu gehören wird.

Etwas ruhiger geht es in Titel 5 los. Klangvolles Gitarreneinspiel *Wir sind aus einem Blut* Freundschaft bis in alle Ewigkeit. Die Rhythmus –Gitarre zieht mit durchs Stück, tolle Gitarrensolos mit eingeflochten eine Melodie die ins Ohr geht. Dieses Stück ist für mich ein Hit.

*Wir drehen durch* Wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Wer singt da? Wer spielt da die Instrumente? Gibt jeder seins dazu? Schwarzwald Vs. Südtirol. Prollrock in Perfektion. Klasse.

*Stück für Stück* Das Moped von den Thekenproleten wird von Foiernacht erst mal getuned und so geht’s ab „…ich flieg zum Mond zurück. Mit dem Moped Stück für Stück…“

*Prollrock Hit the Town* Text = Reggae Hit the Town, bekommt ein klangvolleres Instrumental und Basti gibt dem Stück mit seiner Stimme mehr Ausdruck. Dafür bekommt *Baggerfahrer Erika* durch Background Kommentare und Southcore mehr Witz eingehaucht.

Was passiert wenn der Vampir in den Brauereikessel fällt?? Er wird zum *Biervampir*. Ein Song der Spaß macht und Live mit Sicherheit abgeht.

Dann wird noch mal richtig Gas gegeben, mit *Ich falle* und *Zeit bleib stehn*

Also mein Fazit: Prollrock Vs. Southcore, 9 Musiker voller Ideen, die ihr bestes geben, sich ergänzen. Man hört und fühlt den Spaß an der Musik. Das Ergebnis – ein gelungenes Projekt. Also ein Silberling der sich lohnt.

Text: Anke Sommer/Redaktion

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