Review Brennstoff – Aufstieg und Neuanfang

Review Brennstoff – Aufstieg und Neuanfang

„Wir sind zurück“, der Titel gibt uns wieder was hier kommt. Nämlich das 3. Werk der Band Brennstoff, eine Band in neuer Formation und ein Album das es in sich hat.

…Facebook
…Homepage

Aber mal von Anfang an, die Band setzt sich jetzt zusammen aus:
Thorsten – Bass
Tobias – Drums
Matze – Gitarre
Philipp – Gitarre
Thomas – Gesang
Das heißt im letzten Jahr hat Matze den Platz von Andreas an der Gitarre eingenommen und Tobias bedient jetzt, an Stelle von Christian, die Drums. Christian bleibt der Band aber weiter treu und arbeitet im Hintergrund mit.

Das Album hält 11 Tracks bereit, die sich auf ca. 40 Minuten verteilen

Tracklist:
144900448501. Intro
02. Wir sind zurück
03. Aufstieg & Neuanfang
04. Nachbarn
05. Untergang
06. Klare Worte
07. Freunde wie Brüder
08. Oh Schatzi
09. Ein Leben lang
10. La Familia
11. Die geilste Zeit

Im Instrumental bekommt man hier bestimmt keinen Einheitsbrei vorgesetzt. Man findet sehr viel Abwechslung mit Einflüssen aus Rock/Metal/Punk, Hooklines die mitnehmen und sofort im Ohr bleiben und insgesamt geht es mit viel Tempo nach vorn, Rock vom feinsten. Aber auch eine Ballade fehlt hier nicht „Klare Worte“ mit ganz viel Gefühl, von Ferdy Doernberg unterlegt mit Klängen der Hammondorgel.
Der Gesang von Thomas dröhnt bis in den hintersten Winkel der Gehörgänge, dominant und in „Aufstieg und Neuanfang“ oder „Untergang“ vergleichbar mit einem brunftigen Elch, der sein Revier verteidigt – aber immer so klar, das man jedes Wort versteht, geil. Es ist kaum vorstellbar das der klare weiche Gesang in „Klare Worte“ vom selben Sänger ist.
Die Texte haben alle eine Aussage:
Die geilsten Partys gibt es oft spontan mit den „Nachbarn“ und auch mit „Freunde wie Brüder“ ist der Spaß immer dabei.
In „Oh Schatzi“ gibt es dann Worte für die Liebste, die ihre Mühen hat den Kerl mit nach Haus zu bekommen (ein Deja vu an meine Ehe xD) „…Oh Schatzi einen trink ich noch und dann gehen wir nach Haus, zieh jetzt nicht so ein böses Gesicht, denn der Wirt gibt einen aus…“
„…das erste Mal war wunderschön, den Tag vergess ich nie. Der bitterböse Schmerz begann und schon war ich verliebt. Die Sucht hat mich direkt gepackt zog mich in ihren Bann. Die Narben die sie mir verpasst, halten „Ein Leben lang“… Es geht hier nicht um den ersten Sex, es ist das erste Tattoo.
Im nächsten Stück geht es um einiges ruhiger zu, aber Mega geil „…dieser Song ist nur für euch, denn ihr seid immer für uns da. Ein Dankeschön es geht an euch, für immer „La Familia“ … – Worte an die Fan-Familie. „Geilste Zeit“, die Pfeffelbach Hymne ist das letzte Stück auf diesem Album.

Fazit: Ein Album das gewiss nicht einstaubt, denn man kann es immer wieder hören.

Release ist am 22.01.2016

Text: Anke Sommer /Redaktion

Dieser Beitrag wurde unter Reviews veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.