Interview zum Besetzungswechsel und kommenden Album „Into cascades of blood and burning soil“ mit der Band Profanation.

Kurz und schmerzlos – Interview zum Besetzungswechsel und kommenden Album „Into cascades of blood and burning soil“ mit der Band Profanation.

Hallo Anton, schön, dass du Zeit für dieses Interview gefunden hast.

Stellt euch doch bitte für alle, die euch noch nicht kennen, kurz vor.
Wir sind Profanation aus Görlitz und halten hier seit 1997 die Fahne des Deathgrind hoch. Bisher haben wir 4 CDs veröffentlicht, aber trotz einiger sehr guter Reviews sind wir immer noch eine der unterbewertetsten Bands der Welt, haha. In der aktuellen Besetzung bestehen wir aus Alex (guit/vox), Luxl (drums), Vincent (guit), Anton (bass) und Jeff am Gesang sowie Flo als Backup Sänger, der gerade eingearbeitet wird.
Für alle, die uns noch nicht kennen, noch eine kurze Musikbeschreibung: Brutaler schneller Deathgrind mit doppelläufigen Killervocals und gut geeignet für Fans von Cannibal Corpse, Malevolent Creation, Benediction, Suffocation, Dying Fetus, Lividity…

Laut Facebook kündigt ihr für 2018 euer 5. Album an. Kannst du uns schon verraten, wann „Into cascades of blood and burning soil“ erscheinen wird?
Dazu kann ich leider noch nichts genaues sagen, da wir nach den Aufnahmen erst entscheiden werden, welches Label die CD veröffentlichen wird. Wahrscheinlich ist eher die 2. Jahreshälfte 2018.

Wie lange sind die Studioaufnahmen geplant?
Wir werden 1 Woche bei Jörg Uken im Soundlodge Studio Rhauderfehn aufnehmen und zusätzliche Gesangsaufnahmen (wenn nötig) in einem Studio in der Nähe realisieren.

Das im Voraus veröffentlichte Cover verspricht schon einiges. Welche Themen werden in den Songs angesprochen? Und was macht dieses Album so besonders?
Ja, das Cover von Rudi Gorgingsuicide ist wirklich sehr geil geworden. Thematisch wird es wieder jede Menge humorvolles Gemetzel mit einigen aktuell kritischen Einschüben geben, mehr verrate ich hier noch nicht.
Da das letzte Album inzwischen 7 Jahre alt wird, ist es natürlich was Besonderes, wieder neues Material auf Platte zu bannen. Die neuen Stücke sind um einiges variabler geworden und wir nehmen uns diesmal viel Zeit, um alle Feinheiten auszuarbeiten. Wir sind verdammt stolz auf die neuen Songs und können kaum erwarten, sie endlich – auch live – zu präsentieren.

Es gab einen Besetzungswechsel an der Gitarre? Wie heißt der Neue und konnte er sich schon in das kommende Album mit einbinden?
Der neue Gitarrist heißt Vincent, könnte vom Alter her unser Sohn sein und hat genau die richtigen Old School Death Metal Einflüsse. Außerdem hat er musikalisch und spielerisch ordentlich was drauf und hat beim Schreiben der meisten neuen Songs schon mitgewirkt.

Wo kann man euch 2018 noch auf der Bühne sehen?
Bisher steht da nicht allzuviel fest, da wir uns erstmal entschieden haben, uns voll auf die Aufnahmen zu konzentrieren. Es werden aber sicher danach einige Gigs kommen – am besten unsere Facebook-Seite abonnieren.

Ich danke für das Interview und wünsche der Band noch viel Erfolg!
Wir haben zu danken. All unseren Fans und Dir für Deine langjährige Arbeit für den hiesigen Underground. Bis demnächst.

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