Interview – Rockband Shoes Without Souls: „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll bring’n uns ins Grab“

Interview mit der Rockband „Shoes Without Souls“

Wie wurde Musik euer Leben?
Einige von uns kamen schon in frühen Kindheitstagen mit „Musik-machen“ in Berührung. Wir alle haben auch schon früh angefangen mit ersten Banderfahrungen, Schulbands, Coverbands… das alles haben wir durchgemacht bis wir uns dann irgendwann gefunden haben.

Euer Bandprofilfoto zeigt euch im Stil einer Animationsserie. Versteckt ihr euch hinter diesem Bild?
Nein, einen Grund zum Verstecken haben wir nicht. Viel mehr sind wir alle mit eben dieser Serie groß geworden und lieben sie bist heute, sie ist lustig, kreativ, zeitweise tiefsinnig und gesellschaftskritisch, so wie wir mit unseren Texten. Nerds sein und Mukke machen schließt sich nicht aus. Wer uns kennt findet das authentisch, wer uns nicht kennt wird uns kennenlernen.

Songs wie „Großraumdisco“, „Gangbang“ und „Berufe“ findet man auf eurem aktuellen Album „Sell your Soul (for Rock´n Roll)“. Was sind das für Themen und kann man diese Titel ernst nehmen?
In erster Linie sind es Themen, die uns spontan dazu animiert haben einen Song zu schreiben. Es ist wie immer in der Kunst, was Ernst und was Fantasie und Schund ist entscheidet der Betrachter.

Was ist das Besondere an eurer Musik?
Alles kommt aus einer Hand, vom Song-writing über Komposition, Recording und Master, das hört man bei jedem Track.

Warum habt ihr gerade diesen musikalischen Weg eingeschlagen?
Wir haben den einen oder anderen Umweg in Kauf genommen um auf diesem Weg anzukommen, wann wir die nächste Abbiegung nehmen wird sich zeigen. Aktuell fühlen wir uns in unserem Genre ganz wohl.

Es gibt ja wirklich viele Rockbands in Deutschland, was unterscheidet euch von den anderen?
Wahrscheinlich die Genügsamkeit, wir machen uns gerne unnötig Arbeit um einen Grund zu haben zusammen zu sitzen und ne gute Zeit zu haben.

Habt ihr Tipps für angehende Rocker?
Schätzt euch realistisch ein, ein voller kleiner Club mit 30 Besuchern ist geiler als ne Turnhalle mit 70 Zuhörern.
Zahlt kein Geld für Auftrittsmöglichkeiten, Bier und Sprit muss immer rumkommen.

Werdet ihr irgendwann in den Rockerruhestand gehen oder wird man euch in einigen Jahrzehnten von der Bühne tragen müssen?
Wenn es nach uns geht, gibt’s definitiv kein Zurück mehr – „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll bring’n uns ins Grab“

Danke Shoes Without Souls für das kleine Interview mit Musicworld 

(Fotoquelle:Band )

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