Interview mit Markus Seibel vom Musik-Magazin MEDICINE-MAG

1268640_591930994179227_327677563_o

Hallo Markus Seibel, schön, dass du die Zeit für dieses Interview gefunden hasst. Du hast ja das Musik-Magazin MEDICINE-MAG gegründet. Wie lange gibt es schon dieses Magazin und warum dieser Name?
Hi Kerstin! Vielen Dank für das Interesse und die Möglichkeit, das Magazin vorstellen zu dürfen. MEDICINE-MAG ist ein zweisprachiges (deutsch/e1241115_683720934990347_1174829344_nnglisch) Musik-Magazin, das Ende 2010 gegründet wurde. Durch die neue Internet-Präsenz haben wir uns entschieden, das Online-Magazin auch in einer englischsprachigen Version anzubieten, um einfach mehr Leser zu erreichen. Natürlich ist dieses Vorhaben mit wesentlich Mehraufwand verbunden. Ursprünglich sollte das Magazin eine Online-Plattform für Musikbegeisterte sein. Aufgrund positiver Resonanzen der Labels und im Bekanntenkreis fingen wir damit an, das Magazin auch als Printmedium anzubieten. Mittlerweile erscheint das Heft vierteljährlich im A5-Format. Der Name MEDICINE stammt von einem Albumtitel einer finnischen Hard Rock-Band. Mir war damals nicht bewusst, wie viel Interpretationsspielraum dieser Name bietet. Wir verpacken konzeptionell das Thema „MEDIZIN“ und versuchen dieses auch visuell darzustellen.

Wer steht alles hinter diesem Magazin und was erwartet die Leser?
In erster Linie wird das Magazin von mir und meinem Kollegen Peter Albers* 1368818_683720798323694_92431008_nüberwacht, koordiniert und organisiert. Daneben finden sich zahlreiche Redakteure, Fotografen und Übersetzer im Team, die selbstverständlich ihren Teil dazu beitragen, das Magazin mit Inhalten zu füllen. Erwähnenswert seien hier noch unsere ausländischen Mitarbeiter Olivia Ferrigato (Brasilien) und Gabriele Giacosa (Italien) zu nennen, mit denen trotz der weiten Entfernung die Zusammenarbeit hervorragend läuft. Die Leser können sich gut und ausführlich über das Musikgeschehen informieren. Zahlreiche CD-Kritiken, Interviews oder Live-Berichte sind ständig aktuell. Darüber hinaus finden Sie sich Specials wie Musiktherapie, Hintergründe der Musiker/Bands in unseren Themen wider.

Wieviel mal im Jahr erscheint das Magazin und gab es schon bekannte Bands, die ihr in eurem Blatt präsentieren durftet?
Das Printmedium erscheint vierteljährlich und in zwei Sprachen; d. h. deutsch und englisch in einem Heft. Das Heft kann man über unserer Partner wie Nuclear Blast, MDD-Shop, Record Shop oder eben über dich erwerben. Darüber hinaus liegt es bei vielen Veranstaltungen aus. Speziell Peter und mir ist es wichtig, dass das Heft an Leute geht, die sich noch für ein Printmedium begeistern können. Unsere bisherigen schönsten Erlebnisse sind wohl AVANTASIA, SILBERMOND, KORN oder PAPA ROACH gewesen. Es sind einfach zuviele, um alle zu nennen.

Wie und wo kann man sich bei euch bewerben? Dürfen sich auch Newcomer bei euch vorstellen?
1150629_590668637638796_1015452486_oUns liegt sehr viel daran, die Newcomer bzw. den Underground zu unterstützten. Bewerben kann man sich per E-Mail unter info@medicine-mag.com oder über das Kontaktformular unserer Internetseite.

Wohin werden die Magazine verteilt und gibt es eine Internetseite von MEDICINE-MAG?
Die Hefte sind über unsere Partner wie Nuclear Blast, MDD-Records, RecordShop sowie über Dich (Musicworld 69) erhältlich. Aber auch bei Live-Aktivitäten – wo wir Mediziner vor Ort sind – haben wir Hefte dabei. Natürlich ist auch eine Internetseite vorhanden die über www.medicine-mag.com zu erreichen ist.

Ich danke für das Interview und wünsche dem Magazin noch viel Erfolg.

*Kerstin, wir bedanken uns für das tolle Interview. Hallo Kerstin, ergänzend zu Markus  Angaben: Also, Markus und ich haben uns im Januar 2013 kennengelernt, drei Monate später haben wir beschlossen, das MEDICINE gemeinsam in neue Bahnen zu lenken. Das Wichtigste wird immer unser „medizinisches Konzept“ sein, das seinesgleichen auf diesem Planeten sucht – damit 4747-330_markus_peterheben wir uns nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern damit sind wir „einzigartig“. Das ist auch für mich ausschlaggebend gewesen ein Magazin mitzuführen – der zweite Grund ist die Ausgabe eines Print-Mediums. Ich denke da konservativ, ich muss etwas in den Händen halten können. Trotz des Altersunterschiedes zwischen Markus und mir haben wir nahezu 100% dieselben Gedanken und Auffassungen – das hat man selten. Und gerade das bietet uns die Möglichkeit immer kreativ und vorausschauend arbeiten zu können, denn das MEDICINE soll immer diesen einzigartigen Wiedererkennungswert haben. Beispiel: Ein Musiker soll dieses medizinische Bild vor Augen haben „hey, das sind die Mediziner, cool, die sind einfach anders“ … wir haben klare Vorstellungen, und wir wünschen uns, dass wir unseren Weg gehen können – und wir bedanken uns für Deinen Support !

Dieser Beitrag wurde unter Interviews veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.