Interview mit „Der Ole“ zum kommenden Album „Durch die Zeit“

Interview mit „Der Ole“ zum kommenden Album „Durch die Zeit“

Hallo Ole, erst mal Glückwunsch zum neuen Album. Wann und warum sind Sie Sänger/Musiker geworden?

Lieben Dank. Ich habe als Jugendlicher angefangen zu musizieren, Lieder zu schreiben, in verschiedenen Bands zu spielen. Musik war für mich immer eine Möglichkeit Menschen und Städte kennenzulernen, Abenteuer zu erleben und natürlich auch immer eine Möglichkeit, um seine Gedanken zu verarbeiten. Mit dem Nebeneffekt, dass man auch ein bisschen provozieren kann. (Fotoquelle: Künstler)

Wie würden Sie sich selbst in ein paar Worten charakterisieren?

Privat bin ich sehr ruhig und bodenständig. Ich brauche kein Chaos. Für meine wenigen Ausbrüche nutze ich mein Musiker-Dasein.  

Mit „Durch die Zeit “ haben Sie kürzlich ihr neues Album veröffentlicht. Inwieweit ist es eine Weiterentwicklung? Welche Idee steckt dahinter?

Mein letztes Solo-Album „In Grund und Boden“ war ein entspanntes Album. Ich mag jedoch keine Wiederholungen, daher wollte ich etwas anderes. „Durch die Zeit“ hat deutlich mehr Ecken und Kanten. Ich habe mit der Platte zwar nicht das Rad, aber mich ein Stück weit selber neu erfinden dürfen. Die Gesamtidee mit den mehr als 120 Gastmusikern war allerdings schon ein langjähriger Wunsch. Die Produktion hat sehr viel Spaß gemacht.

Wer und was inspirierte Sie für dieses Album?

Meine Inspirationen sind ein Zusammenspiel aus meiner Familie und den Menschen, mit denen ich Musik machen darf. Insbesondere mit Amadeus Sektas, der beide Alben auch produziert und mitkomponiert hat.

Was wollen Sie mit ihren Songs bei ihren Hörern auslösen? (z.Bsp  Nr. 10 „Bullenstaat“ und  Nr. 12 „Die Amsel mit dem Drosselbart“)

Ich verzichte seit fast 25 Jahren auf den Konsum von Fleisch, lebe seit einigen Jahren auch vegan. Ich habe nie ein großes Thema daraus gemacht – vielleicht hatte ich deswegen nun Lust „Bullenstaat“ zu schreiben und zu veröffentlichen. „Die Amsel mit dem Drosselbart“ ist ein Lied, welches nicht aus meiner Feder stammt. Uli Luciano hat es geschrieben, der kürzlich verstorbene Bodo Staiger von Rheingold hat es komponiert. Für mich ist es eine Ehre ein Lied von den beiden singen und spielen zu dürfen. Zwei große Männer der deutschen Musik. Was die Lieder bei den Hörern auslösen sollen? Ich weiß es nicht. Aber ich freue mich auf jedes Feedback.

Wie verlief die Produktion. Was war so besonders daran?

Die Tür im Studio war fast ein Jahr weit geöffnet. Wie schon erwähnt sind tolle Menschen ins Studio gekommen und haben in kleineren und größeren Rollen mitgemacht. Manche haben Ihre Beiträge uns auch per Dropbox zugesendet, weil nicht jeder in unsere Ecke lebte. Dirk Schlömer von Ton Steine Scherben, Michael Beckmann von den Rainbirds und Suurbiers, Thomen von Blind Guardian und Archi von der Terrorgruppe sind zum Beispiel Musiker, die ich schon als Kind und als Jugendlicher abgefeiert und bewundert habe. Ich freue mich wahnsinnig, dass alle Gastmusiker mitgemacht haben.

Es ist ja eine Tour geplant. Nach so einer langen Pause, wie bereiten Sie sich vor?

Völlig entspannt. Ich habe das Glück eine – menschlich und musikalisch – mega starke Band im Rücken zu haben. Wir entscheiden viele Schritte spontan. Und ehrlich gesagt proben wir auch nicht so viel. Mit 13 Musikern ist es schwierig Probetermine zu finden. Aber die Konzerte werden bestimmt gut.

Über welche Plattformen kann man „Durch die Zeit“ kaufen?

Das Album wird am 8. Mai 2020 veröffentlicht und ist als Box, Vinyl und CD ab jetzt überall vorzubestellen.

Ich danke für das Interview und wünsche Ihnen viel Erfolg mit ihrem Projekt.

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