Interview mit der Band Next Tuesday

NextTuesdayAm 06.03.2015 war es endlich soweit – Album-Release von Next Tuesday zum Debüt-Album Breakdown. Das ganze wurde im besonderen Rahmen gefeiert. Im Attic-Musikclub in Ahaus gibt es jeden ersten Freitag im Monat die Attic-Session zu der jeder Musiker/Band spontan auf die Bühne kann um sein Können zu präsentieren. Die Location war voll und das Vorprogramm sehr bunt, aber letztlich waren doch die meisten Leute da um zu hören was Next Tuesday da vorbereitet haben. Geplant war das Konzert für 23:00 Uhr, also genug Zeit um mit der Band Backstage zu gehen. Wir haben uns zu einem lockeren, lustigen Gespräch zusammen gesetzt und da es sehr locker war habe ich die Antworten der Band aufs wesentliche zusammengefasst.

Wie hat sich die Band zusammen gefunden?

Philip und Philipp, die beiden Schlagzeuger und die Idee von Nikolas Geschwill ,,warum gründet ihr nicht eine Band“. Mit dieser Idee haben sich die beiden auf die Suche gemacht, bis letztlich die Band auf den Beinen stand.
7 Musiker auf einer Bühne, wird es da nicht schon mal eng und wie stellt man sich das vor mit 2 Schlagzeugern?
Das hat die Band auch festgestellt und anfängliche Versuche gleich zwei Schlagzeuge auf die Bühne zu platzieren schnell aufgegeben. Jetzt ist es dann so, dass sich Philip und Philipp während des Konzerts abwechseln. Es können beide Schlagzeuger alles spielen, wobei doch jeder seine eigene Art mit einbringt. Also wenn man genau hinhört, kann man mitunter gleiche Titel mit leichten Abweichungen in den Drums hören.
Wie seid ihr zu dem Bandnamen gekommen?
Irgendwann war es soweit das die Band ganz schnell einen Namen haben musste. Da hieß es dann: „Bis nächsten Dienstag (Tag der wöchentlichen Probe) müsst ihr einen Namen haben“ und nach viel überlegen kam es dann zu dem einfachen Namen Next Tuesday.
Wie ist es denn jetzt richtig, Next Tuesday oder NexTuesday wie im Band- Logo?
Darüber wurde eigentlich noch keine richtige Einigung gefunden,  viel hin und her und die Antwort, dass dann der endgültige Bandname vielleicht bis zum vierten Geburtstag der Band feststeht.
Musik wird ja gerne in Schubladen einsortiert, danach liegt ihr in der Lade „Rock“. Der Rock ist aber sehr vielseitig, in welchem Ordner findet man euch oder wie bezeichnet ihr euren Musikstil?
Große Debatte, :D Ist es Pop-Rock? – Nein auf keinen Fall – Alternative….Die Band Mitglieder haben alle ihre eigenen Einflüsse mit gebracht, haben sich vorher nicht in den gleichen Freundeskreisen bewegt und so bringt jeder seine Art mit, so das eigentlich ganz viel verschiedenes in der Musik zu finden ist. Die Lösung der Frage hat Oli, ein eigenes Gebiet: ,,Wir nennen es Vielseitigkeits-Rock.“
Wer schreibt die Texte?
Für die Texte ist Sara da. Sie schreibt schon seit vielen Jahren ihre Gedanken immer wieder zu Texten zusammen, so ist eine riesige Sammlung zusammen gekommen und ihre Gedanken sind immer noch sehr aktiv. Sie schreibt einiges um, passt es an usw., also Text steht für die nächsten Jahre (Alben) immer zur Verfügung.
Wer macht die Musik zum Text?
Eigentlich läuft es so, das einer was spielt, der nächste gibt seins dazu bis ein Stück steht. Sara ist dabei, hört sich das an und bringt den Text mit ins Spiel und so entsteht eigentlich die Musik immer als Zusammenarbeit der ganzen Band.
Auf dem Album sind 6 Titel, einer davon ist deutsch, einer englisch/deutsch. Wie geht es weiter werden wir noch öfter auch was Deutsches zu hören bekommen?
Sara ist sich sicher das es noch was Deutsches geben wird, weil ihr die Texte wichtig sind und bei englischen Texten hat sie schon mal bedenken, ob auf die Texte geachtet wird. So haben sie bei einem Coversong schon mal eine ganze Strophe angehängt, wo es dann unter anderem um Toastbrot ging und keiner hat es bemerkt.
Sara du bringst die Texte sehr glaubhaft mit sehr viel Emotion rüber, kann man davon aus gehen das man ein „Stück“ Sara in der Musik wieder findet?
Du meinst z.B. Bei ,,Be Kind“ oder Hör mal?
Ja „Be Kind“ ist mir sehr aufgefallen, aber mein Interesse liegt eher bei „Suck my Diek“, da gibt es ja schon heftige Aussagen. Gibt es die „böse“ Sara wirklich, muss sich die Männerwelt in acht nehmen?
Allgemeines Lachen bei der ganzen Band und eine leicht verlegene Sara.
Ja „Suck my Diek“  der Text wurde schon umgeschrieben um ihn zu entschärfen, und einige Endungen werden auch übersungen damit es Jugendfrei bleibt.  Aber gibt es die direkte Sara? Die Band ist sich doch einig die gibt es.
Wie stellt ihr euch die Zukunft für Next Tuesday vor?
Es ist und bleibt erst mal ein Hobby, an dem weiter fleißig gearbeitet wird und was die Zukunft bringt wird sich dann zeigen.
Von mir erst mal ein dickes Danke an die Band, es hat Spaß gemacht sich mit euch zu Unterhalten. Das Release-Konzert im Anschluss war einfach Mega gut. Zum Album „Breakdown“ werde ich in den nächsten Tagen noch was schreiben.

Dieses Interview hat Anke Sommer mit der Band Next Tuesday geführt Smiley

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