Gnadenstoß – Review zum kommenden Album „Könige der Nacht“

Gnadenstoß – Review zum kommenden Album „Könige der Nacht“

Am 21.12.2019 veröffentlichen Gnadenstoß ihr neues Album “Könige der Nacht” . Die Aufnahmen für die 15 Songs der Platte erfolgten in einem selbst eingerichteten Studio. Lead-Gitarrist Steini war hier hauptverantwortlich für das Einrichten des Studios und hat auch die gesamte Produktion gemanaged.

„Könige der Nacht“ kann man direkt über Gnadenstoß, aber auch über die gängigen Online-Plattformen wie Spotify oder Amazon erwerben.

Die Hardrock-Band Gnadenstoß kommen aus Mittelhessen und sind: Daniel – Gesang, Timm – Gitarre, Steini – Gitarre, Simon – Bass und Al – Schlagzeug.

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01. Ouvertüre
02. Dunkle Lieder
03. Endzeit
04. Alte Tage
05. Pfad der Wölfe
06. Heute Nacht
07. Auf unser Leben
08. Bombenterror
09. Zu euren Ehren
10. Jetzt oder nie
11. Das Tier in mir
12. Schnaps und wildes Spiel
13. Es ist vorbei
14. Frei wie der Wind
15. Rausch der Ewigkeit

Nun zu meinen Eindrücken der Platte. Schon mit dem Intro „Ouvertüre“ hinterlassen die Jungs einen kleinen Schauer auf meiner Haut. Ein Gewitter, Regen und hervorragend eingespielte tragende Gitarren ziehen einen dermaßen in den Bann. Wow.

Aber auch härtere Töne gibt es auf der CD zu hören.

Erster Anspieltipp ist  Song Nr. 2 „Dunkle Lieder“. Schlagzeuger Al feuert mit seinen Drums durch den Song und treibt parallel dazu die Gitarren mit an. Im Text geht es um die Herzensangelegenheit der Band, handgemachte harte Musik in die Welt hinaus zu tragen.

Anspieltipp Nr. 2 ist „Bombenterror“ . In den ersten Sekunden fallen Bomben und man weiß sofort, worum es thematisch geht; Soldaten, die nach den Kriegseinsätzen die grausamen Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommen und diesem Alptraum vollkommen ausgeliefert sind. Auch hier muss ich Drummer Al Respekt zollen. Mit Volldampf zieht er durch das Lied und stiehlt zum Teil den Gitarren die Show.

Song Nr 10 „Jetzt oder nie“  ist mein Lieblingssong der Platte. Sänger Daniel überzeugt mich mit seinen ruhigen Gesang , er hat stimmlich einiges drauf. Denn in den etwas lauteren, rauhen Titeln schleicht sich ab und zu eine gewisse Mononität im Gesang ein. Daniel, mehr MUT! Stelle auch du dich den Herausforderungen, die du besingst! Die durchgreifenden Gitarrensolos sind unglaublich abwechslungsreich und mitreissend.

Im Song Nr .15  “Rausch der Ewigkeit” überwiegt die metallische Note den Hardrock. Die Gitarrensoli sind ein Genuss! In dem Song geht es um die Gefühlsachterbahn beim Musik schreiben.

Fazit: Das Album ist eine Mischung von Hardrock und einer Prise Metal. Eingängige Musik und auf keinen Fall einseitig, sondern eher eine gesunde Mischung von Erfahrung und neuem Tatendrang. Instrumental kann man den Jungs nichts vor machen. Es macht echt Spass, den Gitarren zu lauschen, die uns direkt vor die Bühne versetzen.
Frontmann Daniel prägt den Sound der Band entscheidend mit seiner tiefen, rauhen Stimme.

Dieses Album ist uneingeschränkt lohnenswert nicht nur für Rock-, sondern auch Metal-Liebhaber!

Text: Clio69

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