Archiv der Kategorie: Reviews

Apeirage veröffentlichen erstes Studio Album „Raging Storm“

Apeirage, Melodic Thrash from Munich, haben ihr erstes Studio Album veröffentlicht. Sie wirbeln garantiert mit diesen Album eine Menge metallischen Staub auf. Denn „Raging Storm“ klingt mystisch und es trägt den Hauch des Geheimnisvollen in sich. Die sehr spannenden Riffs, geparrt mit den druckvollen Drums und dem zum Teil sehr melodischen Gesang fesselten mich. Variablität ist eine Stärke vom Frontmann Jürgen, der spielend zwischen verschiedenen Vocals wechseln kann und dabei stets eine gute Figur macht und stimmlich Herr der Lage bleibt.

Fazit: Der abwechslungsreiche Sound, die astreine technische Leistung und die grandios gesangliche Darbietung machen das Album zu einer klaren Empfehlung.

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Text: Clio69

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Hysteria – Review zum neuen Album „FEEDING THE VOID“

Hysteria- Review zum neuen Album ”FEEDING THE VOID”

Am  2. November 2019 veröffentlicht die Dresdner Metal Band HYSTERIA ihr neues Album ” FEEDING THE VOID”  . Das Album beinhaltet 12 Songs und wurde auf einem Vierseitenhof(Kukturdenkmal Appenhof ) in Eigenproduktion aufgenommen.

Hysteria sind: Peter (Vocals, Guitar);Hans (Drums);Colin (LeadGuitar); Strahle (Bass)

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1. Crusaders
2.The Blissful Ballad Of The Comfortable Coward
3. Pills
4. Lillies In The Yard
5. Swarm
6. Pandora
7. Shapeshifter
8. Last Stand
9. Hollow
10. Mass Hysteria
11. Lest We Are Bound
12. Binary Choices

Hysteria habe ich über ihr brandneues Musikvideo „Mass Hysteria“ kennen gelernt. Frontmann Peter hat einen so eindringlich kraftvollen Gesang,der Hysteria unverkennbar macht.
Das gesamte Album ist gesanglich ein Ohrenschmaus; unglaublich, welches Stimmvolumen es zum Beispiel im Song Nr. 04 „Lillies In The Yard“  zu hören gibt.  In  Verbindung mit den ausgefeilten Gitarrenriffs ist es ein gelungener Auftakt der CD.

„Last Stand“ Nr. 8 sprengt förmlich alles, was ich in den vielen Jahren in meinen Musik-Player eingelegt habe. Die kurz pausierenden und schnittigen Gitarren sind unglaublich aggressiv,  aber genau diese stellen das  Growling von Peter in den Mittelpunkt.

Aber auch ruhige Töne können die Dresdner anschlagen, wie im Song Nr .11 „Lest We Are Bound“. Da kommen Hardrockeinflüsse zum Vorschein. Auch der Wechsel zwischen melodischem Gesang und härteren Shouts aus der Kehle vom Frontmann sind richtig fetzig.

Fazit: Dieses Album geht richtig in die Vollen. Es ist abwechslungsreich, bietet Einflüsse aus unterschiedlichen Musiktrichtungen. Eine gesunde Mischung aus verschiedenen Genres (Rock,Metal) für viele Musikliebhaber. Die gesangliche Extravaganz ist mit keiner anderen Band vergleichbar, die ich kenne. Gibt es denn überhaupt nichts Kritisches zu bemerken? Ein klares NEIN!

Text: Clio69

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In Sanity – Review zum dritten Album „Welcome To The Show“

IN SANITY  (Extreme Melodic Metal) aus Paderborn veröffentlichten am 18.10.2019 ihr drittes Album „Welcome To The Show“. 12 Songs beinhaltet die Platte. Die CD wurde bei  Seeb Levermann in den Greenman Studios aufgenommen und produziert.

In Sanity sind: Erik Sollmann (Gesang) , John Turner (Gitarre), Tim Lobner (Gitarre), Nino Čarovac (Gitarre),  Andrey Astafiev ( Bass), Sophia Voss (Drums)

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01. Stendhal Syndrome
02. Watermark
03. Welcome To The Show
04. Damaged Goods
05. High Rise
06. On Lucid Nightmares
07. New World Order
08. Blood And Clay
09. Your End Will Justify The Means
10. Quantum Leap
11. Dance Of The Jackals
12. Hellward Bound

Bereits der Albumtitel „Welcome To The Show“ hört sich vielversprechend an. IN SANITY liefern in allen 12 Songs eine richtig gute Show ab.  Schlagzeugerin Sophia ballert einem die Drums um die Ohren  und gibt damit  der Platte den richtigen Pfeffer.

Song Nr. 4 “Damaged Goods” ist ein Anspieltipp für Euch. Die Gitarren werden hier echt an ihre Grenzen gebracht. Flirrende Gitarren wurden grandios mit dem hohen und tiefen Gesang von Eric kombiniert.  Er brilliert  mit seiner Stimme auf diesem Album.

Anspieltipp Nr. 2  “Blood And Clay” Macht euch auf was gefasst! Geschwindigkeitsmäßig legen IN SANITY hier noch eine Schippe drauf. Die beiden Gitarristen John & Tim sowie Bassist Andrey  schreddern durch den Song, was das Zeug hällt.

Auch auf  die verschiedenen Einspieler wie zum Beispiel  das Cembalo  im Song Nr. 12 “Hellward Bound” möchte ich eingehen. Sie unterbrechen ab und zu  die extreme Reise durch diese Show und lassen uns zum Schluss etwas verwirrt da stehen. Ein plötzlich ungebremstes Ende der Platte, und man hat echt zu tun, das permanente Tempo aus dem Kopf zu bekommen. Trotzdem ein Klasse Abgang.

Fazit: Dieses Album ist definitive das schnellste, das ich je gehört habe. Respekt an alle Musiker von IN SANITY, die wie vom Teufel geritten ihre Instrumente bis zum Anschlag ausreizen. Das Album ist stimmig und  wer auf eingängigen Melodien steht, findet auch diese in „Welcome To The Show“.

Text: Clio69

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Civilization X

Future-Metal aus München/Regensburg

Jürgen – VOX
Chris – GIT
Leander – DRUMS
Roland – BASS

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Civilization X ist eine Sci-Fi Metal Band aus München/Deutschland. Sie wurde Anfang 2018 von Jürgen Dachl (Apeirage/EX-Stormhammer) Christian “Col-Chi” Colceriu (Progshot) gegründet. Jürgen übernimmt den Gesangspart, Christian spielt die unterschiedlichen Gitarren. Sie beide kümmern sich um die Dramaturgien ihrer Zukunftsvisionen sowie das Komponieren der Stücke. Musikalisch wird das Duo von Roland Zehrer (Wanted Inc.) am Bass und Leander Widmoser (Jakob & Ikarus) an den Drums kreativ ergänzt. Die Idee der vier Vier: “Wir erzählen Science-Fiction-Stories mit unseren Songs!” ‚Civilization X‘ verweist auf die Menschen in ihrer Zukunft. Jede ihrer Zukunftsvisionen wird in mehreren Songs erzählt, die zu einem spannungsgeladenen Future Metal Werk zusammenkommen. Die erste EP “The Fatal Mission” ist eine musikalische Weltraum-Horror-Story, die in 3 Songs erzählt wird.

Tracklist:
01. Interplanetary Death Trip
02. Awakening With The Death
03. Confronting The Creature

Fazit Clio69: „The Fatal Mission“ trägt uns musikalisch in eine völlig andere Dimension. Der Sound lässt einen gedanklich an Weltraumspektakeln teilhaben. Die Kombination aus Heavy Metal und Doom Metal sowie den Ambient angelehnten Texten lässt Civilization X weite einladende Klanglandschaften erschaffen.

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Effektief- Review zum Debütalbum „Massenkonsum“

Effektief- Review zum Debütalbum „Massenkonsum“

Die deutschsprachige Punk-Rock Band Effektief aus NRW veröffentlichte am 31.08.2019 ihr Debütalbum “Massenkonsum”.
Der Weg bis zur Veröffentlichung war laut Band sehr steinig. Ein großer Wasserrohrbruch im Bandraum und der Ausstieg vom Schlagzeuger warf die Jungs bei der Planung ihrer CD zurück. Knapp 2 Jahre lag das Debütalbum in der Ecke und nun ist es da. Das Album beinhaltet 13 Songs und wurde im Boombox Studio aufgenommen.

Effektief sind: Chris – Vocals & Guitar , Flemming – Lead Guitar, Jan – Bass & Vocals und Moritz – Drums

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01.Freitod
02.Kein Mensch ist Illegal
03.Massenkonsum
04.Gegengeneration
05.Revolution
06.Kanello
07.Spreng die Fesseln
08.Heute Nacht
09.Nie mehr allein
10.Ich bin ich
11.Dunkle Wolken
12.Herr Barkeeper
13.Keinen Meter

Als erstes möchte ich auf den Sound eingehen. Es macht echt Laune, die Kopfhörer aufzusetzen und der Musik zu lauschen. Es wurde exzellent gemixt und gemastert. Schon im Song Nr.3 “Massenkonsum” dringen rockige Klänge in die Gehörgänge. Die Drums klingen sehr weich, die Becken wurden prima in den Aufnahmen eingestellt. Der Songtitel sagt schon alles. Ohne Konsum läuft in unserer Welt heute nichts mehr, ohne ihn würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Damit das auch so bleibt, denkt sich die Wirtschaft immer neue Anreize aus und macht uns das Geldausgeben schmackhaft.
…”immer mehr Menschen sterben, für das wundervolle Geld” …

“Kanello” Nr. 6 auf der CD ist ein Party- Song. Sommer , Bier und die Sonne auf der Haut macht den Tag am Wasserkanal perfekt. Melodiöser, von Reggae-Einlagen angehauchter Punk der Extraklasse. Geeignete Chill-Out-Musik!
…”komm wir lassen den Sommer frei” …

Weiter gehts mit Lied Nr. 9 “Nie mehr allein”, meinem Lieblingssong der Platte. Gefühls- und gehaltvoller Text über die Liebe, eingebettet in eine klangvollen Stimme von Chris, die von einfühlsamen Klavierklängen begleitet wird. Ein Song der mich persönlich sehr berührt.

“Herr Barkeeper” Nr. 12 macht wortwörtlich durstig.
…”trinken, trinken,trinken”…
Effektief lädt zum mitsingen,tanzen und trinken ein. Am Ende des Songs werden Bargeräusche verwendet , das rundet das Thema richtig gut ab.

Fazit: Effektief haben ein absolut ehrliches Album auf dem Musikmarkt gebracht. Textlich kein Gewinsel & Rumgeschleime. Sänger Chris hat soviel Potential in seiner Stimme, das er voll und ganz auf dem Album ausschöpft. Instrumental sind sie sehr mutig und facettenreich. Ich wünschte mir mehr so ausgewogene, thematische Alben wie dieses von Effektief, denn viele Punkrockbands verlieren sich oft in der Politik, und die Alben werden auf Dauer sehr anstrengend.

Effektief – ein Gewinn für jedes Konzert und natürlich auch ein Muss in jedem Plattenschrank.

Text:Clio69

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Rückschlag – Review zum neuen Album „Niemals so wie ihr“

Die Punkrockband Rückschlag veröffentlichen am 27.09.2019 ihr neues Album “Niemals so wie ihr”. Die Platte wurde von den Jungs selbst aufgenommen und beinhaltet 12 Songs + Outro. Gemixt und gemastert wurde die Scheibe von Boris Zaborski – Senses Audioproduction.

Rückschlag sind: Silvio – Bass + Gesang, Oli – Gitarre und Kevin – Schlagzeug

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Trackliste:
01. Wir stehen hier
02. Ich lass dich leiden
03. Niemals so wie ihr
04. Vom Rest und deinem Ende
05. Ich lass mich nicht allein
06. Schöne bunte Werbewelt
07. Schon lang nicht mehr
08. Internet
09. Ich bin, was du willst
10. An den Blick nach vorn
11. Was uns verbindet
12. Liebe meines Lebens
13. Outro


Über die Zeit hinweg ist Rückschlag ihrem eigenen Stil treu geblieben – irgendwo zwischen Punkrock und Hardrock. Absolut authentisch in Wort und Ton.

Und schon geht es los…

Song Nr. 2 “Ich lass dich leiden” rockt ungemein. Da kommt der Hardrock zum Vorschein und mit unverwüstlichen Gitarrenriffs heizen sie den Song richtig an.

In “Vom Rest und deinem Ende” Nr. 4 der CD gibt es eindrucksvolle Gitarrenmomente auf die Lauscher, die euch gefallen werden. Inhaltlich geht es um die Fremdbestimmung in unserer Gesellschaft. Jeder schwimmt im Strom mit, keiner erhebt die Stimme.

“Schöne bunte Werbewelt” Nr. 6 ist eine Ansage gegen den Konsum. Wir werden geleitet und beeinflusst von Werbung, die uns zum Kauf von überflüssigen Gütern/Artikeln anregen. …”ich brauch dich nicht, doch du brauchst micht”…

Die explodierenden Drum- Beats im Song Nr. 8 “Internet” sind nicht zu verachten. Schlagzeuger Kevin hat seine Fußmaschine im Griff und gibt dem Song den richtigen Pfeffer. Rasant wird das große Thema Internet angesprochen. Menschen verlieren sich in den vielen Netzwerken und bekommen im waren Leben nicht gebacken. Schwingen im Internet große Reden, freuen sich über Likes und wissen im Grunde nicht was sie oft schreiben oder kommentieren.   …”dem echten Leben so fern”…

Fazit: Das Album von Rückschlag ist interessant und vielfältig. Sänger Silvio prägt die Platte mit seiner eigenen gesanglichen Ausdrucksform. Instrumental ein wirklich gelungenes und absolut geiles Album. Silvio (Bass) und Oli (Gitarre) spielen in den Songs phänomenal, sehr oft als hätten sie einen Pakt mit den Teufel geschlossen. “Niemals so wie ihr” ist ein Punkrock Album was euch höllisch mitreisen wird.

Text: Clio69

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