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Review- Album „ Was ihr mir sagt“ von der Rockband Grenzenlos für immer

Am 13.04.2017 veröffentlichten -Grenzenlos für immer- ihr neues Album „ Was ihr mir sagt“ . Das Album beinhaltet 12 Songs + Intro und wurde im Music Factory Studio in Hegge aufgenommen.

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Grenzen/Los für immer sind:
Gitarre/Gesang : Martin
Gitarre : Marco
Bass : Vitzi
Schlagzeug : Jo

1. Intro
2. Was Ihr mir sagt
3. Die Wahrheit
4. Wir sind bei Dir
5. Allein, zu zweit
6. Flieg mit den Sternen
7. Lass dich nicht blenden
8. Deine Ignoranz, unser Lob
9. Keine Sorgen
10. Du bist stärker
11. Wenn die Hoffnung verliert
12. Unsere Flügel
13. I fühl mi Dahoim [Bonus Track]

Musicworld beurteilt nicht jeden Song! Wir betrachten mal das Gesamtwerk. Im Vorfeld konnte ich mich mit der Band über die kommende Platte unterhalten. Die Jungs erzählten mir, das dieses Album etwas ganz Besonderes wird. Sie möchten sich von der Deutschrockszene etwas distanzieren und eher in den Rockbereich gehen. Das haben sie textlich und musikalisch geschafft. Schon mit dem Intro weisen sie uns auf alltägliche/politische Themen hin, die sich in den weiteren Songs wiederspiegeln. Grenzenlos sind reifer geworden und nehmen in den Songs kein Blatt vor den Mund. Das hört man im Song Nr. 2 „ Was ihr mir sagt“ und Nr. 7 „ Lass dich nicht blenden“ . Direkte Ansagen an die Menschen die sich blenden lassen und keine eigene Meinung haben. Das machen was andere sagen und nicht ihren eigenen Weg gehen. Aber auch andere Themen werden angeschlagen. Zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen im Song Nr. 6 „ Flieg mit den Sternen“ . Ein sehr ruhiger Song der einen etwas traurig macht. …“Es tut weh, dich nie mehr richtig zu umarmen“… schöner kann man es nicht ausdrücken. Song Nr. 5 „ Allein zu zweit“ da möchte ich auf die Musik eingehen. Die Gitarren wurden sehr gut eingesetzt und Schlagzeuger Jo hat auch einzelne Passagen die er mit dem Drums richtig ausreizt. Song Nr. 8 „ Deine Ignoranz, unser Lob“ ist gesanglich ein Meisterwerk! Der teilweise Sprechgesang von Sänger Martin und der wechselnde Rhythmus im Song bringt Schwung in die Platte. Zum Schluss möchte ich auf den Song Nr. 13 „ I fühl mi Dahoim“ eingehen. Hier muss man genau hin hören 🙂 Die Liebe zum Heimatland und zum heimischen Allgäuer Dialekt wurde textlich und musikalisch sehr gut umgesetzt. Bläser wurden auch mit eingebracht, damit das Ganze traditioneller klingt.

Fazit: Die Allgäuer Jungs haben ihre ganze musikalische Energie in dieses Album gelegt. Ein wenig Ska und Crossover haben sie in den Songs mit eingesetzt und damit zeigen sie, daß sie auch andere Genres auf den Kasten haben. Wer ernsthaften, kreativen und gut geschriebenen Rock mag, sollte sich dieses Album kaufen!

Text: Clio69

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Review Convictive EP „Öffnung“

Convictive veröffentlichten im Dezember 2016 ihre zweite EP „Öffnung“ 4 Songs gibt es auf der Black Metal Scheibe zu hören:

1. Obscuritas
2. Libertas
3. Öffnung
4. Gewahrwerden


Convictive sind: Jalina (Vocals), Phillip (Guitar), Sascha (Guitar), Benjamin (Bass),
Daniel (Drums),


Überwiegend düster, verhangen und undurchdringlich ist diese EP. Jeder einzelne Song hat eine Mystik und Schwere in sich, welche einen mitträgt. Ganz besonders möchte ich auf die Drums eingehen, die für mich fast in jedem Lied im Vordergrund stehen. Der Schlagzeuger Daniel spielt technisch und aggressiv, wodurch die Black Metal Einflüsse stark zum Ausdruck kommen. Die Geschwindigkeit und Stimmung in den Liedern wechseln häufig. Die Sängerin Jalina überzeugt mit ihrer ungewöhnlich variablen Stimme und lässt damit viel Raum zum Nachdenken und Zuhören. Meine Favoriten auf der Platte sind Gewahrwerden und Obscuritas. Dieser ständige Tempo-Wechsel in den einzelnen Passagen wurden sauber eingespielt. Die Ernsthaftigkeit des Black Metal macht sich in den Texten bemerkbar. …“Ein Schnitt und ein Reißen in pulsierendes Fleisch. Der Moment der Erleuchtung er tötet mich gleich“… ( Ausschnitt- Obscuritas) „Öffnung“ ist textlich, wie auch musikalisch eine ausgereifte EP und zeigt das die Band Convictive ihren Platz in der Black Metal Szene gefunden hat.

Text: Clio69

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Review Limit EP „Wir mit euch“

Review Limit EP „Wir mit euch“

Limit – Streetrock aus Memmingen, veröffentlichen am 15.4.2017  ihre erste EP „Wir  mit euch“ mit 7 Songs. Limit sind: Uwe – Gesang , Madda – Gitarre, Sumo – Gitarre u. Gesang, Hubi – Bass, Nicke – Schlagzeug

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1. Wir mit euch
2. So ist das Leben
3. Wo sind die Jahre hin
4. Sucht
5. Voll auf die Zwölf
6. Feuer
7. Dich zu lieben

Limit haben mit ihrer Platte Musicworld förmlich überrollt!! Die Stimme von Frontmann Uwe geht ins Herz. Er hat eine Traurigkeit in der Stimme, die einen festhält. Ja, ihr lest richtig 🙂 . Auch Streetrock kann das! Aber die EP bleibt trotz allem sehr rockig. Gesanglich geht jeder einzelne Song ins Blut und macht Lust auf mehr. Instrumental kommt ihr im Song Nr. 2 „So ist das Leben“ auf eure Kosten. Ausgereifte Gitarrensoli machen diesen Song zu etwas Besonderem. Mit Song Nr. 5 „Voll auf die Zwölf“ gibt es schnelle Töne zu hören. Ein Song zum mitfeiern-singen und pogen.
„Dich zu lieben“ Song Nr. 7 auf der EP schlagen die Jungs weichere Töne an. Ein Lied über die Liebe und den Herzschmerz in einer Beziehung.

Fazit: Limit sind textlich, instrumental und gesanglich sehr stark. Gesanglich sind sie unverkennbar und bereichern damit die Musikwelt in diesen Genre. Streetrock mit viel Ausdruck am Micro!

Text: Clio69

Die CD könnt ihr bei Amazon, I Tunes, Spotify, Deezer bestellen. Alle weiteren Infos findet ihr direkt auf der Homepage von Limit.

 

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Review Weitblick Demo CD „Straßenpoesie“

Review Weitblick Demo CD „Straßenpoesie“

Trackliste:
1.Brüder
2.Nie allein
3.Frei sein
4.Selbstzerstörung
5.Muldental

Die 4 Punkrocker Hans S.- Gesang, Rhytmusgitarre, Daniel H. – Schlagzeug,
Michael H. – Bass und Ronny S. – Liedgitarre aus Wurzen präsentieren uns ihre erste Demo CD. „Straßenpoesie“ heißt ihre Scheibe und beinhaltet 5 Songs.

Einen Neuanfang! soll diese Platte besiegeln und das haben sie auf alle Fälle geschafft. Ehrlicher Punkrock mit deutschen Texten erwarten euch. Verzerrte Gitarrenklänge verschaffen uns ein Feuerwerk für die Ohren, wie im Song Nr.2 „Nie allein“. Aber auch weichere Passagen, wie im Song Nr. 5 „Muldental“ gibt es zu hören. Sozialkritische Themen/Texte stehen im Mittelpunkt, wie zum Beispiel den Kindesmissbrauch. Die Liebe zur Heimat geben sie auch zum Besten und das spürt man in jedem einzelnen Wort und Ton. Auch wenn es nur eine Demo Scheibe ist 😉 die Aufnahmen haben sich gelohnt. Gesanglich wie auch musikalisch ein Ohrenschmaus. Weiter rocken Weitblick….

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Text: Clio69

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Review Rückschlag Album „Harte Zeiten“

Review Album Rückschlag „Harte Zeiten“

Rückschlag, Punkrock aus Leipzig, werden am 19.5.2017 ihr zweites Album namens „Harte Zeiten“ veröffentlichen. Ihre kommende Platte beinhaltet 13 Songs, die euch richtig umhauen werden.

Die drei Punkrocker Silvio – Bass + Gesang, Oli – Gitarre und Kevin – Schlagzeug  kotzen sich (sprichwörtlich) musikalisch/textlich mal richtig aus. Ihre Texte sind konfrontativ bis aggressiv.

1. Wenn sich die Zeiten wenden
2. Du lebst deine Lüge
3. Der Schein der trügt
4. Alle gegen Alle
5. Rebellen auf der Couch
6. Intermezzo
7. Du gegen dich
8. Ich könnte kotzen
9. Alea Iacta Est
10. Das, was bleibt
11. Du bist vergessen
12. Kinder eurer Feinde
13. Aus und vorbei

Es werden Themen angesprochen wie zum Bsp. Gewalt gegenüber Kindern (Song Nr. 3) „Der Schein, der trügt“.
Eine Abrechnung an das System beinhaltet der – Song Nr. 4 „Alle gegen alle“.

Aber es gibt auf dieser Platte auch ruhige Töne zu hören. „Rebellen auf der Coutsch“, Song Nr. 5 auf dem Album, lässt uns für kurze Zeit etwas ruhiger werden, bevor es wieder richtig laut zur Sache geht. „Intermezzo“, Song Nr. 6 auf dem Album, ist ein rein instrumentales Stück, aber auch hoch explosiv für meine Ohren! Musicworld wird nicht auf alle Songs eingehen, denn wir wollen nicht alles verraten. 😉

Fazit: Rückschlag schlagen mit „Harte Zeiten“ mit Volldampf in die Punkrockszene ein. Harte und unzensierte Texte erwarten euch. Rückschlag, eine Band, die ihren ‚Mund aufmacht‘ und eine ganz klare Linie vertritt. Auch mit ihrem aktuellen Video „Du lebst deine Lüge“ treffen sie genau in das Punkrockherz.

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Text:Clio69

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Review Außensaiter Album „Als wir noch Kinder waren“

Review Außensaiter Album „Als wir noch Kinder waren“

Am 21.4.2017  veröffentlichten Außensaiter ihr neues Album „Als wir noch Kinder waren“. 10 Songs beinhaltet die Platte. Die Aufnahmen erfolgten im Orientoudio-Studio. Die Texte wurden von Tom, Sänger und Gitarrist, geschrieben. Also eigene, handgemachte Musik erwartet euch auf diesem Album. Das Cover verspricht ja schon mal viel. Und los geht’s…..

Mit Song Nr. 1 „Außensaiter“ erzählen uns die vier Jungs Tom, Daniel, Anthony und Thomas ihre kleine Bandgeschichte. Sie erzählen von ihren vielen Stunden im Proberaum und den langen Nächten, die sie mit Texte schreiben und den dazugehörigen Noten beschäftigt waren. Jetzt sind sie da – mit freien Liedern und viel Liebe zur Musik. Sie beginnen mit sehr rockigen, lauten Klängen. Die Gitarren stehen in diesem Lied im Vordergrund.

Song Nr. 2 „Als wir noch Kinder waren“ – man blickt auf das Leben zurück, auf die Unbeschwertheit als Kind. Wie schnell doch die Zeit vergeht! Oft wünscht man sich für einen Moment in diese Zeit zurück, um nochmal alles Revue passieren zu lassen. … Wie lang ist es her….
Hier gefällt mir der Gesang sehr gut, es liegt viel Melodie in der Stimme von Tom.

Song Nr. 3 „Meine Seele für ein Feuer“ – hier geht es um Depressionen und das Gefangensein im eigenen Körper. Ein Thema, was man schwer beschreiben kann, aber Außensaiter haben es textlich und musikalisch sehr gut umgesetzt. Auch hier gibt es sehr gute einzelne Passagen, wo die Gitarren sehr prägnant sind.

Tracklist:
01. Außensaiter
02. Als wir noch Kinder waren
03. Meine Seele für ein Feuer
04. Am Ende sehen wir das Licht
05. Wir bleiben Eins
06. Egoist
07. X-Jahre
08. Aufrecht gehen
09. Welt
10. Leckt uns am Arsch

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Song Nr. 4  „Am Ende sehen wir das Licht“
Es ist ein Song über die Liebe, Gefühle und den Schmerz der Trennung. Ein Instrumental – super Song. Schlagzeuger Thomas gibt alles an den Drums und bestimmt mit seinem Instrument dieses Lied.

Song Nr. 5 „Wir bleiben eins“ – Freundschaft, Zusammenhalt und der Verlass auf diese eine Person werden in diesem Song besungen. Hier muss ich ein wenig am Gesang Kritik üben. Man versteht einzelne Worte nicht!

Song Nr. 6 „Egoist“ – rücksichtsloses Verhalten bestimmet Egoisten! Aber irgendwann trifft es jeden Egoisten, wenn sie alleine da stehen und keiner mehr mit ihm zu tun haben will.

Song Nr. 7  „X Jahre“ – ein Song zum Abfeiern und Rocken. Die Musik reißt einen mit und bringt bestimmt die Hallen zum Beben.

Song Nr. 8 „Aufrecht geh’n“ … neue Wege bringen Weisheit … eine Textpassage, die alles aussagt. Versuche den richtigen Weg zu gehen und dich nicht davon abbringen zu lassen.

Song Nr. 9 „Welt“ – eine Ballade, die man auf sich einwirken lassen muss, und ein sozialkritischer Song über die derzeitigen Probleme in der Welt. Schwere Kost für eure Ohren. Nicht ganz mein Song!

Song Nr. 10 „Leckt uns am Arsch“ – eine Abrechnung an die Menschen, die den Deutschrock als rechte Musik abstempeln. Die nicht zuhören, was deutschsprachige Rockmusiker eigentlich mit ihren Texten ausdrücken möchten. Ehrliche und klare Worte überfordern manch einen Veranstalter und diese ziehen oft den Schw… ein, was die Buchung der Band angeht.

Fazit: „Als wir noch Kinder waren“ ist ein textlich anspruchsvolles Album. Instrumental kommt jeder einzelne Musiker zum Zuge. Besonders das Solo von Schlagzeuger Thomas gefällt mir sehr. Kritik muss ich ein wenig am Gesang üben! Da sollte man an der deutlichen Aussprache arbeiten. Aber vielleicht ist der Dialekt schuld 😉 Was natürlich dem Album keinen Anbruch tut, denn die Stimme des Frontmanns ist sehr prägnant und zeichnet Außensaiter aus. Ein Album, mit viel Liebe produziert, und ein Highlight in jedem Plattenschrank. Also kaufen Leute!!

Text: Clio69

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