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Metalband Flame Rising veröffentlicht Debütalbum „Liberation“

Die Metal Band Flame Rising aus Deutschland, veröffentlichte am 13.11.2020 ihr Debütalbum „Liberation“ . In Eigenproduktion wurden zehn metallisch heisse Songs geschmiedet und auf CD gebrannt.  Es ist gesanglich, wie auch instrumental sehr abwechslungsreich. Eleganz und Stilvielfalt zeichnen diese technisch sehr gut gemachte CD aus!

Tracklist
01. Snake Charmer
02. Hymns Unchanted
03. Seething
04. Flame Rising
05. Pricks
06. D.S.I.
07. Bitter Pill
08. Gone and Through
09. Confessional Rhymes
10. Black Patrol

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Andy Frei- Review über die kommende EP „Fort von hier“

Am 16.10.2020 veröffentlicht Andy Frei seine erste EP „Fort von hier“. Die Musikproduktion und Cover wurden von Martin Bauschke übernommen. Backings sind von Jan Pinter und alle Texte und Vocals sind natürlich von Andy. 6 Songs + Intro sind auf der CD zu finden; ab November 2020 wird sie im Handel erhältlich sein.

1. Intro
2. Flieg mit mir
3. Meine Ambition
4. Fort von hier
5. Die Hoffnung stirbt zuletzt
6. Beste Freunde
7. Outro

Zu Beginn möchte ich bemerken, daß Andy ein ganz besonderer Künstler/Mensch ist. Sein Weg bis zu dieser EP war nicht ganz so einfach. Es gab viele Neider, die seine Internetpräsenz sehr steinig machten. Aber er schaffte es immer wieder zurück, und seine Fans blieben ihm treu. Die Liveauftritte mit seinem Sohn im Proberaum sind immer wieder sehr herzlich. Andy hat eine hervorragende Gesangsstimme, die einem oft unter die Haut geht. „Flieg mit mir“ ist so ein Lied. Sein neues Label „Mike`s Music Records“ ermöglichte ihm die Präsentation von Song Nr.3 „Meine Ambition“ bei My TV Plus . In Moritzburg /Fasanenschlösschen fanden die Aufnahmen statt. Viktoria Herrmann moderierte diese Sendung namens „Hitcocktail Moritzburg“  . Andy hat mit Leichtigkeit die verschiedenen Szenen gemeistert und nebenbei auch noch neue Fans gewonnen. Ich durfte am Schloss Moritzburg dabei sein und kann nur sagen, ein echt cooler Typ.
„Meine Ambition“ ist ein rockiger Song und beschreibt die vielen Höhen und Tiefen in seinem bisherigen Leben. Song Nr.5 „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ beginnt mit dem Ticken einer Uhr. Andy besingt in diesem Lied die Uhr des Lebens eines verstorbenen Freundes -die Hoffnung, die man noch hatte, und die letzten Sekunden, bevor er gegangen ist. Ein Song der mich sehr bewegt!

Fazit: Andy Frei hat eine hervorragend produzierte EP aufgenommen. Ergreifend-emotionale Songs mit einem Schuss Rock erwarten den Hörer. Andy und seine Lieder sind unverzichtbar in der Musikwelt.

Text: Clio69/Bertram

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Review: Tendenz – Album „Gott vergibt, wir nicht“ hinterlässt einen starken Eindruck!

Review zum zweiten Album „ Gott vergibt – Wir nicht“  von Tendenz

Tendenz sind: Torsten/Gesang, Dima & Alex (Gitarre), Bene (Bass) und Pascal (Schlagzeug)

01. Intro
02. Gott vergibt – Wir nicht
03. Zehn Jahre
04. Alte Firma
05. Ja so waren wir
06. Niemals auf Knien leben
07. Phönix aus der Asche
08. Für immer
09. Für dieses Leben
10. Unsere Wege, unsere Jahre
11. Feuer
12. Unzähmbar

 

Am 04.09.2020 veröffentlicht die Rockband  Tendenz ihr zweites Album „Gott vergibt – Wir nicht“ . 11 Songs +Intro beinhaltet die Platte und wurde bei SU2 Saarwellingen aufgenommen.

Musicworld wird euch nicht alles über das Album verraten, denn die ein oder andere musikalische Überraschung lauert hinter diesem neuen Tonträger von Tendenz. Schon das Intro ist bemerkenswert. Einen Kirchenchor als Einführung habe ich so nicht erwartet, einfach genial. Die perfekte Überleitung zu Song Nr. 1 „Gott vergibt – Wir nicht“ . Eine klare Ansage an Lügner , Arschkricher und Idioten, die sich mit den Jungs jemals angelegt haben. ….“Wer Wind säht, wird Sturm ernten“ …

05. „Ja so waren wir“ ist ein kleiner Rückblick in ihre Jugendzeit. Sie liebten das Bier und die Frauen. Liefen durch die Nächte, wie Wölfe .Kassierten Schläge ein und standen wieder auf. Torsten , Sänger der Band, hinterlässt damit eine Botschaft. So oft sie auch in ihrer Jugend auf die Fresse gefallen sind, sind bis zum bitteren Ende ihre Fäuste geballt.

Einer meiner Lieblingssongs ist Nr. 07 „Phönix aus der Asche“ . Ein energetisches Stück, was Dima und Alex , Gitarristen der Band, instrumental hervorragend umgesetzt haben. Sie tragen den tiefen/mystischen Gesang von Torsten mit ihren schweren Gitarrenriffs und prägen damit diesen Song.

Mit Song Nr. 10 „Unsere Wege, unsere Jahre“ gelangt man zum Höhepunkt des Albums. Ungeahnte Gitarrensoli /Passagen, die einen mittragen und die Geschichte des Liedes verstehen lassen. Tendenz tragen die Wahrheit auf ihren Zungen und sind ein Wirbelsturm auf den Strassen. …“tragen Feuer in den Herzen, haben Rückgrat aus Stahl“… Passt!

„Unzähmbar“ Nr. 12 ist der perfekte Abschluss der CD. Saarlands böse Buben lassen sich nicht unterkriegen. Egal, was über sie geschrieben oder geredet wurde. Sie sind stolz, gehasst, geliebt und unbequem. Vom Leben gezeichnet, aber immer noch die, die sie immer waren.

Fazit: Das Album „Gott vergibt – Wir nicht“ von Tendenz hinterlässt einen starken Eindruck! Sie legen ein mehr als solides Album hin. Tiefgründige, ehrliche Texte, mitten aus dem Leben der Band, lassen einen oft den Schmerz/Wut mitfühlen. Instrumental haben sie im Gegensatz zum letzten Album noch eine Schippe drauf gelegt. Rockige, ausgefeilte Gitarren stehen auf dieser Platte im Vordergrund. Dennoch muss ich auch ein wenig Kritik üben. Mir fehlt auf dieser CD ein Song, der einem das Gefühl gibt, daß Tendenz auch mal los lassen kann, einen Song, der all die Sorgen und Probleme vergessen lässt.

Text:Clio69

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Review zum neuen Album der Band Die Eskalation „Mit letzter Kraft“

Review zum neuen Album der Band Die Eskalation „Mit letzter Kraft“

Im Juni 2020 veröffentlichte die Band Die Eskalation, Heavy German Rock aus Friedrichshafen, ihr neues Album „Mit letzter Kraft“ . 12 Songs beinhaltet die Platte und wurde im Tonstudio „Der gute Ton“ aufgenommen. Das Album bekommt man über folgende Musik-Plattformen zu kaufen/hören: Amazon, Spotify, YouTube & Co

Die Eskalation sind: Gitarre- Joschi, Drums/ Gesang – Tanja , Gesang – Clamsi und Bass- Willi.

01. Intro
02. Jetzt steh ich hier
03. Hey Anna
04. Ich bin
05. Freundschaft
06. Whiskey
07. Volle Kraft voraus
08. Wir sind Millionen
09. Lass los
10. Wenn du fällst
11. Mit einem Mal
12. Saufen, Feiern

-Die Eskalation- können nicht nur laut, sondern auch leise. Sie spielen keinen lahmen Rock, sondern puren Rock´n Roll. Sie schreiben Texte, die einem das Blut in den Kopf treiben. Nr. 03 „Hey Anna“ ist solch ein Song. Keine Ahnung, warum dieser Song auf der Platte gelandet ist, denn er ist ein wenig peinlich und, auch wenn es nur für Anna ist, sehr obszön.

Aber Gott sei Dank geht es nicht so weiter auf der Platte, denn Song Nr. 05 „Freundschaft“ ist instrumental, gesanglich wie textlich äußerst überzeugend. Tolle Gitarrensoli , guter Rock und zarte/weiche Gesangsphasen von Tanja, der Zweitstimme der Band. In dem Song geht es um Zusammenhalt und Vertrauen. „ ..eines lass uns sicher sein, wir werden auch Morgen noch zusammen sein…“ Egal, was uns die Zukunft bringt.

Auch im Song „Whiskey“ hört man die phantastische, melodische Stimme von Tanja. Aber auch Frontmann Clamsi hat gesanglich was drauf. Seine raue, rauchige und souveräne Stimme versetzt einen glatt in eine dunkle Bar mit einem Whisky in der Hand.

Song Nr. 07 „ Volle Kraft voraus“ geht richtig gut ab. Die gedehnt gespielte Gitarren und der hintergründige Bass treiben diesen Song gut an. Auch die richtige Dosis der Drums, die Tanja spielt, verleiht dem Stück das gewisse rockige Etwas. Eines der besten Stücke der 4-köpfigen Bande!

„Saufen, Feiern“ Nr. 12 ist der letzte Song der Platte. Ein Lied zum mitsingen und abfeiern. Das Ende der Woche wird gefeiert und alle Sorgen sind vergessen. Ein Partysong für durstige Rocker.

Fazit: Mal von Song Nr. 3 „Hey Anna“ abgesehen, ist das neue Album von den Friedrichshafenern richtig gut geworden. Die CD besitzt wunderbare zweistimmige Parts von Clamsi und Tanja. Das Album hat wunderschöne Instrumentals, die ich sehr genossen habe. Die geniale Riffs/Einsätze von Joschi und Willi werden auch euch gefallen. Der Sound von „Mit letzter Kraft „ ist einfach beeindruckend. Inhaltlich nimmt Die Eskalation kein Blatt vor den Mund. Sie greifen aktuelle Themen auf und setzen Impulse. Anspieltipp dazu Song Nr. 8 „Wir sind Millionen“

Text: Clio69

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Review zum zweiten Album „Durch die Zeit“ von DER OLE

Review zum zweiten Album „Durch die Zeit“ von DER OLE

Am 14.08.2020 erscheint das zweite Album „Durch die Zeit“ von DER OLE – deutscher Indy- Pop & -Rock aus Kaarst. 16 Songs beinhaltet die Platte. Sie wurde im Another Level Tonstudio Kaarst (Inh. Amadeus Sektas) produziert. Die LIMITIERTE BOX (u.a. mit T-Shirt & Quartettspiel) kann man direkt über Alster Records bestellen.

VINYL & CD können über folgenden Shoplink bestellt werden:
…Alster Records

Auch digital ist das komplette Album zum Pre-Order bereit, z.B. bei Spotify und ITunes:
…Backlink

Trackliste:
01. Ich möchte einen Iro (Intro) ( mit Maximilian und Felix)
02. Die Stunde
03. Nur ein Leben
04. Schwarz wie die Sonne
05. Tanzende Engel (mit Planlos)
06. Das Mädchen aus dem Chateau Rikx
07. Durch die Zeit
08. Mini Mandalay
09. Du und ich
10. Bullenstaat
11. The Wild Rover
12. Die Amsel mit dem Drosselbart
13. Vor dir
14. Von hier aus ohne mich
15. Das Lied vom Wal (2020)
16. Nicht zu besiegen

„Durch die Zeit“ wurde mit 124 Gastmusikern aus 26 Ländern aufgenommen. Auch Musiker aus der deutschen Punkrockszene (Planlos, Massendefekt uvm.) haben sich auf dieser Platte verewigt. Das war das große Ziel von OLE – mit Freunden aus der Musikszene ein Album zu produzieren. Auch seine Familie (Kinder) wurde mit eingebunden.
Das Intro „Ich möchte einen Iro“ wird euch überraschen. Kinderstimmen kündigen uns ein Album an, was richtig abgehen soll. Und damit haben sie recht. Der Ole hat ein qualitativ hochwertiges Musikalbum herausgebracht. Eine instrumentale Produktion der Extra-Klasse mit tiefgründigen Texten/Geschichten, die einen an den Boxen verweilen lassen.

„Nur ein Leben“  ist schon ein Beispiel für die instrumentale Vielfalt der Platte. Wer die gewaltigen Klangwelten der Posaune mag, die das musikalische Geschehen führend bestimmen, dem wird dieser Song gefallen.

„Tanzende Engel“ ist ein rockiger Song. Gastmusiker und der Sänger der Band Planlos prägt mit seiner rauchigen Stimmgewalt dieses Lied.

„Die Amsel mit dem Drosselbart“ ist ein Song der besonderen Art. Geschrieben wurde er von Uli Luciano, und Bodo Staiger von Rheingold hat ihn komponiert. Ole interpretiert ihn in ruhiger Art und Weise und ehrt damit seine Idole der deutschen Musik. Begleitet wird Ole hier mit einem Klavier.

Tragende Gitarrenriffs begleiten den Song Nr. 14 „ Von hier aus ohne mich“ . Ole kommt stimmlich endlich mal aus sich raus. Er schreit seine Gefühle und Gedanken heraus, was perfekt zum Thema dieses Liedes passt. Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt Spuren und viele Erinnerungen.

Fazit: Das abschließende Fazit ist für mich als Laie schwer. Das hochkarätige Album besitzt ein Facettenreichtum an Instrumenten und beinhaltet eine textliche Brillanz, die euch begeistern wird. Die Einbindung seiner vielen Gastmusiker /Freunde macht diese Platte zu einer Mischung aus Ska-Punk , Deutschrock und Folkrock. Inhaltlich werden Themen besungen, die uns alle betreffen können. Geschichten mitten aus dem Leben verknüpft mit einer Prise Humor, Politik und Kindergesang/Stimmen, die einen zum Lächeln bringen.

Text:Clio69

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Review Erzengel  EP  „Es geht voran“

Review Erzengel  EP  „Es geht voran“

Erzengel, Neue Deutsche Härte aus Mannheim veröffentlichen am 10.06.2020 ihre neue EP „ Es geht voran“. Erzengel sind: Lars – Schlagzeug,  Jörg – Gitarre,  Marcus – Gesang und  Mike – Lead Gitarre

01. Es geht voran
02. Mensch Maschine
03. Sozial Media

Erzengel  haben eine sehr interessante EP aufgenommen.  „Es geht voran“ ist eine Mischung aus RAMMSTEIN-Rhythmen und elektronischer Musik.  Im Vordergrund stehen jedoch die geilen Gitarrenriffs  von  Jörg und Mike.  Song Nr. 2 „Mensch Maschine“ und Nr. 3 „Sozial Media“ sind meine Favoriten der EP. Obwohl  ich für den ersten (Minuten) Moment  bei „Sozial Media“ dachte, ich bin beim Pop/Dance gelandet, wendete sich Gott sei Dank das Blatt. Erzengel überraschen mit vielen kleinen Parts in den Songs. Seien es  der brachiale oder auch mystische Gesang von Marcus oder auch die Gitarreneinlagen, die einen wieder auf den Boden der NDH-Tatsachen bringen.  Erzengel öffnen uns thematisch/textlich  die Augen.  Wie abhängig  sind wir schon von Maschinen (Alexa) und finden Freude an einem Gadget , das einem jeden Wunsch erfüllt. Auch das Thema Sozial Media wird im Song Nr. 3 auf den Punkt gebracht. Wie verstrickt sind wir im Netz (Internet, Facebook) und kennen kaum einen Freund persönlich. Wir sitzen Stunden in dieser bunten Medienwelt und vergessen das wahre Leben. Schlagzeuger Lars bringt sich mit den Drums gut ein, aber da möchte ich  bitte auf der nächsten CD  etwas mehr Power.

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