Archiv der Kategorie: Reviews

EJECT- Review zur kommenden EP „Thunderstorm“

EJECT – Rockmusik, Popmusik, Cover aus Gütersloh veröffentlichen am 07.02.2020 ihre erste eigene EP „Thunderstorm“ . Die Platte wurde von Stefan Wolharn produziert, der als Schlagzeuger schon bei Adel Tawil und KC Rebell spielte. Die CD beinhaltet 5 Songs und wird ab Februar auf allen bekannten Plattformen zu streamen sein.

EJECT sind: Angelika – Gesang, Ermina – Gesang, Laura – Schlagzeug, Max – Gitarre und Tim –Bassgitarre

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Tracklist:
01. Here we are
02. Thunderstorm
03. Vision
04. Never leave the best
05. Carry on

„Thunderstorm“ ist eine frische und abwechslungreiche EP. Perfekt intonierter zweistimmiger Gesang von den Frontfrauen Angelika und Ermina. sowie der Einsatz der Gitarren ( Max und Tim) und Schlagzeug (Laura) drücken dem durchweg stimmigen Konzept ihren ganz eigenen Stempel auf.
Gitarrist Max zeigt im Song Nr. 02 „ Here we are“ , daß er sein Instrument meisterhaft beherrscht. Er spielt einen frechen, hippen Blues/Rock Stil und setzt damit ein Zeichen, daß Popmusik auch härtere Töne anschlagen kann.

Fazit: EJECT haben ihren musikalischen Stil gefunden. Sie riskieren instrumental einiges und bringen damit einen neuen Klang in die Popmusik. Thunderstorm lässt uns an den Boxen verweilen und man kann die Seele baumeln lassen.

Text: Clio69

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Gnadenstoß – Review zum kommenden Album „Könige der Nacht“

Gnadenstoß – Review zum kommenden Album „Könige der Nacht“

Am 21.12.2019 veröffentlichen Gnadenstoß ihr neues Album “Könige der Nacht” . Die Aufnahmen für die 15 Songs der Platte erfolgten in einem selbst eingerichteten Studio. Lead-Gitarrist Steini war hier hauptverantwortlich für das Einrichten des Studios und hat auch die gesamte Produktion gemanaged.

„Könige der Nacht“ kann man direkt über Gnadenstoß, aber auch über die gängigen Online-Plattformen wie Spotify oder Amazon erwerben.

Die Hardrock-Band Gnadenstoß kommen aus Mittelhessen und sind: Daniel – Gesang, Timm – Gitarre, Steini – Gitarre, Simon – Bass und Al – Schlagzeug.

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01. Ouvertüre
02. Dunkle Lieder
03. Endzeit
04. Alte Tage
05. Pfad der Wölfe
06. Heute Nacht
07. Auf unser Leben
08. Bombenterror
09. Zu euren Ehren
10. Jetzt oder nie
11. Das Tier in mir
12. Schnaps und wildes Spiel
13. Es ist vorbei
14. Frei wie der Wind
15. Rausch der Ewigkeit

Nun zu meinen Eindrücken der Platte. Schon mit dem Intro „Ouvertüre“ hinterlassen die Jungs einen kleinen Schauer auf meiner Haut. Ein Gewitter, Regen und hervorragend eingespielte tragende Gitarren ziehen einen dermaßen in den Bann. Wow.

Aber auch härtere Töne gibt es auf der CD zu hören.

Erster Anspieltipp ist  Song Nr. 2 „Dunkle Lieder“. Schlagzeuger Al feuert mit seinen Drums durch den Song und treibt parallel dazu die Gitarren mit an. Im Text geht es um die Herzensangelegenheit der Band, handgemachte harte Musik in die Welt hinaus zu tragen.

Anspieltipp Nr. 2 ist „Bombenterror“ . In den ersten Sekunden fallen Bomben und man weiß sofort, worum es thematisch geht; Soldaten, die nach den Kriegseinsätzen die grausamen Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommen und diesem Alptraum vollkommen ausgeliefert sind. Auch hier muss ich Drummer Al Respekt zollen. Mit Volldampf zieht er durch das Lied und stiehlt zum Teil den Gitarren die Show.

Song Nr 10 „Jetzt oder nie“  ist mein Lieblingssong der Platte. Sänger Daniel überzeugt mich mit seinen ruhigen Gesang , er hat stimmlich einiges drauf. Denn in den etwas lauteren, rauhen Titeln schleicht sich ab und zu eine gewisse Mononität im Gesang ein. Daniel, mehr MUT! Stelle auch du dich den Herausforderungen, die du besingst! Die durchgreifenden Gitarrensolos sind unglaublich abwechslungsreich und mitreissend.

Im Song Nr .15  “Rausch der Ewigkeit” überwiegt die metallische Note den Hardrock. Die Gitarrensoli sind ein Genuss! In dem Song geht es um die Gefühlsachterbahn beim Musik schreiben.

Fazit: Das Album ist eine Mischung von Hardrock und einer Prise Metal. Eingängige Musik und auf keinen Fall einseitig, sondern eher eine gesunde Mischung von Erfahrung und neuem Tatendrang. Instrumental kann man den Jungs nichts vor machen. Es macht echt Spass, den Gitarren zu lauschen, die uns direkt vor die Bühne versetzen.
Frontmann Daniel prägt den Sound der Band entscheidend mit seiner tiefen, rauhen Stimme.

Dieses Album ist uneingeschränkt lohnenswert nicht nur für Rock-, sondern auch Metal-Liebhaber!

Text: Clio69

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SERIOUS MINDED – Review zum kommenden Album „Schrei nach Veränderung“

SERIOUS MINDED „Schrei nach Veränderung“ (Album-Review)

2006 formierte sich die Band Serious Minded aus Osternienburg und endlich ist es soweit.  Ende 2019 veröffentlichen sie ihr zweites Album „Schrei nach Veränderung“. Serious Minded sind: Hannes (Voc/Git.), Ben (Drums), Raik (Bass/Voc) und Phillip (Git.).

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01 Nichts kommt von allein
02 Alte Zeit
03 Schrei nach Veränderung
04 Schlechter gehen
05 SERIOUS MINDED
06 Wir
07 System
08 Sünde
09 Leben
10 Abschiedskuss
11 In dieser Zeit
12 Alles oder Nichts
13 Ohne euch

Musicworld geht wie immer nicht auf alle Songs ein, denn ihr wollt ja auch noch überrascht sein. Und das werdet ihr zu 100% !

„Nichts ist selbstverständlich und nichts kommt von allein“… so beginnt das Album „Schrei nach Veränderung“ im Song Nr. 1. „Nichts kommt von allein“. Ein rockiger Titel mit schon guten Gitarreneinlagen.

Song Nr. 2 “Alte Zeit“ ist etwas rasanter in der Musik. Die Gitarrenriffs werden euch gefallen. Die beiden Gitarristen Hannes und Phillip haben Rock’n’Roll im Blut und das spielen/zeigen sie mit viel Leidenschaft in diesem Lied.

SERIOUS MINDED – Alte Zeit [OFFICIAL VIDEO]

Schlagzeuger Ben zeigt sein Können im Song Nr. 3 “Schrei nach Veränderung”.  Die Drums feuern Doublebass-Salven ab und diese sind in der Kombination mit den Gitarren ein stimmiger Hörgenuss.

Song Nr. 9 “Leben”  spricht ein ein Thema an, das uns ständig begleitet. Jeder einzelne Schritt in unserem Leben, jeder Fehler, den wir  tun – bereue nicht dein Handeln, denn das heißt Leben.

“Abschiedskuss”  (Nr. 10 auf der Platte)  geht ins Herz.
…”Ich seh‘ in deine Augen, ich hab‘ was Schlimmes getan“…
Hier gehen die Gitarrenriffs unter die Haut und unterstreichen den stillen Schmerz in diesem Lied.

Der Titel Nr. 12 “Alles oder Nichts” beginnt wieder sehr rockig. Die Drums geben hier das Song-Tempo an und die Gitarren grooven mit. Sänger Hannes verstellt sich nicht und bringt die Band mit seiner Stimme nach vorne.

Fazit: Dieses Album ist kein Deutschrock! sondern eine Klasse besser. Das Teil ist ein wirklich gutes und modernes Rock-Album. Euch erwarten kreative Elemente in ihrer Musik, sodass ein frischer Sound herauskommt. Sehr ansprechende Songtexte, die gesanglich von Hannes gekonnt umgesetzt wurden. Aber auch Bassist Raik liefert mit seinem Instrument in den Songs einen schönen Kontrast und lässt die Saiten ordentlich schwingen.

Top Rock-Album!

Text: Clio69

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Emerge – Review zur ersten EP „Mirage“

Emerge – Review zur ersten EP „Mirage“

Emerge, alternativ Rock aus Leipzig, veröffentlichte am 08. November 2019 ihre erste EP „Mirage“. 5 Songs beinhaltet die Platte und wurde in Eigenregie aufgenommen.

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Emerge sind: Phillip Pavlas – Gitarre/Gesang, Timo Schön / Drums und  Wolf Albert – Bass

01. Emerge
02. The Paling (Video)
03. Reversion
04. Infallibility (Video)
05. Miscreation

Die drei jungen Musiker aus Sachsen haben in der Gesamtschau eine sehr stimmige EP aufgenommen. Die musikalische Anordnung der Songs wurde  sicher durchdacht und sie erzielen damit eine fesselnde musikalische Intensität. Anspieltipps sind “Infallibility“ und “Miscreation”, zwei Songs mit  vielen guten Momenten und teilweise überragenden Gitarrensounds. Geschmeidige Saitenarbeit und echte gesangliche  Dynamik wurden perfekt abgestimmt und machen  “Mirage” zu einen Hörgenuss.

Diese EP ist sehr lebendig, mitreißend und mit puren Rock gefüllt.

Text: Clio69

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Apeirage veröffentlichen erstes Studio Album „Raging Storm“

Apeirage, Melodic Thrash from Munich, haben ihr erstes Studio Album veröffentlicht. Sie wirbeln garantiert mit diesen Album eine Menge metallischen Staub auf. Denn „Raging Storm“ klingt mystisch und es trägt den Hauch des Geheimnisvollen in sich. Die sehr spannenden Riffs, geparrt mit den druckvollen Drums und dem zum Teil sehr melodischen Gesang fesselten mich. Variablität ist eine Stärke vom Frontmann Jürgen, der spielend zwischen verschiedenen Vocals wechseln kann und dabei stets eine gute Figur macht und stimmlich Herr der Lage bleibt.

Fazit: Der abwechslungsreiche Sound, die astreine technische Leistung und die grandios gesangliche Darbietung machen das Album zu einer klaren Empfehlung.

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Text: Clio69

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Hysteria – Review zum neuen Album „FEEDING THE VOID“

Hysteria- Review zum neuen Album ”FEEDING THE VOID”

Am  2. November 2019 veröffentlicht die Dresdner Metal Band HYSTERIA ihr neues Album ” FEEDING THE VOID”  . Das Album beinhaltet 12 Songs und wurde auf einem Vierseitenhof(Kukturdenkmal Appenhof ) in Eigenproduktion aufgenommen.

Hysteria sind: Peter (Vocals, Guitar);Hans (Drums);Colin (LeadGuitar); Strahle (Bass)

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1. Crusaders
2.The Blissful Ballad Of The Comfortable Coward
3. Pills
4. Lillies In The Yard
5. Swarm
6. Pandora
7. Shapeshifter
8. Last Stand
9. Hollow
10. Mass Hysteria
11. Lest We Are Bound
12. Binary Choices

Hysteria habe ich über ihr brandneues Musikvideo „Mass Hysteria“ kennen gelernt. Frontmann Peter hat einen so eindringlich kraftvollen Gesang,der Hysteria unverkennbar macht.
Das gesamte Album ist gesanglich ein Ohrenschmaus; unglaublich, welches Stimmvolumen es zum Beispiel im Song Nr. 04 „Lillies In The Yard“  zu hören gibt.  In  Verbindung mit den ausgefeilten Gitarrenriffs ist es ein gelungener Auftakt der CD.

„Last Stand“ Nr. 8 sprengt förmlich alles, was ich in den vielen Jahren in meinen Musik-Player eingelegt habe. Die kurz pausierenden und schnittigen Gitarren sind unglaublich aggressiv,  aber genau diese stellen das  Growling von Peter in den Mittelpunkt.

Aber auch ruhige Töne können die Dresdner anschlagen, wie im Song Nr .11 „Lest We Are Bound“. Da kommen Hardrockeinflüsse zum Vorschein. Auch der Wechsel zwischen melodischem Gesang und härteren Shouts aus der Kehle vom Frontmann sind richtig fetzig.

Fazit: Dieses Album geht richtig in die Vollen. Es ist abwechslungsreich, bietet Einflüsse aus unterschiedlichen Musiktrichtungen. Eine gesunde Mischung aus verschiedenen Genres (Rock,Metal) für viele Musikliebhaber. Die gesangliche Extravaganz ist mit keiner anderen Band vergleichbar, die ich kenne. Gibt es denn überhaupt nichts Kritisches zu bemerken? Ein klares NEIN!

Text: Clio69

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