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DEAD MAN’S ANTHEM – Review (Demo CD) „Dead Man’s Anthem“

DEAD MAN’S ANTHEM – Review (Demo CD) „Dead Man’s Anthem“

Dead Man`s Anthem sind: Robert (Gesang), Toni (Gitarre), Benni (Bass) und Hagen (Drums)

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Trackliste:

1. Dead Men
2. Red headed bitch
3. No words needed

Vor kurzem veröffentlichte die Hardcore Band DEAD MAN’S ANTHEM aus Dresden ihre erste Demo CD namens „Dead Man’s Anthem“. Drei Songs beinhaltet die Scheibe und wer in ordentlicher Lautstärke dieses Meisterwerk genießen will, der warnt vorher seine Nachbarn!

Denn mit „Dead Man’s Anthem“ liefern die Dresdner eine Demo-CD der Extraklasse ab. Bereits der Opener „Dead Men“, für mich der beste Song der Platte, lässt erahnen, in welche Richtung das erste Werk der Band geht. Mit klassischen Hardcore-Elementen und rauen Vocals vom Sänger Robert schaffen DEAD MAN’S ANTHEM hier ihre eigene Kunstform. Aber dennoch gibt es von Musicworld einen kleinen Kritikpunkt. Stellenweise bleibt die eingängige Stimme des Sängers in den Songs auf der Strecke und tritt quasi in den Hintergrund. Da ist gesanglich noch etwas Spielraum nach oben. Instrumental sind die Gitarren und das Schlagzeug tadellos.

Ich kann nur sagen – zurücklehnen und genießen!

Bemerkenswert ist das Cover, das von Lumina-Art entworfen wurde.

Text: Clio69

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V.E.R.S.U.S – Review zum Album „Nur vom Feinsten“

Am 08.06.2018 wird die Rockband V.E.R.S.U.S aus Frankfurt/Main ihr erstes Album namens „ Nur vom Feinsten“ veröffentlichen. 11 Songs beinhaltet die Platte und wurde bei Desert Inn Recording Studio aufgenommen.

V.E.R.S.U.S sind: Nils – Stimme/Gitarre, Eddie – Bass, Konrad – Trommeln, Sepp – Gitarre/Stimme

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Trackliste:

01. Lasset uns tun
02. Revolution
03. Kann Will Werde
04. Veni Vidi Coitus
05. Stürmische Gezeiten
06. So müssen Freunde sein
07. Jetzt ist unsere Zeit
08. Zurück ins Glück
09. Gut Sach
10. El sol naciente en la oscuridad
11. Lieber frei

Musicworld hat eine kleine Auswahl an Songs getroffen, die euch Lust auf mehr machen soll.

Schon zu Beginn gibt es ein musikalisches Unwetter gepaart mit den Drums und Gitarren im Song Nr. 1 „Lasset uns tun“. Gesanglich gefällt mir der Titel sehr gut, denn erste und zweite Stimme harmonieren perfekt.

Der Sample von Song Nr. 2 „Revolution“ verpasst mir einen kleinen Schauer. Hörbare marschierende Stiefel und Sirenen passen zwar bestens zu dem Song, aber sie wirken auf mich zu extrem. Auf den Titel möchte ich nicht näher eingehen, denn er sagt ja schon alles.

Song Nr. 6 „So müssen Freunde sein“ ist wieder mein Song. Ein sehr rockiges Lied zum Mitsingen und Abrocken . Inhaltlich geht es um Freundschaft und den Zusammenhalt.

…“wir halten zusammen, und gegen den Rest“…

„Jetzt ist unsere Zeit“ – Titel Nr. 7 auf der Platte – ist mein Lieblingssong. Sänger Nils zeigt sein Talent am Micro. Seine gefühlvolle Stimme und sein Gitarrenspiel, angetrieben vom feinen Rhythmus des Schlagzeugs machen diesen Song zu etwas Besonderem. Der ruhige, sphärische Gitarrenrock wird zwar im Laufe des Songs mehrfach unterbrochen, aber das tut dem Lied keinen Abbruch. Eine brillante Mischung der lauten und leisen Rocktöne. Auch hier ein großes Lob an die zweite Stimme Sepp!

Song Nr. 11 „Lieber frei“ geht auf das Konto des Schlagzeugers Konrad. Er beherrscht die Drums vollkommen und spielt sich meist in den Vordergrund. Seine kurzen straffen Einsätze bewegen sich auf einem hohen musikalischen Niveau. Ob Bass , Lead –oder Rhythmusgitarre, jeder einzelne Musiker hat sein Instrument im Griff.
Textlich geht es um die Menschen, die zuerst ihren Kopf nutzen sollten, bevor man irgendwelchen Extremen folgt.

Fazit: Dem Album „Nur vom Feinsten“ spürt man sehr deutlich den guten rock-musikalischen und textlichen Willen an, den V.E.R.S.U.S sehr gut umgesetzt haben. Der Sound, Gesang und die Musik sind ein Lichtblick in Sachen deutschsprachigen Rocks. V.E.R.S.U.S sind eine echte Entdeckung, die ihr unbedingt weiter verfolgen solltet.

Frisch, aktuell und voller ROCK kommt diese Scheibe daher!

Text: Clio69

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Doppelbock-Review zum Album „7 dreiste Geschichten“

Am 27.4.2018 veröffentlichte die Deutschrock-Band Doppelbock ihre zweite Platte namens „7 dreiste Geschichten“. Produziert wurde das ganze bei Marburg-Records Studios.

Doppelbock sind: Bruno (Gesang, Gitarre), Marco (Akkordeon, Gitarre, Backing Vocals), Köcher (Bass) und Klaus (Schlagzeug, Backing Vocals)

Trackliste:
1. Wer frühzeitig geht
2. Immer wieder
3. Lieder zum Bier trinken
4. 0815Poesie
5. Wir lagen vor Madagaskar
6. Zu Grunde
7. Danke und auf Wiedersehen

Wir fangen mal mit dem Cover an. Es ist zu dunkel gehalten und der Grafiker hat da echt versagt, denn bei solch guter Musik sollte das Cover auch dementsprechend sein. Ja – „gute Musik“, ihr habt richtig gelesen. Die vier Jungs aus Hessen verstehen ihre Jobs, beherrschen das musikalische Handwerk. 7 Songs, die zum trinken einladen, aber auch das Tanzbein zucken lassen, geben sie zum besten.

Sänger Bruno hat eine sehr maskuline, rauchige Stimme. Und das macht jeden einzelnen Song des Albums zu einem absolut hörenswerten Erlebnis.
Zwei meiner Lieblingssongs sind Nr. 5 „Wir lagen vor Madagaskar“ und Nr. 2 „Immer wieder“.
Doppelbock haben mit dem Einsatz vom Akkordeon, das Marco spielt, ihren eigenen, unverkennbaren Stil gefunden. Deutschrock mit einer Prise Seemannsluft, aber auch purer Rock’n’Roll warten auf EUCH.

Doppelbock ist nicht nur ein gutes Bier 😉 sondern auch eine Band mit viel Würze in ihrer Musik.

Text: Clio69

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Außensaiter – Review zum Album „Wir“

Am 13.4.2018 werden Außensaiter aus Regis-Breitingen ihr zweites Album „Wir“ veröffentlichen.

Die Vorproduktion fand bei MP Studio statt. Gemixt und gemastert wurde das Ganze bei EiP Studios in Jena. Außensaiter sind: Tommy (Gesang, 1. Gitarre), Daniel (Gitarre, 2. Gesang), Anthony (Bass), Thomas (Drums).

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Trackliste:

1. Intro
2. Liebe, Hass & Leidenschaft
3. Das bin ich
4. Ewige Freiheit
5. Auf alte Tage
6. Mein Zuhause
7. Die Zeit heilt Wunden
8. Alkohol
9. Zeig mir die Wahrheit
10. Außensaiter (Outro)

Musicworld geht nicht direkt auf alle Songs ein, denn ihr sollt euch ein eigenes Bild machen. Als erstes möchte ich auf die Werbung (Trailer) eingehen. Außensaiter haben sich echt Gedanken gemacht, was die Vorankündigung des Albums angeht. Der Album-Trailer hebt sich von der Masse ab und sollte von einigen anderen Rockbands als Ansporn genommen werden!

Nun zum Album.
Schon das „Intro“ ist für mich ein Zeichen, dass sich die Jungs von Außensaiter musikalisch weiter entwickelt haben. Die Gitarren in dem Stück sind sowas von fesselnd und tragen so eine Spannung mit sich, dass man ungeduldig wird, was einen noch so musikalisch erwartet. Gänsehaut pur. Den Regis-Breitingern kann man soundtechnisch nichts nachsagen, jeder einzelne Song geht geschmeidig durch die Boxen. Besonders im Song Nr. 6 „Mein Zuhause“, da ziehen sich die Gitarren richtig gut durch jeden Winkel meines Büros ;-). Als ich diesen Song zum ersten Mal gehört habe, hatte ich ein wenig Probleme mit dem Gesang von Frontmann Tommy. Aber ich wurde eines Besseren belehrt! Gitarrist Daniel sagte mir in einem Telefonat, ich solle mir diesen Song mehrfach anhören. Das tat ich dann auch und ich muss zugeben: Respekt für den Mut, gesanglich etwas auszuprobieren und es auch akzeptabel umzusetzen. Alles richtig gemacht, Tommy 😉

Song Nr.7 „Die Zeit heilt Wunden“ ist mein Lieblingssong der Platte. Die Streicher geben diesem Lied einen sehr edlen Hauch, aber das wurde auch gleichzeitig gut ausgeglichen mit den eingespielten Gitarren, dass es nicht den rockigen Touch verliert. Inhaltlich soll dieser Song Kraft geben, weiter zu machen, egal was das Leben für uns bereit hält.

Song Nr. 8 “Alkohol“ macht echt gute Laune. Er hebt die Stimmung und lädt zum Mitsingen ein. Die rauchige Stimme vom Sänger betont das Lied. Für jede Bandraum- oder Konzertparty genau das Richtige zum Abfeiern.

Prost 😉

„Außensaiter“ Nr.10 auf der CD ist eine Zeitreise durch die musikalische Geschichte der Band. Ein Zeugnis des Zusammenhalts der vier Musiker und der Liebe zur Musik.

…“Freie Lieder, freie Seelen“…

Sie hatten den Traum, Musik zu machen und das ist mit diesem neuen Album WIEDER in Erfüllung gegangen, denn ihr erstes Album „Als wir noch Kinder waren“ schlug schon in der deutschsprachigen Musikszene richtig ein.

Fazit: „Wir“ ist ein Album was jeden einzelnen in den Bann zieht. Ein abwechslungsreiches Album, das sowohl ruhigere Balladen im Angebot hat, aber auch rockige, schnelle Songs. Inhaltlich lassen uns Außensaiter an ihrem Leben teil haben. Sie sind ihrem Stil treu geblieben und bringen den Deutschrock wieder in die richtige Richtung. Dieses Album hat eine Geschichte, aber ohne politische Ausraster; leider kommt das in letzter Zeit im Deutschrockbereich sehr oft vor! Man hat ein Album produziert, was uns in die große Familie von Außensaiter einlädt und uns verweilen lässt.

Ein fettes Lob an alle Musiker der Band. Jeder einzelne hat seinem Instrument alle Ehre gemacht. Gesanglich hat der Silberling einen Wiedererkennungswert.

„Wir“ hat eine eigene Seele, die nicht vergleichbar ist!

Text:Clio69

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Taktlos: Album-Review „Mach’s Maul auf“

Taktlos: Album-Review „Mach’s Maul auf“

2017 veröffentlichten die Deutschrocker von Taktlos ihr neues Album „Mach’s Maul auf“ . 13 Songs beinhaltete die Platte und wurde von Ronald Mesaric im Romes Tonstudio aufgenommen.
Taktlos sind: Stefan P. – Gesang, Rene T. – Gitarre/Gesang, Alex B. – Gitarre, Manuel Z. – Bass und Max Sch. – Schlagzeug/Gesang.

Trackliste:
1. Wir geben uns die Ehre
2. Mach’s Maul auf
3. Gottes Name
4. So wie im Rausch
5. Keine Angst
6. Sag mir warum
7. Im Schatten des Lichts
8. Nie mehr
9. Soviel Glück
10. Lass los
11. Die Suche
12. Ich bin bei dir
13. Schizophren

Die Österreicher haben ein Deutschrock-Album vorgelegt, was Ecken, Kanten, Biss und eindeutige Botschaften hat.

Wie im Song Nr. 6 „Sag mir warum“ :

…“Macht euch auf den Weg
Lass uns auf die Straße geh’n“…

Ihre Texte beschreiben alle Ecken und Kanten des Lebens, der Politik und Geschichte. Für mich ein sehr ernstes Album, was zum Nachdenken anregt! Musikalisch rockt das Ding. Die Gitarren wurden perfekt eingespielt und stehen oft im Vordergrund. Eingängige Riffs prägen die Platte.

Auch der unverfälschte (österreichische) Dialekt vom Sänger Stefan hat einen Wiedererkennungswert vom Feinsten. Taktlos liefern ab! Ein Deutschrockalbum, was oft in ein Westpennest sticht, aber zu 100% ehrlich ist. Trotzdem vermisst Musicworld einen Song, der die textliche Schwere der Platte unterbricht. Ein Lied zum Abfeiern würde dem Ganzen ein perfektes Ende geben. Vielleicht auf dem nächsten Album ?!? 😉

„Mach’s Maul auf“ – ein Album, das man ganz klar weiterempfehlen kann.

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Text: Clio69

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Die Anderen – Review EP „1Punkt2“

Die Anderen – Review EP „1Punkt2“

Trackliste :
1. Nein
2. Jeder gegen Jeden
3. Droge
4. Morgen
5. Getrennte Wege
6. Unsere Zeit

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Die junge Punkrock Band „Die Anderen“ aus Glückstadt veröffentlichten am 28.10.2017 ihre zweite Platte. 6 Songs beinhaltet die EP und wurde von Raoul & Die Anderen produziert. Das Mastering erfolgte bei Kohlekeller Studio.

Die Anderen sind: Jan (Gitarre/Gesang), Philipp (Gitarre), Kenneth (Bass), Thomas (Drums)

Die vier Punkrocker haben eine sehr dynamische Platte produziert. Textlich sprechen sie aktuelle Themen des Lebens an, wie zum Beispiel im Song Nr. 1 „Nein“ :

…“Du hast mir vorgeschrieben, was ich zu machen habe“…

Diese Zeiten sind vorbei! Und man sollte auch mal ein klares NEIN akzeptieren und sich nicht von anderen Personen leiten lassen.

..“Nein! Das will ich nicht! …

Auch der graue Alltag eines Menschen wird in Song Nr. 3 „Droge“ und Nr. 4 „Morgen“ thematisiert. Zum Beispiel wird ein Tag beschrieben, wo nichts funktioniert, aber es auch nicht für schlimm befunden wird, denn es gibt ja noch ein MORGEN.

…“Morgen verbesser‘ ich die Welt,
Morgen fang‘ ich endlich an“…

Fazit: „1Punkt2“ ist eine sehr flotte Punkrockplatte. Musikalisch gibt es nichts auszusetzen.  Mit knurrenden Bassounds, abgedämpfte Gitarren und typische Drum-Fills in den Songs, zeigen „Die Anderen“ ihr Können! Der Gesang vom Frontmann Jan ist packend und mitreißend. Besonders ist das im Song Nr. 5 „Getrennte Wege“ zu hören.

Wie man es auch dreht und wendet – „1Punkt2“ verdient gehört zu werden. Ein Punkrocksilberling der lässigen Art.

Text:Clio69

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