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Review zum ersten Album „Histamin“ von D.M.S.D

Review zum ersten Album  „Histamin“ von D.M.S.D

D.M.S.D sind : Christian (Bass), Sven (Gitarre/Voc), Dirk (Lead -Gitarre/Voc), Tim (Gitarre) und Sascha (Drums/Voc)

01. Histamin
02. D.M.S.D
03. Was ich weiss
04. Fallschirmspringer
05. Wenn ich geh
06. Seitenwechsel
07. Schenk mir dein Herz nochmal
08. Kein Weg zu weit
09. Alles im Wunderland
10. Wenn du weinst
11. Meine alte Zeit
12. Nicht mein System

D.M.S.D veröffentlichten am 01.05.2021 ihr erstes Album „Histamin“. Die CD wurde  im eigenen Studio aufgenommen. Zu streamen und zu kaufen auf allen bekannten Musikplattformen.

D.M.S.D starten  mit einem richtig starken Song. Der Gesang  vom Frontsänger  variiert zwischen rauen, rasanten und melodischen Einlagen, der der Rock-Power der Musik gerecht wird. „Histamin“  (Nr.1) ist einer dieser Songs, absolut Klasse.

Die  Texte von D.M.S.D charaktisieren die Band. Sie erzählen Geschichten aus ihren Leben, zum Beispiel  im Song Nr.4 „Fallschirmspringer“.  Hier geht es um Zusammenhalt, Vertrauen und die Freiheit, die man gemeinsam als Freunde erlebt hat.

Song Nr. 08 „Kein Weg zu weit“ zeigt, was die Jungs instrumental drauf haben. Die Gitarren haben einen  vielfältigen Tempo- und Beatwechsel und verpassen dem Musikstück damit  immer neue Höhepunkte.

„Wenn du weinst“ (Nr.10)  ist mein persönlicher Favorit der Platte, textlich ergreifende Strophen sowie Refrain, die einen an die Boxen fesseln.   Thematisch geht es um „ Sternenkinder“ , sowie um Kinder, die  seelisch unterdrückt werden – ein Thema, welches bewegt und  respektvoll besungen wird.

Fazit: D.M.S.D haben ein Album veröffentlicht, das gefällt. – mit tiefgründigen Lyrics spricht & singt die Band vielen ihrer Fans aus der Seele. Die Musik kommt mit viel Spass daher, doch sollen die Texte aufwecken und zum Nachdenken anregen. Gesanglich wie auch instrumental ein kleines rockiges Meisterstück.

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Immunity veröffentlichen ihre ersten Songs

Die Nürnberger Metalcore Band Immunity veröffentlichte vor kurzem ihre Debütsingle “Trust The Algorithm” und  einen weiteren neuen Song, „Trainwreck“. Unheimlich viel Dynamik und kreatives Songwriting versprühen die beiden Songs der Band. Wuchtige Riffs, gepaart mit melodischen Elementen, bieten uns die zwei Stücke. Der vielseitige Gesang von Nick gibt dem Ganzen den richtigen Kick. Immunity haben ein abwechslungsreiches Kraftpaket vorgelegt und liefert damit  ein tolles Hörerlebnis.

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Review zum neuen Blisterhead Album “The Stormy Sea“

Am 27.Mai 2021 erscheint das neue Blisterhead Album “The Stormy Sea“ auf Laketown Records in Kollaboration mit Punkebjartes Punkeplater / Liberty Or Death Records & Anarchy Of Sound Records.

Bandmitglieder: Andreas Emanuelsson, Erik Törnqvist, Johan Karlsson, Kim Nilsson

1. Bad Moon
2. Monsters
3. Skeleton
4. Devastation Army
5. Working In The City
6. The Stormy Sea
7. Haymarket Riot
8. Demon´s Claw
9. Bloody Knuckles
10. Balaclava Boys!
11. Kamikaze Run
12. Pass The Guns

„The Stormy Sea“ hält genau das, was  der Albumtitel verspricht – stürmischer Punkrock mit einer Prise Rock´nRoll  zur unverblümten Stimme  von Sänger  Andreas.
Die 12 Songs der Platte sind absolut nicht langweilig. Mit imposanten Rock-Riffs und spektakulären, temporeichen Soli , treiben Blisterhead  jeden einzelnen Song richtig an.  „Working In The City“  ist so ein Song – ein kurzes Lied (1:55) aber voller puren Rock’n’ Roll. Dennoch  verkörpern die Schweden in erster Linie den wahren Punkrock, wie zum Beispiel im Song Nr. 8 „Demon´s Claw“, da leben  sie ihn förmlich aus.  Treibende Gitarren und rasanter Gesang machen diesen Song zu einem Hörerlebnis.

Fazit: Schnittig, voller Energie und stimmgewaltig , so beschreibe ich das neue Album von Blisterhead.   Sie bringen  mit dieser Platte nicht nur neuen Schwung in die Musikszene, sondern verleihen der Musik ihre eigene Note.

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Weber & Knechte – Review zum neuen Album „Dunkelheit“

Am 14.05.2021 veröffentlichten die Band  Weber &Knechte ihr neues Album „Dunkelheit“ . Das Album erscheint als edles, aufklappbares Digifile mit 16 seitigem Booklet sowie auf allen digitalen Kanälen.

Weber &Knechte sind:
Dirk Weber – Gesang
Dirk Starke – Gitarre
Samuel Lück – Gitarre
Konrad Roll – Bass
Philipp Abu-Adal – Schlagzeug

Tracks:
1. Biest
2. Jungs weinen nicht
3. Schlaflos
4. Herr der Welt
5. Markus
6. Zweigesicht
7. Dunkelheit
8. Nacht der 1000 Gefahren
9. Grosser Bruder
10. Die Eine
11. Kaperfahrt
12. Tür

Wer auf dunkle und mystische Musik steht, sollte das neue Album von Weber  & Knechte unter die Lupe nehmen. Die fünf Musiker haben sich das Genre Neue Deutsche Härte auf die Fahne geschrieben, und genau so hört sich dann auch ihr Album „Dunkelheit“ an. In ihren 12 Songs verarbeiten sie Themen, die in der Gesellschaft nicht verstanden werden, wie zum Beispiel im Song Nr.  6 „Zweigesicht“, in dem sie die  Krankheit  Schizophrenie in den Mittelpunkt stellen. Sie verarbeiten auf diesem Album auch den Verlust eines geliebten Menschen.  „Markus“, Song Nr. 5 der Platte, ist ein sehr emotionaler Song. Die Liebe spielt eine besondere Rolle auf der CD, bei Weber & Knechte in Gestalt einer Hassliebe zwischen zwei Menschen. Instrumental ist dieses Album sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Eleganz und Stilvielfalt zeichnen dieses kleine Meisterwerk namens „Dunkelheit“ aus. KAUFT EUCH DAS ALBUM!

Text: Clio69

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A Ghost Named Alice veröffentlichen zwei neue Songs

Die Band „A Ghost Named Alice“ aus Österreich und Deutschland hat am 16.03.2021 zwei Songs – „High & Low“ und „A Room for my Enemies“ – veröffentlicht. Beide Songs werden nur auf Bandcamp veröffentlicht und sind dort für jeweils 1 Euro zu haben.

…Bandcamp Link

Bandmitglieder:
Gesang – Jürgen Dachl
Bassgitarre – Martin Moser
Gitarre – Dominik Sebastian

„High & Low“ ist ein beeindruckender Song. Sänger  Jürgen wird von konstant schönen Klaviertönen begleitet. Diese werden jedoch von rockigen Passagen unterbrochen und verleihen dem Song  eine melancholische Note. Musiker Martin Moser (Bassist)  hat den Text geschrieben und erzählt von den Höhen und Tiefen im Leben.

„A Room for my Enemies“  beginnt mit einem brachialen Schrei  von Jürgen Drachl (Sänger) . Schnelle, komplexe Gitarrenriffs und turbulenten Drummer-Passagen fegen wie ein unhaltbarer  Sturm durch das Lied – metallischer, instrumentaler Wind, der bis zum Schluss erhalten bleibt.  TOP!

Zwei absolut  grandiose Nummern, die euch gefallen werden!

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Leidbild- Album Review „Levitikus“

Leidbild – Album Review „Levitikus“

Veröffentlichung: 30.04.2021
Label:  Mindfuck Music (www.mindfuck-music.de)
Leidbild: Facebook

Versionen: CD (13 Tracks mit Intro)
Fan-Box (13 Tracks mit Intro)
Digital Release (12 Tracks ohne Intro)

Trackliste:
01. Intro
02. Liebe, Leidbild, Leidenschaft
03. Nicht mehr cool genug
04. Justitia
05. Rock´n´Roll
06. Seelenverwandte
07. Übermut und Alkohol
08. Eiener von euch
09. Disharmonie
10. Der Moment
11.  So viel Dummheit
12. Lebendsmelodie

Ich möchte zuerst mit einer kleinen Geschichte beginnen, die ich in der Vergangenheit über Leidbild schon geschrieben habe. 2017 durfte ich die Jungs das erste Mal live erleben. Vorher habe ich sie im Netz beobachtet und dachte: Was für ein verrückter Haufen! Jung, wild und voller ungezähmter Energie. Das prägte die Band und verlieh ihnen eine öffentliche Aufmerksamkeit. Sie entwickelten sich weiter und fanden ihren musikalischen Stil.

Jetzt erscheint ihr zweites Album, und man spürt, was die vier Männer wissen, wovon sie singen und nicht erst seit gestern Musik machen. „Levitikus“ ist ein energiegeladenes Album. Schon im Song Nr. 2 „Liebe, Leidbild, Leidenschaft“ hauen sie richtig einen raus. Damals wurde über die Band geschmunzelt. Und nun seht her! Leidbild hat die Musik zu ihrer Leidenschaft gemacht.

Den puren Rock’n’Roll bekommt ihr im Song Nr. 5 „Rock’n’Roll ist international“ in die Lauscher. Hier kommen vereinzelte Gitarrensoli richtig gut. Bitte mehr davon!

„Übermut und Alkohol“ Song Nr.7 der CD. Fast jeder partyfreudige Deutschrocker hat das schon mal durch. Alkohol im Blut und Flausen im Kopf. Getrunken, gelacht und das Leben für den Moment nicht erst genommen.

Nr.10 „Der Moment“ ist ein instrumental starker Song. Das fette, tragende Gitarrenspiel zu Beginn, ist echt beeindruckend. Leider nur zu Beginn, denn im weiteren Song-Verlauf flaut es ab. Mehr Mut Leidbild!

Einer der rasantesten Songs auf dem Album ist Nr.11 „So viel Dummheit“. Gesanglich wie auch Instrumental bricht gewissermaßen ein Sturm auf, der im ganzen Lied nicht abflaut. Mit dieser geballten Geschwindigkeit machen sie sich Luft gegenüber Leuten, die keine eigene Meinung haben und sich manipulieren lassen.

Der letzte Song auf der Platte Nr. 12 „Lebendsmelodie“ ist mein Lieblingssong der Platte. Hier setzt Frontmann Chriss seine melodische Stimme ein, die man eigentlich öfter hören möchte. Ein gelungener Abschluss.

Fazit: Das Album bleibt einem im Kopf hängen, weil es einfach außergewöhnlich gute Melodielinien besitzt, die richtig eingängig sind. Auch textlich haben Leidbild einen großen Sprung nach vorn gemacht. Ihre Lieder sind tiefgründiger geworden und durch Rockröhre Chriss hervorragend in Szene gesetzt. „Levitikus“ ein frisches neues Album, das keine Distanz zulässt.

Text:Clio69

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