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Review zur ersten EP „Echos“der Band Innere Stille

Review zur EP „Echos“ der Band Innere Stille

Die Band Innere Stille gibt es seit 2018. Sie setzt sich aus erfahrenen Musikern verschiedener Stilrichtungen zusammen. Die EP „Echos“ wurde bei „beatonal“ Kurt Eisfeld Musikproduktion Weingarten aufgenommen und beinhaltet 4 Songs.

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Innere Stille sind: Gesang – Mickela Löffel, Texting/Background Gesang – Martin Kußmann, Gitarre – Peter Stoll, Bass/Background/ Gesang – Manuel Rose und Schlagzeug – Aaron Händel

Trackliste:
01. Mein Leben
02. Echos
03. Freundschaft
04. Feuer

Die erste Scheibe dieser 5 Musiker aus Karlsruhe ist eine Mischung aus Funk/Soul und Rockmusik.

Sängerin Mickela hat eine ganz eigene Stimme, einen ganz persönlichen Sound. Klar und klangvoll vermittelt sie im Song

„Mein Leben“, daß man niemals aufgeben darf; egal, was das Leben mit einem vor hat.
„…immer Vollgas, immer weiter…“

In „Echos“ bestimmen virtuose Gitarrensoli und die Drums von Aaron den Song. Sehr rockige, abwechslungsreiche und professionell gespielte Parts lassen mich nicht still sitzen. Top Song!
Was würde ich geben, die Zeit nochmal zurück zu drehen, um einen geliebten Menschen wieder zu sehen, der nicht mehr unter uns weilt. Einfach nochmal Dinge tun , die uns verbunden haben.

„Freundschaft“ ist mein Lieblingssong der Platte. Hier kommen musikalische Züge des Funks zur Geltung. Kraftvolle Gitarrenriffs mit viel Pfeffer gibt es auf die Lauscher.

„Feuer“ ist ein ruhiger Song, ein Lied über eine kaputte Liebe. Was hatte man für gemeinsame Träume und Pläne.
„ … wo ist das Feuer hin …“

Fazit: „Echos“ geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Die EP ist mit vielen instrumentalen Höhenpunkten gespickt und gesanglich ein wahrer Ohrenschmaus.

Innere Stille ist unverzichtbar in der Rockmusikszene.

Text: Clio69/Bertram

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Review zum neuen Album „ Hinterfragt“ der Rockband WUX

Review zum neuen Album „ Hinterfragt“ der Band WUX

Die deutschsprachige Rockband Wux veröffentlichte vor kurzem ihr neues Album „Hinterfragt“. Die CD ist eine Eigenproduktion und beinhaltet 13 Tracks.

Besetzung:
Jens Hiemann – Gitarre/Gesang
Heiko Schatz – Bass/Gesang
Felix Keding – Schalgzeug/Gesang

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01. Ich muss durch diese Tür
02. Hinterfragt
03. Kennst du diese Tage
04. Ideot
05. Footsteps
06. Hoffnung
07. Pulverfass
08. Rausgetreten aus dem Nest
09. Kommissar
10. Blickkontakt
11. Lebendig begraben
12. Der Typ mit dem Kreatorshirt
13. Wand

Das Trio aus Barth hat ein musikalisch hochwertiges Album produziert. „Hinterfragt“ sorgt für einen bekömmlichen Hörgenuss, der aber auch stellenweise durch Metal- oder auch Punkrockeinflüsse unterbrochen wird. Das ist natürlich nicht negativ, denn damit bleibt man an jedem einzelnen Song hängen.

Anspieltipp Song Nr. 03 „Kennst du diese Tage“. Schwere Gitarrenriffs und tragende Beats, garniert mit viel viel Bass, verführt mich dazu, auf die Wiederholungstaste zu drücken. Sänger Jens entfaltet seinen schleppenden, erzählenden Gesang und zieht einen damit in seinen Bann.

Mein zweiter Anspieltipp ist Song Nr. 06 „ Hoffnung“. Hier geben die Drums von Felix den Takt an. Ein rein instrumentales Stück, in dem sich die Musiker voll auf ihre Instrumente konzentrieren und damit den Fokus auf ihr professionelles Zusammenspiel setzen.

Mein nächster Anspieltipp ist Song Nr. 10 „Blickkontakt“, ein rasanter Song mit punkigen Einflüssen. Inhaltlich geht es um den Blickkontakt, einen der wichtigsten Faktoren, auf sich aufmerksam zu machen. Das ist in der heutigen Zeit nicht wirklich einfach.

Fazit: Dieses Album dreht sich textlich um große und kleine Probleme im Leben. Eine ungewöhnliche Genremischung voller magischer Klänge. Die Gitarrenriffs /Soli wurden an den richtigen Stellen platziert und unterstützen damit den facettenreichen Gesang von Jens.

„Hinterfragt“ – ein Album für anspruchsvolle Hörer!

Text: Clio69/Bertram

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Review zum kommenden Album „ Genug ist noch lange nicht genug“ der Band Delirium Rock´n Roll

Review zum kommenden Album „Genug ist noch lange nicht genug“ der Band Delirium Rock´n Roll

Am 28.02.2020 veröffentlichen  Delirium Rock´n Roll ihr neues Album „Genug ist noch lange nicht genug“. Das Album beinhaltet 13 Songs  und wurde bei Stereo Lotion Studios recorded. (Label: Sunny Bastards Records)

Ein besonderes Highlight  zu dieser Veröffentlichung   ist die aufwendig folierte Fan Tin-Box, die ihr auch käuflich erwerben könnt.

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Delirium Rock´n Roll sind: Stefan – Vocals, Marcel – Gitarre, Mätthy- Gitarre, Mario – Bass und René – Drums

01. Genug ist noch lange nicht genug
02. Bin ich schuldig
03. Gas am Glas
04. Fernweh nach dem Leben
05. Diese Tage
06. Cheers
07. Es wird brennen
08. Irgendwann
09. Kein Abschied ist für immer
10. Willkommen in der Rebellion
11. Siehst du mich
12. Keine Kompromisse
13. Zwischen diesen Stühlen

Im Vergleich zu den letzten beiden Platten, hört man auf dem dritten, aktuellen Album  „Genug ist noch lange nicht genug“  eine deutliche Steigerung  in der Produktion, Instrumenten und dem Gesang. Dazu aber  mehr im Review!

Nr. 01. „Genug ist noch lange nicht genug“ beginnt instrumental schon sehr schnell. Schlagzeuger René dominiert diesen Song. In den eingebauten, kurzen Passagen (ab 2:30 min) harmonieren die Drums perfekt mit den Gitarren von Marcel und Mätthy.

Im Song  02. „Bin ich schuldig“ geht es um Ehrlichkeit. Man sollte doch zu dem stehen, was man sagt. Und dazu auch Stellung beziehen!

Nr.04  „Fernweh nach dem Leben“ ist einer meiner Lieblingssongs. Ein ruhiger Song. Sänger Stefan bringt die drückende, sehnsüchtige  Stimmung  gesanglich richtig gut rüber. Ziehende Gitarrensoli untermalen das Fernweh. Gänsehaut pur.

Nr 07 „Es wird brennen“ : Hier eröffnen die Drums den Song. Ein Lied über die Liebe, Sehnsucht und  heißen Sex.   „… Wir werden uns lieben Nacht für Nacht…“  Inklusive  des Rock´n` Roll im Blut der Jungs und den Noten des Stückes ist es eine wahrhaft  geile Anmache ;-)

Nr.09 „Kein Abschied ist für immer“ ist eine wunderschöne Ballade, ein Song für düstere/traurige  Momente, wenn ein Mensch von uns geht. Stefan zeigt hier, was er stimmlich drauf hat. Er variiert mit hohen und tiefen Tonlagen.

Nr. 11 „Siehst du mich“  legt wieder rockig los. Bassist Mario spielt hier eine tragende Rolle und hinterlässt damit einen druckvollen, spannenden  Sound in den Boxen.

Fazit: Delirium Rock´n Roll haben  ein ungestümes  Album vorgelegt. Musikalisch abwechslungsreich und sehr kreativ. Ihre neuen Texte sind mitten aus dem Leben und man versteht, was sie thematisch wollen. Mal auf den Punkt gebracht. Sie reden KLARTEXT. Instrumental wagen sie einiges und das mit Erfolg.
Auf das Album könnt ihr euch definitiv freuen.

Text: Clio69/ Bertram

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Review zur ersten EP „ Gegen alle Regeln“  der Band Letzte Warnung

Review zur ersten EP „ Gegen alle Regeln“  der Band Letzte Warnung

Die Streetrock-Band „Letzte Warnung“ aus Dessau veröffentlichten am 20.12.2019 ihre erste EP “Gegen alle Regeln“. Die Platte wurde im Studio 156 (Markus Kopitzki) gemastert und produziert.
Sie enthält die ersten 6 Herzschläge der Band „Letzte Warnung“!

Letzte Warnung sind: Koma – Gesang & Bass, Chris – Gesang & Gitarre, Keule – Gitarre und Plewi – Schlagzeug

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Trackliste:
01. Herzlich Willkommen
02. Kein Problem
03. Mein Leben, Meine Regeln
04. Generation Rock
05. Der Verrat
06. Eure Therapie

Das Ergebnis kann sich musikalisch sowie gesanglich sehen lassen. Rasend schneller Streetrock, der euch an den Boxen  eine neue Frisur verpasst.

Schon mit Song Nr. 01 „Herzlich Willkommen“  weisen sie uns ihre Richtung, was Freundschaft  und Musik alles schaffen/bewirken kann.

„Generation Rock“, Nr.04 der Platte, rockt zu Beginn etwas ruhiger, aber steigert sich im Laufe des Liedes.  Sehr gute abwechslungsreiche Gitarrensoli wurden an den richtigen Stellen platziert und unterstützen damit den leicht grölenden Gesang  vom Frontmann Koma. Inhaltlich möchten die Jungs euch auf den richtigen Pfad der Rockmusik bringen. Nicht diesen weichgespülten Mist (Schlager) aus dem Radio zu hören, denn auch  „… Der Rock vertreibt den Schmerz..“

Zum Schluss möchte ich euch auf Song Nr.6 „Eure Therapie“ aufmerksam machen. Drummer Plewi spielt/treibt dieses Stück bis zum Schluss an. Seine druckvolle, rasante Double Bass ist richtig Klasse. Ein Hörgenuss der besonderen Art!

Fazit: „ Gegen alle Regeln“ hat mich in allen Punkten überzeugt. Die EP  ist gesanglich, textlich und musikalisch sehr ausgereift, absolut nicht langweilig. Kerniger Streetrock mit Metaleinflüssen.

Letzte Warnung verkörpern mit dieser Platte  den puren Streetrock.

Text: Clio69

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EJECT- Review zur kommenden EP „Thunderstorm“

EJECT – Rockmusik, Popmusik, Cover aus Gütersloh veröffentlichen am 07.02.2020 ihre erste eigene EP „Thunderstorm“ . Die Platte wurde von Stefan Wolharn produziert, der als Schlagzeuger schon bei Adel Tawil und KC Rebell spielte. Die CD beinhaltet 5 Songs und wird ab Februar auf allen bekannten Plattformen zu streamen sein.

EJECT sind: Angelika – Gesang, Ermina – Gesang, Laura – Schlagzeug, Max – Gitarre und Tim –Bassgitarre

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Tracklist:
01. Here we are
02. Thunderstorm
03. Vision
04. Never leave the best
05. Carry on

„Thunderstorm“ ist eine frische und abwechslungreiche EP. Perfekt intonierter zweistimmiger Gesang von den Frontfrauen Angelika und Ermina. sowie der Einsatz der Gitarren ( Max und Tim) und Schlagzeug (Laura) drücken dem durchweg stimmigen Konzept ihren ganz eigenen Stempel auf.
Gitarrist Max zeigt im Song Nr. 02 „ Here we are“ , daß er sein Instrument meisterhaft beherrscht. Er spielt einen frechen, hippen Blues/Rock Stil und setzt damit ein Zeichen, daß Popmusik auch härtere Töne anschlagen kann.

Fazit: EJECT haben ihren musikalischen Stil gefunden. Sie riskieren instrumental einiges und bringen damit einen neuen Klang in die Popmusik. Thunderstorm lässt uns an den Boxen verweilen und man kann die Seele baumeln lassen.

Text: Clio69

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Gnadenstoß – Review zum kommenden Album „Könige der Nacht“

Gnadenstoß – Review zum kommenden Album „Könige der Nacht“

Am 21.12.2019 veröffentlichen Gnadenstoß ihr neues Album “Könige der Nacht” . Die Aufnahmen für die 15 Songs der Platte erfolgten in einem selbst eingerichteten Studio. Lead-Gitarrist Steini war hier hauptverantwortlich für das Einrichten des Studios und hat auch die gesamte Produktion gemanaged.

„Könige der Nacht“ kann man direkt über Gnadenstoß, aber auch über die gängigen Online-Plattformen wie Spotify oder Amazon erwerben.

Die Hardrock-Band Gnadenstoß kommen aus Mittelhessen und sind: Daniel – Gesang, Timm – Gitarre, Steini – Gitarre, Simon – Bass und Al – Schlagzeug.

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01. Ouvertüre
02. Dunkle Lieder
03. Endzeit
04. Alte Tage
05. Pfad der Wölfe
06. Heute Nacht
07. Auf unser Leben
08. Bombenterror
09. Zu euren Ehren
10. Jetzt oder nie
11. Das Tier in mir
12. Schnaps und wildes Spiel
13. Es ist vorbei
14. Frei wie der Wind
15. Rausch der Ewigkeit

Nun zu meinen Eindrücken der Platte. Schon mit dem Intro „Ouvertüre“ hinterlassen die Jungs einen kleinen Schauer auf meiner Haut. Ein Gewitter, Regen und hervorragend eingespielte tragende Gitarren ziehen einen dermaßen in den Bann. Wow.

Aber auch härtere Töne gibt es auf der CD zu hören.

Erster Anspieltipp ist  Song Nr. 2 „Dunkle Lieder“. Schlagzeuger Al feuert mit seinen Drums durch den Song und treibt parallel dazu die Gitarren mit an. Im Text geht es um die Herzensangelegenheit der Band, handgemachte harte Musik in die Welt hinaus zu tragen.

Anspieltipp Nr. 2 ist „Bombenterror“ . In den ersten Sekunden fallen Bomben und man weiß sofort, worum es thematisch geht; Soldaten, die nach den Kriegseinsätzen die grausamen Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommen und diesem Alptraum vollkommen ausgeliefert sind. Auch hier muss ich Drummer Al Respekt zollen. Mit Volldampf zieht er durch das Lied und stiehlt zum Teil den Gitarren die Show.

Song Nr 10 „Jetzt oder nie“  ist mein Lieblingssong der Platte. Sänger Daniel überzeugt mich mit seinen ruhigen Gesang , er hat stimmlich einiges drauf. Denn in den etwas lauteren, rauhen Titeln schleicht sich ab und zu eine gewisse Mononität im Gesang ein. Daniel, mehr MUT! Stelle auch du dich den Herausforderungen, die du besingst! Die durchgreifenden Gitarrensolos sind unglaublich abwechslungsreich und mitreissend.

Im Song Nr .15  “Rausch der Ewigkeit” überwiegt die metallische Note den Hardrock. Die Gitarrensoli sind ein Genuss! In dem Song geht es um die Gefühlsachterbahn beim Musik schreiben.

Fazit: Das Album ist eine Mischung von Hardrock und einer Prise Metal. Eingängige Musik und auf keinen Fall einseitig, sondern eher eine gesunde Mischung von Erfahrung und neuem Tatendrang. Instrumental kann man den Jungs nichts vor machen. Es macht echt Spass, den Gitarren zu lauschen, die uns direkt vor die Bühne versetzen.
Frontmann Daniel prägt den Sound der Band entscheidend mit seiner tiefen, rauhen Stimme.

Dieses Album ist uneingeschränkt lohnenswert nicht nur für Rock-, sondern auch Metal-Liebhaber!

Text: Clio69

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