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Thekenathleten – Interview mit der Band über Selbstkrönung und „Glückspilz EP“

Für alle Leser da draußen, die die Band Thekenathleten unter Umständen nicht kennen: Wer seid ihr, wie lange gibt es euch schon?

Giö: Wir als Band haben uns 2001 gegründet, damals waren wir 5 Kumpel/Freunde allesamt Skins, die sich schon länger kannten. In uns keimte der Wunsch eine Oi! Band ins Leben zu rufen. Man beschloss dann irgendwann zusammen Musik zu machen, erst mehr schlecht als recht, was zum ersten Demo führte.
Später dann das inoffizielle 1. Album „Für Sex, Erfolg und gutes Aussehen“ als CD.
Danach entschied man sich den Stil ein wenig zu ändern und beschritt fortan die Pfade des Punk Rock. Was 2006 zu einer Zusammenarbeit mit Bandworm/Asphalt Records in Form der „Unangenehm“ – Scheibe führte.
In der Zwischenzeit gab es ein paar Besetzungswechsel, die uns ein wenig zurückwarfen. Somit konnten wir erst 2016 die F.d.W. einspielen, die wir selbst veröffentlichten – mittlerweile in Vierer-Konstellation.
Wieder verließen uns Bandmitglieder, sodass wir 2019 einen neuen Bassisten (Andy) anlernen mussten. Seit 2019 besteht die jetzige Konstellation.
2020 dann die Geburt der „Glückspilz“ als 10 Inch Vinyl.

Könich: Am Anfang der Musiker-Karriere war der Bandname das Programm für jeden Anlass. Ab 2003 wurden dann die Stimmen laut und man wollte sich musikalisch und textlich neu orientieren. Mit dem 2. Demo 2004 ist das auch ansatzweise gelungen und der Stil der Band war In-die-Fresse-Punkrock, der mit jedem weiteren Album verbessert wurde. Das „Unangenehm“-Album ist aus heutiger Sicht leider nur Wischi Waschi im Vergleich zur „F.d.W.“ oder „Glückspilz“. Die derzeitige Band Besetzung ist nach nun 19 Jahren einfach nur spitze. Man kommt prima miteinander aus und entwickelt sich stetig weiter. Das war leider nicht immer so.

Erinnert ihr euch noch daran, wie ihr euch zum ersten Mal begegnet seid und was ihr damals übereinander gedacht habt?

Giö: Da wir uns bereits kannten, stellte sich diese Frage nicht. Achim: Wir kannten uns ja nicht gleich. Wir sind ja immer zu Euren Konzerten gefahren und haben uns dadurch kennengelernt. Da hat man ja schon Sympathien für einander entwickelt. Aber zur damaligen Zeit, war ich ja noch faul am Schlagzeug. Erst als der damalige Drummer ausstieg, wurde ein Casting veranstaltet. Aber derjenige war so schlecht, dass ich erst aushilfsweise, dann aber fest dazu stieß. Und Andy möchte bestimmt auch etwas dazu sagen. Andy: Ich hab die Athleten das erste Mal im September 2019 auf ihrem Volljährig-Konzert gesehen. Später wollte es der Zufall, dass sie einen neuen Bassisten über Facebook suchten. Und ich hab mich halt gemeldet. Dann Proben, Studio, Video – der Rest ist Geschichte. Könich: Einige unserer Fans haben damals vor der Bühne die Kuh fliegen lassen und standen dann später tatsächlich bei uns im Proberaum. Mir fallen da Achim, Stramme oder Der da Lehm ein. Da wusste man vorher welche Laus man sich in den Pelz setzt.

Herzlichen Glückwunsch zu euer wirklich geilen Punkrock- Platte! Mir persönlich gefällt es richtig gut: guter Sound und fette Riffs gibt es auf die Ohren. Wie zufrieden seid ihr selbst mit eurem Werk?

Giö: Wir sind mehr als zufrieden mit den 4 Songs der 10 Inch. Es wurde alles so umgesetzt wie wir es wollten, sowohl akustisch als auch visuell. Achim: Erstmal vielen Dank. Wir sind sehr zufrieden mit der Platte, wobei man sagen muss, dass man mit solch einem Feedback in so einer Zeit nicht gerechnet hat. Denn die Leute kaufen ja quasi die Katze im Sack. Sie kennen 2 Lieder, weil diese auf YouTube laufen. Normalerweise würde man ja eine Record-Release-Party machen. Diese ist aber ausgefallen und so sind wir mehr als zufrieden mit der Resonanz der Leute.

Erzählt mal was über den Entstehungsprozess der EP…

Giö: Im November enterte Andy J. die Planken der T.A. Galeere und wollte mitrudern. Er mauserte sich schnell zum Taktgeber und verschaffte uns ordentlich Schub. Dies führte zum Studiobesuch, 10 Inch Veröffentlichung, 2 professionellen Videos und neuen Shirts. Achim: Man merkte schon, dass die Songs in eine andere Richtung gehen würden, als dass, was man von uns aus der Vergangenheit kennt. Das liegt natürlich mit an Andy, aber auch an unserer Reife und auch den musikalischen Geschmäckern. Wir hatten das Gefühl, dass man in der jetzigen Konstellation etwas völlig Untypisches machen kann. Und das haben wir dann einfach gemacht.

Welcher Song der CD liegt euch am meisten am Herzen?

Giö: Einen Song zu favorisieren ist schwierig, da sie alle unterschiedlich sind. Ich könnte mich auch nicht entscheiden, da ich zwischen „Glückspilz“ und „Antiathletische Aktion“ schwanke. Achim: Ich gebe Giö recht. Es ist sehr schwer sich für einen zu begeistern. Alle 4 Songs haben ihre Aha-Momente. Ich würde mich aber dennoch für „Militante Mütter“ entscheiden, weil der einfach näher an der Realität ist. Andy: Für mich eindeutig „Antiathletische Aktion“ – das Lied war unser Angstsong und ist erst im Studio fertig geworden, einige Ideen sind auch spontan erst im Studio entstanden. Könich: Mein Lieblingslied auf der „Glückspilz“-EP ist mit kleinem Vorsprung die Saga von den Militanten Müttern. Das Lied spricht mir aus der Seele und ist so schön unglaublich brutal.

„Militante Mütter“ ist ein sehr rasanter und textlich provokanter Song. Was möchtet ihr mit diesem Song uns mitteilen?

Giö: Es ist persönliches Erleben, viele von diesen Individuen denken, sie wären der Nabel der Welt. Klar ist es ok Mutter zu sein und auf seinen Nachwuchs zu achten, aber dann überall im Weg zu stehen und andere zu behindern ist fragwürdig. Die soziale Verrohung treibt seltsame Blüten, auch die M.M. sind maßgeblich daran beteiligt, da sie sich selbst zu wichtig nehmen. Wir prangern das an. Achim: Grundsätzlich hätte es in dem Song jeden treffen können. Der Song hätte auch militante Rentner, Fahrradfahrer, Autofahrer, Außerirdische heißen können. Die Mütter stehen also nur als Symbol für, wie Gio schon sagt, die Gesellschaft. Wenn man mal guckt, ist es irgendeine Personengruppe, die am wenigsten Rücksicht im öffentlichen Leben nimmt. Aber wiederum volle Rücksicht erwartet. Natürlich sind nicht alle so und man sollte dem Song auch mit etwas Augenzwinkern und Humor begegnen. Schließlich sind wir alle irgendwie militante Mütter.

Wo wurde euer aktuelles Musikvideo „Glückspilz“ gedreht? Und wie kam es zur Krönung eures Frontmannes?

Giö: Das Video wurde komplett in Halle gedreht, unter Mitwirkung von langjährigen Wegbereitern. Der Könich ist der Monarch der Arbeiterschaft, der sich eines Tages selbst krönte. Er wollte seine Untertanen in die Schranken weisen, inkl. seiner Bandmitstreiter. Nur einer widersetzt sich seit Jahren dieser Praxis, nämlich der renitente Giö. Achim: Wie es in einer guten Demokratie ist, krönt sich der Könich selbst. Wir sind halt nicht so stark, sehen nicht so gut aus und haben auch nicht so einen schönen Bauch. Deshalb ist er unser Könich. Und hätten wir ihn nicht, wäre auch sein Einmarschlied nicht entstanden. Könich: Als Könich (Musicvideo „Der Könich“) selbst ernannt und oft verkannt halte ich das Zepter fest in meiner Hand. Ich finde, ich war und bin ein guter Könich, der seine Untertanen stets gut behandelt. Nur einer in der Band hat mit meiner Unterdrückung bis zum heutigen Tage noch seine Probleme. Aber wenn ich demnächst meine Hyzüpei (Hypetzüchtigungspeitsche) im Proberaum schwingen lasse, wird ihm das Lachen schon noch vergehen. Ganz nach Kinski-Manier gibt es eine auf die Fresse du —Piiiieeep —. Ups jetzt habe ich mich ein bisschen vergessen.

Musicvideo „Glückspilz“


Wie oder Wo kann man „Glückspilz“ käuflich erwerben?

Achim: Bei uns, auf facebook.com/Thekenathleten2001 oder unter www.thekenathleten.com

Und da haben wir es auch schon geschafft. Hier ist noch etwas Platz für eure letzten Worte, Grüße oder was euch gerade einfällt…

Achim: Dankepopanke Andy: Wir sind natürlich immer auf der Suche nach Konzerten, Festivals oder Clubs, wo sich die Athleten von der Theke anständig präsentieren können. Live sehen kann man uns an diesen epischen Abend: 19.12.2020 in Bitterfeld in der Festung mit WK7 und Thoraxx (begrenzt auf ca. 200 Zuschauer). Weitere sind in Planung!  Giö: Grüße an alle, die uns kennen und trotzdem mögen.

Danke Thekenathleten für das kleine Interview mit Musicworld 

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Interview mit „Der Ole“ zum kommenden Album „Durch die Zeit“

Interview mit „Der Ole“ zum kommenden Album „Durch die Zeit“

Hallo Ole, erst mal Glückwunsch zum neuen Album. Wann und warum sind Sie Sänger/Musiker geworden?

Lieben Dank. Ich habe als Jugendlicher angefangen zu musizieren, Lieder zu schreiben, in verschiedenen Bands zu spielen. Musik war für mich immer eine Möglichkeit Menschen und Städte kennenzulernen, Abenteuer zu erleben und natürlich auch immer eine Möglichkeit, um seine Gedanken zu verarbeiten. Mit dem Nebeneffekt, dass man auch ein bisschen provozieren kann. (Fotoquelle: Künstler)

Wie würden Sie sich selbst in ein paar Worten charakterisieren?

Privat bin ich sehr ruhig und bodenständig. Ich brauche kein Chaos. Für meine wenigen Ausbrüche nutze ich mein Musiker-Dasein.  

Mit „Durch die Zeit “ haben Sie kürzlich ihr neues Album veröffentlicht. Inwieweit ist es eine Weiterentwicklung? Welche Idee steckt dahinter?

Mein letztes Solo-Album „In Grund und Boden“ war ein entspanntes Album. Ich mag jedoch keine Wiederholungen, daher wollte ich etwas anderes. „Durch die Zeit“ hat deutlich mehr Ecken und Kanten. Ich habe mit der Platte zwar nicht das Rad, aber mich ein Stück weit selber neu erfinden dürfen. Die Gesamtidee mit den mehr als 120 Gastmusikern war allerdings schon ein langjähriger Wunsch. Die Produktion hat sehr viel Spaß gemacht.

Wer und was inspirierte Sie für dieses Album?

Meine Inspirationen sind ein Zusammenspiel aus meiner Familie und den Menschen, mit denen ich Musik machen darf. Insbesondere mit Amadeus Sektas, der beide Alben auch produziert und mitkomponiert hat.

Was wollen Sie mit ihren Songs bei ihren Hörern auslösen? (z.Bsp  Nr. 10 „Bullenstaat“ und  Nr. 12 „Die Amsel mit dem Drosselbart“)

Ich verzichte seit fast 25 Jahren auf den Konsum von Fleisch, lebe seit einigen Jahren auch vegan. Ich habe nie ein großes Thema daraus gemacht – vielleicht hatte ich deswegen nun Lust „Bullenstaat“ zu schreiben und zu veröffentlichen. „Die Amsel mit dem Drosselbart“ ist ein Lied, welches nicht aus meiner Feder stammt. Uli Luciano hat es geschrieben, der kürzlich verstorbene Bodo Staiger von Rheingold hat es komponiert. Für mich ist es eine Ehre ein Lied von den beiden singen und spielen zu dürfen. Zwei große Männer der deutschen Musik. Was die Lieder bei den Hörern auslösen sollen? Ich weiß es nicht. Aber ich freue mich auf jedes Feedback.

Wie verlief die Produktion. Was war so besonders daran?

Die Tür im Studio war fast ein Jahr weit geöffnet. Wie schon erwähnt sind tolle Menschen ins Studio gekommen und haben in kleineren und größeren Rollen mitgemacht. Manche haben Ihre Beiträge uns auch per Dropbox zugesendet, weil nicht jeder in unsere Ecke lebte. Dirk Schlömer von Ton Steine Scherben, Michael Beckmann von den Rainbirds und Suurbiers, Thomen von Blind Guardian und Archi von der Terrorgruppe sind zum Beispiel Musiker, die ich schon als Kind und als Jugendlicher abgefeiert und bewundert habe. Ich freue mich wahnsinnig, dass alle Gastmusiker mitgemacht haben.

Es ist ja eine Tour geplant. Nach so einer langen Pause, wie bereiten Sie sich vor?

Völlig entspannt. Ich habe das Glück eine – menschlich und musikalisch – mega starke Band im Rücken zu haben. Wir entscheiden viele Schritte spontan. Und ehrlich gesagt proben wir auch nicht so viel. Mit 13 Musikern ist es schwierig Probetermine zu finden. Aber die Konzerte werden bestimmt gut.

Über welche Plattformen kann man „Durch die Zeit“ kaufen?

Das Album wird am 8. Mai 2020 veröffentlicht und ist als Box, Vinyl und CD ab jetzt überall vorzubestellen.

Ich danke für das Interview und wünsche Ihnen viel Erfolg mit ihrem Projekt.

…Facebook
…YouTube

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Interview über das neue Musikprojekt von Antlitz

Interview über das neue Musikprojekt von Antlitz mit Daniel, Anthony und Christopher

Antlitz bedeutet übersetzt Gesicht. Gibt es eine Geschichte zu eurem Bandnamen?
Es war eine nicht schlafreiche Nacht, in welcher das Interesse an altdeutschen Wörtern geweckt wurde. Somit haben wir spontan entschieden, dass es einer von unserer Favoritenliste werden wird. Darauf hin, haben wir uns letztendlich entschlossen, dem Projekt den Namen Antlitz (Gesicht) zu verleihen. (Fotoquelle:Band)

Eure Texte sollen emotional und gefühlvoll sein. So schreibt ihr auf Facebook. Und eure Musik dazu (Ausschnitt Facebookvideo) sehr dramatisch und düster. Welches Genre erwartet uns?
Genre bedeutet gleichzeitig eine Grenze. Diese wollen wir uns nicht in den Weg stellen. Unser Ziel ist keine Einordnung unserer Musik, sondern ein offenes Musikprojekt welches mit viel Freude gepaart ist.

Zwei Band-Mitglieder sind ja alte Hasen in der Rockszene. Sind oder waren diese rockigen Erfahrungen hinderlich für dieses neue Projekt?
Da fragen wir uns, was definiert eigentlich eine Band? Können wir uns Band nennen? Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass das Wort „Projekt“ uns besser beschreiben würde. So kommen wir vorerst von einer Einordnung in die bekannte „Schublade“ weg. Wenn wir unsere Vergangenheiten betrachten, erhalten wir einen  Mix aus E-Gitarren, Streichern, Synthesizern und viel Bass. Wir lassen uns einfach kein Hindernis in den Weg stellen.

Gab es schon früher den Gedanken etwas NEUES auf die Beine zu stellen?
Nein.

Wie habt ihr euch kennengelernt und beschlossen, zusammen Musik zu machen?Anthony und Christopher kannten sich schon seit der Kindheit. Es fing wahrscheinlich auf dem Spielteppich an. Viele Zeit später, ist Daniel in die Nachbarschaft gezogen und die Freundschaft begann. Christopher war Produzent der letzten Lieder der Band, in welcher Anthony und Daniel als Musiker aktiv waren. Nachdem Anthony und Daniel diese verlassen hatten, gab es ein spontanes Zusammentreffen mit der Idee, gemeinsam Musik zu machen. Aus dieser Idee, ist das Projekt Antlitz entstanden.

Wie sieht bei euch eine Bandprobe aus. Denn es sind ja neue Instrumente in euren Proberäumen eingezogen  Wer spielt welches Instrument?
Dieses soll bis auf weiteres unser Geheimnis bleiben.

Wie waren die ersten Reaktionen aus dem Freundeskreis?
Diese waren von Anfang an sehr positiv.

Was erwartet uns in der musikalischen Zukunft von Antlitz?
Es erwartet ein Gemälde, welches immer neue Farben und Muster gemalt bekommt. Wie dieses aber am Ende aussehen wird, bleibt der Zukunft überlassen.

…Antlitz auf Facebook

Ich danke für das Interview und wünsche Antlitz viel Erfolg mit ihrem Projekt.

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Interview mit der Rockband Wolfsklinge

Interview mit der Band Wolfsklinge

1. Wolfsklinge wurde 2009 gegründet. 2019 soll euer aktives musikalisches Jahr werden. Wo wart ihr in den vergangenen 10 Jahren?
Die ersten 4 Jahre waren wir damit beschäftigt, dem Ausbau unseres Proberaumes und das Kennenlernen der Instrumente. Keiner hatte zuvor ein Instrument in der Hand… Naja, mal ne Triangel im Musikunterricht, aber dann hörte es schon auf. Die restlichen 6 Jahre waren wir mit proben und Songs schreiben beschäftigt. Bis auf ein paar Gigs (Geburtstage, Eishockeyfeste und ein Gig in ner Kneipe) gab es live nicht viel.

2. Für die, die euch nicht kennen: wie würdet ihr eure Musik/Genre beschreiben?
Das lasst sich schwer definieren. Eine Mischung aus OI, Streetrock und Punkrock .

…YouTube

3. Welche Rolle spielt eure Herkunft für eure Musik und für euch als Band?
Unsere Herkunft spiegelt sich in unseren Songs wieder.
In unseren Texten geht es um Erlebtes, Verluste und Suff.

4. „ Bis In Alle Ewigkeit“ ist euer erster veröffentlichter Demosong. Welche Themen   möchtet ihr mit euren Texten/Songs  ansprechen?
Unsere Texte beinhalten Themen aus unserer Lebenswelt, aber auch teilweise aus gesellschaftskritischen Problemen. Was der Song „Kranke Liebe“ oder auch „Voll auf Hass“ verdeutlichen soll.

5. Wie entsteht so ein Song bei euch?
Die meisten Songs sind spontane Eingebungen. In der Regel entsteht erst der instrumentale Part, wozu ein Text ausschließlich geboren wird .

6. Wenn wir in der Deutschrock Geschichte ein Stück zurück gehen, welche Bands oder Musiker haben Euch inspiriert?
Unsere musikalische Prägung begann weit vor dem Begriff Deutschrock. Wir hörten Querbeet. Von Wizo über Blink 182 bis zu den Onkelz.

7. In Deutschland spalten sich oft die Meinungen was den Deutschrock betrifft. Wie stehst ihr zu den kontroversen Diskussionen, die seit einigen Jahren über die ein oder andere Band geführt werden? (Freiwild, Onkelz )
Diese Namen sollte man nach unserer Meinung nicht in einem Satz zusammen nennen. Onkelz haben mit Deutschrock nichts zu tun. Onkelz sind Onkelz!
Grundsätzlich können wir die Diskussion nicht nachvollziehen, da es schwer ist dort eine Grenze zu ziehen. Dennoch ist für uns Deutschrock kein Rechtsrock.

8. Funfact über eure Band?
Einer unserer Fun Facts kostet 6,49 Euro pro Kasten und begleitet uns in jeder Probe
Außerdem erfreuen wir uns über diverse Winde von Bandmitgliedern. Es hilft dann nur noch die Flucht ins Freie.

9. Nun dürft ihr euren Fans oder denen, die es noch werden wollen, gerne noch etwas mitteilen.
Natürlich freuen wir uns über jeden neuen Fan. Jeder einzelne ist recht herzlich eingeladen, bei uns im Proberaum auf ein Bier vorbei zu schauen.
Dafür stehen wir mit unserem Namen.

Danke Wolfsklinge für das kleine Interview mit Musicworld 

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Interview – Rockband Shoes Without Souls: „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll bring’n uns ins Grab“

Interview mit der Rockband „Shoes Without Souls“

Wie wurde Musik euer Leben?
Einige von uns kamen schon in frühen Kindheitstagen mit „Musik-machen“ in Berührung. Wir alle haben auch schon früh angefangen mit ersten Banderfahrungen, Schulbands, Coverbands… das alles haben wir durchgemacht bis wir uns dann irgendwann gefunden haben.

Euer Bandprofilfoto zeigt euch im Stil einer Animationsserie. Versteckt ihr euch hinter diesem Bild?
Nein, einen Grund zum Verstecken haben wir nicht. Viel mehr sind wir alle mit eben dieser Serie groß geworden und lieben sie bist heute, sie ist lustig, kreativ, zeitweise tiefsinnig und gesellschaftskritisch, so wie wir mit unseren Texten. Nerds sein und Mukke machen schließt sich nicht aus. Wer uns kennt findet das authentisch, wer uns nicht kennt wird uns kennenlernen.

Songs wie „Großraumdisco“, „Gangbang“ und „Berufe“ findet man auf eurem aktuellen Album „Sell your Soul (for Rock´n Roll)“. Was sind das für Themen und kann man diese Titel ernst nehmen?
In erster Linie sind es Themen, die uns spontan dazu animiert haben einen Song zu schreiben. Es ist wie immer in der Kunst, was Ernst und was Fantasie und Schund ist entscheidet der Betrachter.

Was ist das Besondere an eurer Musik?
Alles kommt aus einer Hand, vom Song-writing über Komposition, Recording und Master, das hört man bei jedem Track.

Warum habt ihr gerade diesen musikalischen Weg eingeschlagen?
Wir haben den einen oder anderen Umweg in Kauf genommen um auf diesem Weg anzukommen, wann wir die nächste Abbiegung nehmen wird sich zeigen. Aktuell fühlen wir uns in unserem Genre ganz wohl.

Es gibt ja wirklich viele Rockbands in Deutschland, was unterscheidet euch von den anderen?
Wahrscheinlich die Genügsamkeit, wir machen uns gerne unnötig Arbeit um einen Grund zu haben zusammen zu sitzen und ne gute Zeit zu haben.

Habt ihr Tipps für angehende Rocker?
Schätzt euch realistisch ein, ein voller kleiner Club mit 30 Besuchern ist geiler als ne Turnhalle mit 70 Zuhörern.
Zahlt kein Geld für Auftrittsmöglichkeiten, Bier und Sprit muss immer rumkommen.

Werdet ihr irgendwann in den Rockerruhestand gehen oder wird man euch in einigen Jahrzehnten von der Bühne tragen müssen?
Wenn es nach uns geht, gibt’s definitiv kein Zurück mehr – „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll bring’n uns ins Grab“

Danke Shoes Without Souls für das kleine Interview mit Musicworld 

(Fotoquelle:Band )

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CoBo – Interview mit Rock-und Metalbands von Musicworld

CoBo (Alternative Grunge Punk) -Interview mit Rock -und Metalbands von Musicworld

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1. Wie weit würdet ihr als Band gehen, um auf dem ein oder anderen Festival spielen zu dürfen?
Weit, was unser Engagement, den Einsatz und die Bereitschaft betrifft. Die kommenden Gigs spielen wir um einen geilen unvergesslichen Abend mit allen anwesenden Musikern und Zuschauern zu feiern.

2. Was haltet ihr von den vielen Votings, die kurz vor einem Festival noch stattfinden?
Kann es in der Musik überhaupt Gewinner und Verlierer geben?
Meiner Meinung nach haben jede Musik, jeder Stil und jeder Musiker eine Berechtigung. Ob es Erfolg hat oder nicht, ist eine subjektive Entscheidung der Konsumenten. Musik kann noch so gut sein, wenn keiner konsumiert, wirds nix mit dem Erfolg. Trotzdem muss die Musik technisch oder harmonisch einwandfrei sein. Vielseitigkeit ist enorm wichtig, denke ich, und ob ich das eine mehr oder weniger mag, spielt in meinen Augen keine Rolle. Je mehr ich kann und umso offener ich bin, vielseitiger ich mich beschäftige, unter anderem auch mit Schlagern oder Pop oder oder oder, desto besser…. weil ich mir mehr Möglichkeiten schaffe. Aber um zur Frage zurück zu kommen, die voraus ging, muss ich sagen, dass ein Festival vom Publikum getragen wird und das möchte halt ein Produkt und eine Vorauswahl muss getroffen werden, um Erwartungen zu erfüllen.
Ich finde jedoch das immer auch junge Talente und unbekannte Künstler eine Chance bekommen sollten .

3. Wenn euer Band-Leben verfilmt würde: Welche Band würde Euch spielen?
Jhonny Cash.

4. Was macht für euch einen guten Support/-er aus?
Ein guter Supporter ist erster Hauptact.

5. Welche Festivals sind eure Favoriten und warum?
Wir haben noch nicht auf vielen gespielt. Wir freuen uns einfach darauf, spielen zu können und sind bereit für den Kick des Lampenfiebers, das Risiko, den Mut, die Freiheit zu spüren und im besten Fall etwas bewegen zu können.

6. Würdet ihr einem Bandcontest zustimmen, wenn es nur um den Deutschrock geht?
Es gibt ein paar deutsche Nummern von uns, aber wir singen hauptsächlich in Englisch.

7. Was macht für euch guten Deutschrock aus ?
Ich persönlich finde sehr wenige deutsche Lieder gut, wobei das natürlich immer auch geschmacksabhängig ist . Deshalb möchte ich da kein Urteil fällen.

8. Mit welcher Band würdet ihr gern mal zusammen spielen und mit welcher nicht?
Wir würden mit jeder Band gerne spielen, mit deren Grundsatz wir übereinkommen. Denn ich denke, man hat als Künstler eine gewisse Verantwortung, denn was auch immer du schaffst, wirkt. Mal mehr, mal weniger. Also könnte ich mit keiner Band spielen, die zum Mord aufruft oder Intolleranz und Gewalt verherrlicht, egal ob links, rechts, mitte oder sonst wo. Und ob Musik verdummt, Gänsehaut hervorruft oder nachdenklich macht, liegt in der Hand des Künstlers und ich könnte folglich mit keiner Band spielen, die seelisch verletzt oder auf falsche Wege lenkt.Musik ist tatsächlich ein Faktor zur Entfaltung, Meinungsbildung und Überzeugung. Um abzuschließen würde ich sagen, mit keiner Band, die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst ist .

9. „Sex, Drugs & Rock’n’Roll“—ein Spruch, der durch die Exzesse legendärer Rockgrößen wie Guns N‘ Roses, Black Sabbath oder den Rolling Stones zum Lebensmotto eines jeden Pubertierenden wurde. Ist dieser Spruch immer noch hinter den Kulissen aktuell?
Auch wir haben den einen oder anderen Exzess hinter uns.
Weiter äußer ich mich nicht.

10. Wie kommt man an heiße Frauen nach einem Konzert?
Ich denke Mick Jagger kann diese Frage weitaus besser beantworten.
Entweder man hat es oder man hat es nicht .

11. Habt ihr auch manchmal die Schnauze voll voneinander?
Nö.

12. Was geht bei euch so im Proberaum ab, wenn ihr mal keine Lust zum Proben habt?
Proben und Diskussionen über vieles.

Danke Nico (Sänger der Band)

(Foto:Band)

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