AdvenA

Progressive Metal aus Bad Griesbach im Rottal

Die aktuelle Besetzung der Band steht seit Anfang 2017:

Vocals – Daniel ‚Dan‘ Esterbauer
Lead-Gitarre – Christoph ‚Chris‘ Kohlmeier
Rhy-Gitarre & Vocals – Dominik ‚Dodo‘ Jagenteufel
Drums – Dennis Stirner
E-Bass – Florian ‚Gumpi‘ Gumpoldsberger

Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit

– Herbert von Karajan

Mit diesem Zitat, ist die Natur der Metal-Szene im Jahre 2017 vor allem auf den kleinen Bühnen der Bundesrepublik sehr gut auf den Punkt gebracht.

Höchste Zeit, aus dem Klischee auszubrechen und auch mal ein Paar eher ungewöhnliche Sounds erklingen zu lassen. „Eher ungewöhnlich“ gibt’s in der Musik aber leider nicht. Etwas abgedroschen bezeichnet man das Ganze hier als „Progressive“…und genau an diesem Begriff kann man sich in der heutigen Zeit wunderbar austoben.

Hört man den Ausdruck „Progressive“ im musikalischen Kontext, erklingt bei manch einem vor dem inneren Ohr sofort der bekannte Sound einer Hammond B3. Diese ist heute dem Sampler gewichen, was die Soundvielfalt natürlich drastisch erhöht und noch viel unmittelbarere Facetten in die Musik bringt.

Genau hier setzt die Grundidee hinter unserer Musik an, die präsenten Einflüsse aus Melodic Death Metal und Metalcore mit den modernen Sounds aus der elektronischen Klangschmiede zu vereinen. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf Ambiente und Melodik, wie man es von überwiegend finnischer Seite (z.B. Children of Bodom, Wintersun, Kalmah) her kennt, sondern auch Einflüsse aus Film- und Trailermusik sollen mit einfließen, um die ihnen eigene Dramatik mit der Intensität und der Geschwindigkeit von modernem Metal zu verbinden. Da das alles schwer in eine vorgefertigte Schublade passt und folglich auch nicht ganz einfach zu beschreiben ist, schimpfen wir uns liebevoll „Progressive Death Metal“, und es gilt, diesem Begriff gerecht zu werden.

Doch beginnen wir mit einer kurzen Zeitreise ins Jahr 2012.

Mit einer schon halbwegs klaren Vorstellung von der Musik, gründen Chris (Kolias) und Flo (Havemann) in Bad Griesbach im Rottal die Band AdvenA.

Der Name entspringt der Idee selbst. Advena (lat. „Der Fremde“) nimmt direkt Bezug auf den neuartigen Klang in der Musik und wirkt ganz nebenbei dem Trend immer längerer Bandnamen der Marke „Band of the Bandname“ etwas entgegen.

Die Songs waren bereits geschrieben, der Proberaum schnell arrangiert und auch die Instrumentalisten ließen nicht lange auf sich warten.

Bis zur heutigen Besetzung, sollte noch der ein oder andere Wechsel von Statten gehen, bis im Jahr 2016 endlich alles richtig sitzt und die fünf Jungs mit einem Durchschnittsalter von frischen 22 Jahren zu einer musikalischen Einheit gewachsen sind. Mit Daniel (Vocals), Chris (Gitarre), Dodo (Gitarre), Dennis (Drums) und Gumpi (Bass) ist die Runde komplett und die ersten Konzerte können beginnen!

Dabei gilt von Anfang an das Motto: „Keine Gefangenen!“: Ein professioneller Web-Auftritt, selbst entworfenes Merchandise, eigene Buchführung, selbstständiges Booking, ein eigenes professionell eingerichtetes Tonstudio, eine voll funktionsfähige PA-Anlage im Proberaum, höchstwertiges Equipment. Von jeder Seite wurden Zeit, Geld und Arbeit investiert, um schnell deutlich zu machen, dass es nicht auf ewig bei den lokalen Bühnen bleiben soll, sondern dass die fünf Jungs zu weitaus Größerem motiviert sind.

Dabei kann sich die Ausbeute nach einem Jahr absolut sehen lassen! Knapp 15 absolvierte und ebenso viele kommende und geplante Auftritte, von ganz Bayern, bis in den Norden Deutschlands und kleinen Touren nach Tschechien, Österreich und Kroatien. Auch auf dem ein oder anderen Festival (z.B. Food Rock – mit Serenity, Hämatom, J.B.O. und Rage), hat man AdvenA im ersten Jahr bereits angetroffen. Beim SPH-Bandcontest, steht die Band aktuell im Regionalfinale (Runde 3).

Parallel dazu lief auch die Produktion des ersten Albums „Realität“, welches eigenständig vermarktet und vertrieben wird, und auf jeder größeren Musikplattform zu finden ist.

Abschließen möchte ich den Stand der Band mit einem erneuten Zitat des eingangs erwähnten österreichischen Dirigenten:

Wer all seine Ziele erreicht, hat sie zu niedrig gewählt

– Herbert von Karajan

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