Andy Frei- Review über die kommende EP „Fort von hier“

Am 16.10.2020 veröffentlicht Andy Frei seine erste EP „Fort von hier“. Die Musikproduktion und Cover wurden von Martin Bauschke übernommen. Backings sind von Jan Pinter und alle Texte und Vocals sind natürlich von Andy. 6 Songs + Intro sind auf der CD zu finden; ab November 2020 wird sie im Handel erhältlich sein.

1. Intro
2. Flieg mit mir
3. Meine Ambition
4. Fort von hier
5. Die Hoffnung stirbt zuletzt
6. Beste Freunde
7. Outro

Zu Beginn möchte ich bemerken, daß Andy ein ganz besonderer Künstler/Mensch ist. Sein Weg bis zu dieser EP war nicht ganz so einfach. Es gab viele Neider, die seine Internetpräsenz sehr steinig machten. Aber er schaffte es immer wieder zurück, und seine Fans blieben ihm treu. Die Liveauftritte mit seinem Sohn im Proberaum sind immer wieder sehr herzlich. Andy hat eine hervorragende Gesangsstimme, die einem oft unter die Haut geht. „Flieg mit mir“ ist so ein Lied. Sein neues Label „Mike`s Music Records“ ermöglichte ihm die Präsentation von Song Nr.3 „Meine Ambition“ bei My TV Plus . In Moritzburg /Fasanenschlösschen fanden die Aufnahmen statt. Viktoria Herrmann moderierte diese Sendung namens „Hitcocktail Moritzburg“  . Andy hat mit Leichtigkeit die verschiedenen Szenen gemeistert und nebenbei auch noch neue Fans gewonnen. Ich durfte am Schloss Moritzburg dabei sein und kann nur sagen, ein echt cooler Typ.
„Meine Ambition“ ist ein rockiger Song und beschreibt die vielen Höhen und Tiefen in seinem bisherigen Leben. Song Nr.5 „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ beginnt mit dem Ticken einer Uhr. Andy besingt in diesem Lied die Uhr des Lebens eines verstorbenen Freundes -die Hoffnung, die man noch hatte, und die letzten Sekunden, bevor er gegangen ist. Ein Song der mich sehr bewegt!

Fazit: Andy Frei hat eine hervorragend produzierte EP aufgenommen. Ergreifend-emotionale Songs mit einem Schuss Rock erwarten den Hörer. Andy und seine Lieder sind unverzichtbar in der Musikwelt.

Text: Clio69/Bertram

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Thekenathleten – Interview mit der Band über Selbstkrönung und „Glückspilz EP“

Für alle Leser da draußen, die die Band Thekenathleten unter Umständen nicht kennen: Wer seid ihr, wie lange gibt es euch schon?

Giö: Wir als Band haben uns 2001 gegründet, damals waren wir 5 Kumpel/Freunde allesamt Skins, die sich schon länger kannten. In uns keimte der Wunsch eine Oi! Band ins Leben zu rufen. Man beschloss dann irgendwann zusammen Musik zu machen, erst mehr schlecht als recht, was zum ersten Demo führte.
Später dann das inoffizielle 1. Album „Für Sex, Erfolg und gutes Aussehen“ als CD.
Danach entschied man sich den Stil ein wenig zu ändern und beschritt fortan die Pfade des Punk Rock. Was 2006 zu einer Zusammenarbeit mit Bandworm/Asphalt Records in Form der „Unangenehm“ – Scheibe führte.
In der Zwischenzeit gab es ein paar Besetzungswechsel, die uns ein wenig zurückwarfen. Somit konnten wir erst 2016 die F.d.W. einspielen, die wir selbst veröffentlichten – mittlerweile in Vierer-Konstellation.
Wieder verließen uns Bandmitglieder, sodass wir 2019 einen neuen Bassisten (Andy) anlernen mussten. Seit 2019 besteht die jetzige Konstellation.
2020 dann die Geburt der „Glückspilz“ als 10 Inch Vinyl.

Könich: Am Anfang der Musiker-Karriere war der Bandname das Programm für jeden Anlass. Ab 2003 wurden dann die Stimmen laut und man wollte sich musikalisch und textlich neu orientieren. Mit dem 2. Demo 2004 ist das auch ansatzweise gelungen und der Stil der Band war In-die-Fresse-Punkrock, der mit jedem weiteren Album verbessert wurde. Das „Unangenehm“-Album ist aus heutiger Sicht leider nur Wischi Waschi im Vergleich zur „F.d.W.“ oder „Glückspilz“. Die derzeitige Band Besetzung ist nach nun 19 Jahren einfach nur spitze. Man kommt prima miteinander aus und entwickelt sich stetig weiter. Das war leider nicht immer so.

Erinnert ihr euch noch daran, wie ihr euch zum ersten Mal begegnet seid und was ihr damals übereinander gedacht habt?

Giö: Da wir uns bereits kannten, stellte sich diese Frage nicht. Achim: Wir kannten uns ja nicht gleich. Wir sind ja immer zu Euren Konzerten gefahren und haben uns dadurch kennengelernt. Da hat man ja schon Sympathien für einander entwickelt. Aber zur damaligen Zeit, war ich ja noch faul am Schlagzeug. Erst als der damalige Drummer ausstieg, wurde ein Casting veranstaltet. Aber derjenige war so schlecht, dass ich erst aushilfsweise, dann aber fest dazu stieß. Und Andy möchte bestimmt auch etwas dazu sagen. Andy: Ich hab die Athleten das erste Mal im September 2019 auf ihrem Volljährig-Konzert gesehen. Später wollte es der Zufall, dass sie einen neuen Bassisten über Facebook suchten. Und ich hab mich halt gemeldet. Dann Proben, Studio, Video – der Rest ist Geschichte. Könich: Einige unserer Fans haben damals vor der Bühne die Kuh fliegen lassen und standen dann später tatsächlich bei uns im Proberaum. Mir fallen da Achim, Stramme oder Der da Lehm ein. Da wusste man vorher welche Laus man sich in den Pelz setzt.

Herzlichen Glückwunsch zu euer wirklich geilen Punkrock- Platte! Mir persönlich gefällt es richtig gut: guter Sound und fette Riffs gibt es auf die Ohren. Wie zufrieden seid ihr selbst mit eurem Werk?

Giö: Wir sind mehr als zufrieden mit den 4 Songs der 10 Inch. Es wurde alles so umgesetzt wie wir es wollten, sowohl akustisch als auch visuell. Achim: Erstmal vielen Dank. Wir sind sehr zufrieden mit der Platte, wobei man sagen muss, dass man mit solch einem Feedback in so einer Zeit nicht gerechnet hat. Denn die Leute kaufen ja quasi die Katze im Sack. Sie kennen 2 Lieder, weil diese auf YouTube laufen. Normalerweise würde man ja eine Record-Release-Party machen. Diese ist aber ausgefallen und so sind wir mehr als zufrieden mit der Resonanz der Leute.

Erzählt mal was über den Entstehungsprozess der EP…

Giö: Im November enterte Andy J. die Planken der T.A. Galeere und wollte mitrudern. Er mauserte sich schnell zum Taktgeber und verschaffte uns ordentlich Schub. Dies führte zum Studiobesuch, 10 Inch Veröffentlichung, 2 professionellen Videos und neuen Shirts. Achim: Man merkte schon, dass die Songs in eine andere Richtung gehen würden, als dass, was man von uns aus der Vergangenheit kennt. Das liegt natürlich mit an Andy, aber auch an unserer Reife und auch den musikalischen Geschmäckern. Wir hatten das Gefühl, dass man in der jetzigen Konstellation etwas völlig Untypisches machen kann. Und das haben wir dann einfach gemacht.

Welcher Song der CD liegt euch am meisten am Herzen?

Giö: Einen Song zu favorisieren ist schwierig, da sie alle unterschiedlich sind. Ich könnte mich auch nicht entscheiden, da ich zwischen „Glückspilz“ und „Antiathletische Aktion“ schwanke. Achim: Ich gebe Giö recht. Es ist sehr schwer sich für einen zu begeistern. Alle 4 Songs haben ihre Aha-Momente. Ich würde mich aber dennoch für „Militante Mütter“ entscheiden, weil der einfach näher an der Realität ist. Andy: Für mich eindeutig „Antiathletische Aktion“ – das Lied war unser Angstsong und ist erst im Studio fertig geworden, einige Ideen sind auch spontan erst im Studio entstanden. Könich: Mein Lieblingslied auf der „Glückspilz“-EP ist mit kleinem Vorsprung die Saga von den Militanten Müttern. Das Lied spricht mir aus der Seele und ist so schön unglaublich brutal.

„Militante Mütter“ ist ein sehr rasanter und textlich provokanter Song. Was möchtet ihr mit diesem Song uns mitteilen?

Giö: Es ist persönliches Erleben, viele von diesen Individuen denken, sie wären der Nabel der Welt. Klar ist es ok Mutter zu sein und auf seinen Nachwuchs zu achten, aber dann überall im Weg zu stehen und andere zu behindern ist fragwürdig. Die soziale Verrohung treibt seltsame Blüten, auch die M.M. sind maßgeblich daran beteiligt, da sie sich selbst zu wichtig nehmen. Wir prangern das an. Achim: Grundsätzlich hätte es in dem Song jeden treffen können. Der Song hätte auch militante Rentner, Fahrradfahrer, Autofahrer, Außerirdische heißen können. Die Mütter stehen also nur als Symbol für, wie Gio schon sagt, die Gesellschaft. Wenn man mal guckt, ist es irgendeine Personengruppe, die am wenigsten Rücksicht im öffentlichen Leben nimmt. Aber wiederum volle Rücksicht erwartet. Natürlich sind nicht alle so und man sollte dem Song auch mit etwas Augenzwinkern und Humor begegnen. Schließlich sind wir alle irgendwie militante Mütter.

Wo wurde euer aktuelles Musikvideo „Glückspilz“ gedreht? Und wie kam es zur Krönung eures Frontmannes?

Giö: Das Video wurde komplett in Halle gedreht, unter Mitwirkung von langjährigen Wegbereitern. Der Könich ist der Monarch der Arbeiterschaft, der sich eines Tages selbst krönte. Er wollte seine Untertanen in die Schranken weisen, inkl. seiner Bandmitstreiter. Nur einer widersetzt sich seit Jahren dieser Praxis, nämlich der renitente Giö. Achim: Wie es in einer guten Demokratie ist, krönt sich der Könich selbst. Wir sind halt nicht so stark, sehen nicht so gut aus und haben auch nicht so einen schönen Bauch. Deshalb ist er unser Könich. Und hätten wir ihn nicht, wäre auch sein Einmarschlied nicht entstanden. Könich: Als Könich (Musicvideo „Der Könich“) selbst ernannt und oft verkannt halte ich das Zepter fest in meiner Hand. Ich finde, ich war und bin ein guter Könich, der seine Untertanen stets gut behandelt. Nur einer in der Band hat mit meiner Unterdrückung bis zum heutigen Tage noch seine Probleme. Aber wenn ich demnächst meine Hyzüpei (Hypetzüchtigungspeitsche) im Proberaum schwingen lasse, wird ihm das Lachen schon noch vergehen. Ganz nach Kinski-Manier gibt es eine auf die Fresse du —Piiiieeep —. Ups jetzt habe ich mich ein bisschen vergessen.

Musicvideo „Glückspilz“


Wie oder Wo kann man „Glückspilz“ käuflich erwerben?

Achim: Bei uns, auf facebook.com/Thekenathleten2001 oder unter www.thekenathleten.com

Und da haben wir es auch schon geschafft. Hier ist noch etwas Platz für eure letzten Worte, Grüße oder was euch gerade einfällt…

Achim: Dankepopanke Andy: Wir sind natürlich immer auf der Suche nach Konzerten, Festivals oder Clubs, wo sich die Athleten von der Theke anständig präsentieren können. Live sehen kann man uns an diesen epischen Abend: 19.12.2020 in Bitterfeld in der Festung mit WK7 und Thoraxx (begrenzt auf ca. 200 Zuschauer). Weitere sind in Planung!  Giö: Grüße an alle, die uns kennen und trotzdem mögen.

Danke Thekenathleten für das kleine Interview mit Musicworld 

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Platzverweis – Live! im Don´t Panic Essen

Platzverweis (Punkrock aus Niedersachsen) spielen am 12.12.2020 im Don´t Panic Essen.

Karten bekommt ihr über folgenden Link:
Platzverweis – Live! (Ticket)

Einlass:  20:00
Beginn: 20:30!

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ERIKA – Ein Blick hinter die Kulissen

„Erika“ – ein Buch, mit großer Intensität erzählt, hält den Leser fest in seinem Bann. Daniel  Andrich von der Band Inge und Heinz hat es geschrieben und mit vielen Geschichten aus seinem Privat- und Bandleben versehen. Die zahlreichen Tour-Erlebnisse, die Daniel mit viel Schmackes aufs Papier gebracht hat, bringen einen oft zum Schmunzeln. So erging es jedenfalls mir beim Lesen. Aber auch die Autobiografie seiner Kindheit und Jugend gewährt uns tiefe Einblicke. Ich habe jedes einzelne Wort geglaubt und fand es unheimlich authentisch. Daniel hat eine sehr unterhaltsame, spannende Lektüre geschrieben, die bestimmt auch euch gefallen wird. Kauft euch das Buch und lasst euch auf eine Reise mitnehmen, die voller Musik, Bands und purem Leben ist.

Danke Daniel Andrich, daß ich dieses tolle Buch lesen durfte!

…JETZT kaufen!

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Thekenathleten

Punkrock aus Halle

Der Könich/ Gesang
Gio P. / Gitarre/Gesang
Achim M. / Schlagzeug
Andy J. / Bass

Wir sind Thekenathleten aus Halle an der Saale und haben uns im Jahr 2001 zusammengefunden, um unsere Umwelt mit unseren Ergüssen zu erfreuen. Herausgekommen ist melodischer Punkrock mit persönlicher Botschaft und viel Tiefgang (auch wenn der Bandname anderes vermuten lässt). Der Spaß soll aber ebenfalls nicht zu kurz kommen – somit umfasst unser Repertoire mittlerweile auch wieder Songs mit Augenzwinkern.

Wir können auf ein Demo, 3 Vollalben und einige gute Konzerte zurückblicken. Mussten aber auch eine Menge Rückschläge verkraften, die uns zusammen aber immer wieder erstarken ließen. In dieser Formation gibt es uns seit 2019.

Wir sind der Könich (45), zuständig für Gesang und Unterdrückung, Gio P. (44) an der Gitarre und Hintergrundgesang, Achim M. (37) an der Schießbude des Todes und Andy J. (47) am Bass sorgt für den nötigen Druck. Jetzt im Jahr 2020 gibt es uns bereits 19 Jahre, untätig sind wir auch nicht, sondern tüfteln stets an neuen Songideen. Aktuell sind wir auf sämtlichen Streaming-Portalen mit unserer letzten Scheibe „F.D.W“ zu finden.

Am 28. August erschien unsere EP „Glückspilz“, die zunächst nur auf Vinyl (mit Download-Code) veröffentlicht wird. Zeitgleich erschien unser Video zum Titelsong „Glückspilz“. Um unsere Fans ein wenig auf die EP vorzubereiten, haben wir direkt nach unserem Studioaufenthalt einen kleinen Videomitschnitt zum Titel „Der Könich“ veröffentlicht. (Fotoquelle: Band)

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Review: Tendenz – Album „Gott vergibt, wir nicht“ hinterlässt einen starken Eindruck!

Review zum zweiten Album „ Gott vergibt – Wir nicht“  von Tendenz

Tendenz sind: Torsten/Gesang, Dima & Alex (Gitarre), Bene (Bass) und Pascal (Schlagzeug)

01. Intro
02. Gott vergibt – Wir nicht
03. Zehn Jahre
04. Alte Firma
05. Ja so waren wir
06. Niemals auf Knien leben
07. Phönix aus der Asche
08. Für immer
09. Für dieses Leben
10. Unsere Wege, unsere Jahre
11. Feuer
12. Unzähmbar

 

Am 04.09.2020 veröffentlicht die Rockband  Tendenz ihr zweites Album „Gott vergibt – Wir nicht“ . 11 Songs +Intro beinhaltet die Platte und wurde bei SU2 Saarwellingen aufgenommen.

Musicworld wird euch nicht alles über das Album verraten, denn die ein oder andere musikalische Überraschung lauert hinter diesem neuen Tonträger von Tendenz. Schon das Intro ist bemerkenswert. Einen Kirchenchor als Einführung habe ich so nicht erwartet, einfach genial. Die perfekte Überleitung zu Song Nr. 1 „Gott vergibt – Wir nicht“ . Eine klare Ansage an Lügner , Arschkricher und Idioten, die sich mit den Jungs jemals angelegt haben. ….“Wer Wind säht, wird Sturm ernten“ …

05. „Ja so waren wir“ ist ein kleiner Rückblick in ihre Jugendzeit. Sie liebten das Bier und die Frauen. Liefen durch die Nächte, wie Wölfe .Kassierten Schläge ein und standen wieder auf. Torsten , Sänger der Band, hinterlässt damit eine Botschaft. So oft sie auch in ihrer Jugend auf die Fresse gefallen sind, sind bis zum bitteren Ende ihre Fäuste geballt.

Einer meiner Lieblingssongs ist Nr. 07 „Phönix aus der Asche“ . Ein energetisches Stück, was Dima und Alex , Gitarristen der Band, instrumental hervorragend umgesetzt haben. Sie tragen den tiefen/mystischen Gesang von Torsten mit ihren schweren Gitarrenriffs und prägen damit diesen Song.

Mit Song Nr. 10 „Unsere Wege, unsere Jahre“ gelangt man zum Höhepunkt des Albums. Ungeahnte Gitarrensoli /Passagen, die einen mittragen und die Geschichte des Liedes verstehen lassen. Tendenz tragen die Wahrheit auf ihren Zungen und sind ein Wirbelsturm auf den Strassen. …“tragen Feuer in den Herzen, haben Rückgrat aus Stahl“… Passt!

„Unzähmbar“ Nr. 12 ist der perfekte Abschluss der CD. Saarlands böse Buben lassen sich nicht unterkriegen. Egal, was über sie geschrieben oder geredet wurde. Sie sind stolz, gehasst, geliebt und unbequem. Vom Leben gezeichnet, aber immer noch die, die sie immer waren.

Fazit: Das Album „Gott vergibt – Wir nicht“ von Tendenz hinterlässt einen starken Eindruck! Sie legen ein mehr als solides Album hin. Tiefgründige, ehrliche Texte, mitten aus dem Leben der Band, lassen einen oft den Schmerz/Wut mitfühlen. Instrumental haben sie im Gegensatz zum letzten Album noch eine Schippe drauf gelegt. Rockige, ausgefeilte Gitarren stehen auf dieser Platte im Vordergrund. Dennoch muss ich auch ein wenig Kritik üben. Mir fehlt auf dieser CD ein Song, der einem das Gefühl gibt, daß Tendenz auch mal los lassen kann, einen Song, der all die Sorgen und Probleme vergessen lässt.

Text:Clio69

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