Review – Schadstoff – Datenkrake

Review – Schadstoff – Datenkrake

So nach langer Pause nehme ich mir mal wieder ein Album aufs Ohr und ich habe mir die „Datenkrake“ von Schadstoff rausgesucht – also Punk Rock aus Bayern.

12492057_1064814266903034_4361356260579149872_oSchadstoff sind:
Sepp – Gitarre / Gesang
Harry – Gitarre
Boris – Schlagzeug
Andy – Bass

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„Datenkrake“  ist nach dem 2013er Werk „Verdammt laut“ das zweite Album und hatte im Oktober 2015 sein Release.

12017546_1012700428781085_8087934206528104184_oTrackliste:
1. Egomanie
2. Datenkrake
3. Lass mich Träumen
4. Geradeaus
5. Zurück ins Leben
6. Blut und Asche
7. Lebenselixier
8. Fehler
9. Bleib Sitzen
10. H13
11. Schadstoff2.0

Also rein den Silberling und es geht Instrumental straff nach vorn „Egomanie“ beschreibt ganz treffend eine Sorte Mensch, die mir gerade in Internetforen und im Social-Network viel zu oft begegnen – viel zu überzeugt von, ihrer Meinung, ihrem  Wissen und ihrem Sein.

Link: Schadstoff – Egomanie (Singleauskopplung)

Weiter geht es mit der „Datenkrake“ unser aller Haustier das wir täglich fleißig füttern „… in einem Ozean voller Information, frisst sie alles was sie findet. Niemand wird von ihr verschont, weil ihr Hunger niemals endet…“

Ruhige Gitarrenklänge führen in „Lass mich Träumen“ Der Gesang mehrstimmig eine Ballade?? Nein bei 0:50 werde ich wachgerüttelt „…Verdammt verschlafen…“ na und wie soll es anders sein, es geht drunter und drüber. Ein echt fetter Punk-Song der Spaß macht.

Mit Power geht es auch in Track vier weiter „…ohne Kompass ohne Karte, einfach „Geradeaus“ …“

Instrumental wie auch gesanglich geht mir „Zurück ins Leben“ direkt ins Ohr. Ruhig, aber mit Bestimmtheit treffen am Anfang die Worte. Zweistimmig, flott, geil, steigert es sich und das Stück hinterlässt richtig Eindruck bei mir.

Die Gitarren bohren sich in „Blut und Asche“ richtig ins Ohr, ziehen durch den Titel. Ein Gitarrensolo zwischen den Worten um ein krankes Leben. Die zweite Stimme düster. Ein Stück das Instrumental genau das rüber bringt was der Text aussagt, super.

„Lebenselixier“ ist wieder Punk pur und hey, das sind echte Bayern

Meeresrauschen, ruhige melodische Gitarrenklänge „… mach doch einfach mal nen „Fehler“  jetzt oder nie, bevor die Chance durch deine Finger rinnt. Mach doch einfach mal nen Fehler, spreng die Ketten und flieg. Wer nicht wagt der nicht gewinnt…“

Schlagzeug, eins zwo drei vier – Punk. Kritik, es kann passieren was will – die Lösung für viele „Bleib sitzen“  und warte. Ein Song der wach rütteln sollte.

Regen, Gewitter ruhige rockiges Instrumental, das sich richtig geil steigert  „H13“  ein Mega Stück das zeigt das die Band ihre Instrumente beherrscht.

Am Ende „Schadstoff 2.0“

Fazit: Ein abwechslungsreiches Werk zwischen Punk und Rock und eine ganz klare Steigerung zu „Verdammt laut“. Bei mir ist das Album gelandet.

Text: Anke Sommer/ Redaktion

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